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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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15Z1 Toggenburgcr , in allem 11 Fahnen mit 12 Kanonenund etlichen Falkoueten — ein imponierender Heer-Haufe 344)— der Snlbrücke zu, drückten die Hut derKatholiken auf der Kreuzegg zurück, raubten und plün-derten zu Neuheim , Schönbrunnen und MeuzingenKirchen- und Privatgut, daß muthwilligcrer Frevelin vaterländischen Geschichten nie gelesen worden 345 )/und kamen auf den Gubel. Hier legte sich eine Ab-thcilung. Die andere lagerte zwischen Fürfchwand undSchneit in einer Weid, die Schwcize genannt. Un-terdessen, diesen Flankemuarsch zu decken, rückie daSHeer der Rcformirten von der Obern hinab, undstellte sich vor den 5 Orten in Schlachtordnung. Diesenahmen den augebottcncn Kampf nicht an; aber be-fehligten , nachdem der Feind wieder auf die Oberngewichen war, nicht ohne vielen Wiederspruch, underst auf wiederholtes dringliches Vorstellen der Ee-

3ii) „ So fckön und wolgerüst, daß ouch die, die Krieg„vil gcbrucht, sagend, sie hällend schönere Huffcn nie„ acsähen."

345) Darum ist historisch einseitig, war (Kampf undUntergang -c. rc. von Zschokke ) behauptet wird,die Katholiken haben durch „unerhörte Grausamkeitenund ruchlose Thaten" den Frieden erzwungen. Manweiß von ihnen kti» Beyspiel einer muthwilliqcn,zwecklosen MordS, wie von Neformirten zu Muri einerverübt worden.