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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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sä« in starken Verbindungen zu sichern. In dieKlöster suchte er die alte Zucht zu bringen 474 ).

Unnierklich und von Jahr zu Jahr war in derStadt Zug der Unwille der Bürgerschaft gegen ihrenNach gestiegen. Er, größtentheilS besetzt mit Männern,die in Frankreichs Diensten gestanden , und nun vonGnadengeldcrn lebten, hatte ein Ansehen gewonnen, wiein Aristokratien, ohne vielleicht dieses Verhältniß zumBürger beabsichtigen zu wollen. ES wird ihm vieles zurLast gelegt 475), und seine Demüthigung auf ein vonihm herrührendes Gesetz gegründet 476), nach welcheman der Gemeine nichts vorgetragen werden soll, eSseye dann der Rath vorher darüber in Kenntniß gesetzt.Bald reuete die Bürger, das eingegangen zu haben.Die Gemeinen waren nun bloße Wahlversammlungen,

474) Z. B. bey den Franziskanern in Luzcrn. Balthafar-

475) Unterdrückung, Verachtung der Bürger, Sucht nachAlleinherrschaft, Uebermmh rc. Wir haben für diesenHandel 2Manuscripte benutzt,dcrn jedes für seineParthey geschrieben ist. Doch ist das Wahre leichtzu finden. Der Stoff all unserer Händel liegt in derOpposition eines freysinnigen Volks gegen willkührlichesRathshcrrnregiment. Der Handel ist ausgebildet, werdiesen Stoff zu formen vermag.

476) ES mochte ungefähr 20 Jahre alt seyn.

IV. Bd. 27