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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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oder für einen in Berathung genommenen Gegenstandeine künstliche Majorität schon so bearbeitet, oder derVorschlag selbst so viel und allseitig gedrehel, daß er noth-wendig/ wenn er den Beyfall der RarhSherrn nicht hatte/dnrchfallen mußte. Die Unzufriedenheit 477) giengin dumpfe Gähruug über. ES bedurfte uur eines An-lasses / und eines kühnen/ klugen Kopfs, den Funkenzur Flamme anzublasen.

Adam Bachmann, von der Farbe seiner Haarender Rothe geheißen, auS guter Familie 478) undin großer Verwandschaft, beredt, kühn 479), sorg-fällig erzogen 480), freygebig 481) und prachtliebeud

477) Vachmanns eifrigster Anhänger wrr Michael hWeber,der Funk. Schon 4569 (Rathsprot.) werden ihmpolitische Umtriebe und ..gefährliche Gastereyen" vorge-worfen. Er und seine Kinder wurden deßwegen vomBürgerrecht gethan, und das der Kinder wegen unge-rechte Urtel zu spät (1581) gemildert-

478) Sein Vater Jakob war im Rath.

479) Ein .. frävcnck Ding mit Wortten- und Werckhen"

480) „ Gar lieb" im Kloster Einsiedeln studirte er.

481) ..Gab vielZMieth und Gaben uß, mehrcr dann er zuo„bezahlen" Statthalter Schall , sein Schwagers, undseine nächsten Verwandten und Freunde waren an dasgemeine Wesen verschuldet. Rodel des ausge«lehnten Geldes von 1593.