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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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419
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482), war arm 483), aber redlich 48-4),'beym Volk dererzählten Eigenschaften wegen beliebt, und verstanddie Landeösachen 485). Nun trug sich zu, daß der 1585Stadtschrciber Müller mit Tod abgieng. Als der Rathmerkte, daß er sich um diese Stelle bewarb, eilte ermit ihrer Besetzung vor der gesetzlichen Zeit 486).Bachmann protestirte gegen daS willkührliche und gefetz«widrige Verfahren. DaS Volk erkennte im Unterdrückten

482) „ Stellt ficfi einem Edelmann gleich mit Kleidung,„Essen und Trinckhen, zum Mein zgaN, hohe schöne„ Rooß zuo reiten. "

483) „Hat eine reiche Schwieger, setzt ihm vill für." Erselbst hatte „ lützcU Guoth. "

484) „ Hielt sich wohl geuuog."

485) Er war Lanöschrcibcr 4581. Dann Landvogt zu Locarno .

486) ES war üblich die Stelle vor dem 30stcn Tag nicht zuvergeben. Bachmanns Freunde sagen, der Rath habegeeilt, weil voraus zu sehen war, daß zwey Va-cante Rathssitze mit BachmannS ergebenen Freundenbesetzt werden; er also dann die Mehrheit haben würde.

Die Vertheidiger des Raths erzählen, der Rath habevor der Zeit die Wahl vorgenommen, um BachmannSUmtriebe und Trölereyen abzukürzen, und behaupten,Bachmann habe neben Müller konkurirt. Wenn daswahr ist, so hat Bachmann das Wahlrecht des Rathsanerkennt, und seine folgenden Schritte sind nur Wir-kungen der Rache ( nachdem ihm gegen Kolin die Land-schreiberey entgangen) und der Selbstsucht. Die andernQuellen schweigen darüber.