Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
434
JPEG-Download
 

434

allen den Erstgebohrnen des stanz. Gesandten 530) ausder Taufe.

Dergleichen Schmeicheleien giengen gewöhnlich wich-tigen Werbungen voran. Der Bürgerkrieg in Frank-reich, dem die Religion Decke und Grund gab , dau-erte zwischen beyden Heinrichen mit zunehmender Er-bitterung. Wiederhohlt mißbraucht — abgedankt 531),wenn man ihrer ferner nicht bedurfte, ströhmten doch,sobald der Ruf kam, Schaaren Schweizer den Frau-zosen zn; die Reformirten — durch Rath und Predigten

Ei» Gesandter, oder Vogt, der sich dessen schuldigmacht, soll an Ehr und Gut gestraft werden. Alle 2Jahre soll den Unterthanen angezeigt werden, daß manvon ihnen unter keinem Titel andere Aussagen fodernwerde, als die alten, üblichen. Zivilsachen kommenvor den Landvogt, dann vor die Tagsatzung; das Lau-sen von Ort zu Ort soll aufhören. Die Gesandtenkönnen über keine Todschläge richten k. AbscheidBaden.

530) Fleury. ES wurde eine Medaille geschlagen, woraufdie Wappen der XIII. Kantone, und die emaillirtenSchilde der Gesandten mit den Anfangsbuchstaben ihrerNamen. Von Zug hat Zurlauben den Ammann Gott-hard Schmid und Heinrich Elsener erkennt. Werd-müller 210 .

531) 1585. Wieder 1587. Die Abdankung versüßte ein ehren-hafter Schaupfennig. De Fon tenelle in der Bib-liotheque britannique.