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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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ras Werk der Geistlichkeit gewesen zu seyn scheint 58).Der Wcihbischof wird von Amman » / Rath und Dekanin lateinischer Rede empfangen, in Prozeßion eilige-höhlt/ und auf gemeine Kosten bewirthet 59). DieBürgerschaft verordnet neue Festtage 60), und »er-bietet, daß an ihnen, so wie an allen heil. Tagen 61)

Glocke bey St. Oswald- Rathsprot. Es wird 1513das BcinhauS bey Sk. Michael gebaut- 1512 die kleineGlocke bey St. Michael gegossen.

58) Dazu half die bürgerliche Einrichtung. Kein ver-pfründcter Geistlicher konnte von seinen nächsten Ver-wandten beerbt werden. WaS er hinterließ, war derStadt fiskalisch verfallen. Daher kam, daß er flottlebte, oder alles an Kirchen und fromme Stiftungenverwandte. Später ließ der Rath sich auskaufen. HansBücher, der Kaplan bey St- Wolfgang zahlte 5 GlRathSprot. 1534. Im nämlichen Jahr der imStädtli 10 Gl. A. a. O.

LZ) Man zahlte dem Wirth 6Z Gl. 4 Sckl. Jedem bischöf-lichen Diener schenkte man 8 Kronen. W u l f l i n 1548.

60) „St. Joder als Aposteltag" Jahrzeitbuch beySt. Michael. 1550. Der Charfreytag soll wie einhohes Fest gefcyert werden. A. a. O. 15 64.

61) Auch war verkokten an Sonn - und Fcyertagen nachder Bettglocke mahlen, mühlefahren, rollen und fischen,ausgenommen mit der Angelruthe für eigenen Gebrauch.Stadt-und AmtrakhSprot. 1555. DieMetzgerbedurften eines ausdrücklichen ErlaubenS an Festta-gen zu schlachten. Wulflin 1563.