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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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588
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und Einrichtung dee Frauenklostcrg bey Mariaprä.sentation. Wir haben (S. 128) die erste Anfie-delung frommer Weiber um die Pfarrkirche gesehen.So lebten sie in ihren Wohnungen vereinzelt mitSchmückung der Gräber und im Geben über die inihnen ruhende ohne eigcutliche Ordensregel bis in das16. Jahrhundert. 1580 finden wir alle — 14 — isteinem kleinen Häuschen, aus der Spend unterhalten,Joft Knopflin im Schuopiö 26) gab ihnen den Rath

und was Joh. Jak. Brandenberg, des Ammanns Sohn,aufgeschrieben hinterlassen hat/ die niederträchtigstenTrölereyen, Kabalen, Händel auf Leben und Tod, einärgerliches Schisma (2 Pfarrer zu gleicher Zeit), ein-zig würdig ihrer selbst, und der Obrigkeit, die daranschuldig. Ihrer selbst, die erst beym Nuntius Ubaldizu wegen gebracht, daß sie über dcS Eidgelübd wegendem Trölen diivenssren können, und cS auch ab öffent-licher Kanzel gegen 5 Vaterunser und Ave Maris tha-ten, und würdig der Obrigkeit, die so etwaS geschehenließ. Darum hat sie verdient, daß die Bürgerschaftihr die Kollaturrechte entzog (seit 1675 werden bey-nahe alle geistlichen Pfründen von der Gemeine verge-ben), den Trölereyen darum ein recht weites Feld zuöffnen, wenn es weiter nichts kostet, als 5 Vater un-ser und Ave Maria. DaS Dispensiern gieng so leicht,daß 1660 dcS StadtvfacrerS Köchin „eigcntS gwallts"Fleisch, und Eierspeisen zu essen erlaubte und vcrbvtt.Rathgprot.

26 ) Die Erzählung iß auS einem von ihm hinterlassenen Mst.