Klrchen-Historie Neues Testamentes
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miede- hörete, daß man vor den morgenden Tag!Einsiedler als er in der Wüsten lebte, denselben solke ernickt loraen solte, sogab cr vollende alles hin, was er ungesäumt besuchen. Er machte sich also auf den Weg,Latte und verfügte sich in die Wüsten unfeinen Berg, ob er gleich nicht wüste wohin, und da soll ihm ein «m-mokelbst er seine Zeit im Gebeth und geistlichen Betrach-ipoceniauruI begegnet seyn, welchen er gefragt: Höre,runaen rubrachte. jwo wohnet hier der Unecht GOrces i Der ttrp.
Er harte einen solchen Ruft der Heiligkeit, daß auchchocemauru; habe gebrummet, und mit der Hand dendieKäyser ftlbst an ihn schrieben z wiewohl erdarüberjWeg angelesen.
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zu feinem um ihn wohnenden Mönchen sagte r Ver-wundere euch nicht, d.rß der Ixayser an michjÄ)reidet, denn er ist ein Mensch. Aver darüberVerwundert euch, daß GOrc den Menschen dasGestrz aufgezeichnet, und durch seinen Sohn mirUns geredet har.
Als der Commendant »zi^civ; zu Alcxandrien die
Was er vor andere Wald-Teufetmehr gesehen, undwie er mit ihnen gesprochen, übergehe ich gerne,weil der-gleichen Fabeln unmöglich geglaubet wexden können,und Haben sich die sonst aufrichtigen Leute,so es beschrie-ben, ohnzweifel durch die gemeine Rede einfältiger Leuteetwas aufhängen lassen, x)
Endlich traff ättlONIVg gewünschter
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Christen und sonderlich die Mönche verfolgen, schrieb Massen an, da denn ?^VLV8 also 'aicre-
«r ihm : Ich iner ckc, daß dir der Zorn GDttes über! bete : Du ' ' ^ ^ ^ -- - ^ -
dem Haupte sthwevet, danunhöre auf, die Cdri-sten zu verfolgen, aufsaß dich der Zorn GOrresnicht ergreifst, wie er denn schon vorhanden ist.Doch väl.Lc,v5 lachte darüber, warffden VriefaufdenBoden, und spie ihn an, sagende: Man solke Hncomozur Antwort geben: Weil er sich der Mönche annähme,so wölke er ihn numnehro auch verfolgen. Allein etwafüuss Tage darnach, rirt.SLl.zclV8 mit dem kraekcienren«er-roxlo aus. Unkerwegens stengen die Pferde miteinander an zu spielen, und da gcschach es, daß neno»n Pferd, welches sonst gantz fromm war,den uassäcivkiselbst mir den Zähnen zupacken kriegte, und ihm die Leu-den voneinander rieß, davon er des dritten Tages seinenGeist anfgebeu muste.
Die Arianer konte er durchaus nicht leiden, undvcr-Lammte sie öffentlich, wie er denn ärttanarirra gegen die-selben standhafft äefenäirete.
Wie er mit den Teufeln gestritten, und was er vorWunder-Wercke gethan, kan man, weil es hier viel zu»veitläufftig fället, in den Leben der Alt-Varer nach-sehen.
Er aß nichts als Brod mit etwas Saltz, und zwar al-lererst des Abends, fastete offr zwey oder mehr Tage, undverharrete nicht selten die gantze Nacht im Gebethe.Bey dieser strengen Lebens - Art war er gleichwohl garUnnehmlich und leutselig, klug, geduldig und tapffer-»nüthlg, und nahm sich der Bedrängten mit allem Ern-ste an, wie er denn solches in der Verfolgung zu Alexan-Lria unter xuxixnauo an den Märtyrern mir Lebens-gefahr erwieß.
Vsn fernen Briefen, welche er an die Mönche und«ndere geschrieben,sind noch unterschiedene vorhanden,e) Die zwey Bücher der Sermonen aber, so unterseinem Nahmen heraus sind, gehöre« ausser Streit ei-vem neuern Scribente» zu, wie denn viel Leute, so erst
.. bist von GO« gesandt, daß du meinen
Leib begraben sollst. Daher gehe ohnbefchwercwieder zurück, und hole den Mantel,welchen dirder Bischofs ^ l gegeben bar, daß du
meinen Cörper darein wickeln könnest. Diß that^d!IOdllV8; da er aber wieder zurück kam,fand er k^V-bVkck in der Hole auf den Knien liegende,mit erhabenemGesichte und ausgestreckten Händen, aber ohne Leben.
/cdriOl>II V8 wickelte ihn in den Mantel, und trugihn singende Hinaus: aber nun wüste er nicht, wie erden Leichnam in die Erde bringen solte,weil weder Ha-cke noch Schauffel zum graben vorhanden war. In-nern kamen ein paar Löwen, welche um die Leiche her«mengen, und ihr schmeichelten, sich darauf zu derselbenFüssen setzeten, und mit einem grossen Gebrülleden Tod-ten gleichsam beklageten. Endlich siengen sie an nichtweit davon zu scharren, und machte» ein solches Loch,daßder Leichnam bequem hineingeleget werdenkontc, des-sen sich auch -ll>HOdrlV8 zum Begräbnisse seines Tod-ten bedienete,und folgends mit dem von Palm-Zwei-gen geflochtenen Rocke k^VIck, als einer grossen Erd-!schafft,wiederum zurück kehrete. x)
> /cd! kOdllV8 starb Anno z;6. nachdem er sein Lebenauf 105. Jahr gebracht hatte, und ward von seinemJünger begraben. Bey diesem bedingte er
sich ausdrücklich aus, daß man seinen Leib nicht nachMcpandttcn bringen, und daselbsten, wie zu geschehenpflegte, aufheben solte. Gleichwohl meldet man, baßman denselben Anno ;6r. gefunden, und in derKirchen8. lobannir des Täuffers zu Alexandrist beygesetzethabe. r)
Vlll.
Was vor eine Verfolglmg hat stch unttV
erhoben?
Vb wohl der KäyserV^bLlU/cdlV8 anfänglich denCbristen gar gewogen war, so verkehrte doch sein ?rae-
hccnach qelebekhabcn,öarmnen benennet werden. D-e ^8 lckacrianu;, ein grosser ?mron -er di^orum inNegel deS und andere können gleichfalls Ägypten, sein gütiges Hertz, indem er ihn beredete, daß
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Uicht gewiß vor ferne Schafften ausgegeben werden, u)
Anno Z4v.da ^dlIOdllV8 90. PHVLV8 von Thc-bm aber uz- Jahr alt war, ward dem erstem in derNacht offenbahret, daß noch ein anderer viel trefflicher
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die Christen den Zauber-Künsten, worj» der Kayser Lusthatte, an meisten widerstünden. --
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