m.8eculum. VI. Op. Vondem innerk. ZustandderKirchctt.
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Um eben der Ursache willen schreibt gedachter Bi- Indem der Geitz eine Wurtzcl aller Ungerechtigkcltschaff in sincr Abwcftuheir: Ev woll ' zwar gerne ist/ so hielten sie stchs vsr eine höchst unanständige Sa"zu sern.er Gemeine kommen , müsse aber den 8'^chc,gcitzig zu ftyn,und nach eineSanden» Gute zu krach«meinen Frieden beodachen , und eine Zerrlang-ten; es war ihnen etwas unmenschliches, andere zuobwohl ungerne von ihnen bleiben d umr seine bcstehlen,oder sichsonstmitderLemeSchweißundBlu«Gegenwart die Mißgunst und Grausamkeit der^re zu bereichern, i»)
beyden nict)c aufrc yen mö.Hre, rmd scinerw gen! Die Wahrheit musie danebm eine immerwährendedie Ruhe gestör t werde, da es docH seinelWtütze der Gerechtigkeit bleiben. Sie waren den Lü-Sch-uldigkelt sey , den Frieden ihrer aller zu bergen überaus fei!id,und hielten sievor eine Frucht einesfördert!. ^) ! närrischen H rtzens, indem es doch nicht lange damitBe-
Nächst solcher Vorsicht suchten sie den Feinden ihr'stand habenkönne,unddieWahrheitendltchalsdieSo!r«
' '' ^ .".--— ne hervor brechen müsse, i)
Wie sie nun aus dem Grunde der Wahrheit undGnügsamkcit ninnanden betrogen vdervervortheileten:also konte ihnen vielwcniger mit einigem Scheine bey«
liebreiches Hertz zuerkennen zu geben, indem sie ihrenHaß mit lauter Wohlthat vergolten, und ihnen vor dieMartern, so sie ihnen anthaten , den Weg des HeilsWiesen, b)
Man spürete an ihnen nicht den geringsten Verdruß ^gemessen werden, baß sie der Gerechtigkeit oder den Ge.er Rachgier gegen ihre Peiniger. Niemand Wider-netzen zuwider jemanden am Leibe beschädiget, vielwcnr-
oder , „ „ . .
strebeke odcrsperrcte sich,wenn crgefangen ward: Nie-inand rächere sieb , wenn er mit Unrecht unterdrücketward- c) Ein Christ seegnete die, so ihn lästerten, er-duld, re, wenn man ihn v.rfolgete,und bethete vor die-jenigen, so ihn sckmäheken. ä)
Wie die Cbristcn den Hcydcn ,
aer gar getödtck hätten. Daher sind die Heyden billigaller Schande werth, daß sie ihnen auf eine entsetzlicheWeise den Kinder-Mord andichtete»!-KII^VHV5 kLdlX Kl erzehlct diese Lügen in solchenUmständen: Man hätte in der Versammlung der Chri-als ihren gröss. stcn!sten ein Kind über nnd über mit hl bedecket. Fel-der das erstemal«!»/ worden, das»«zufallen. Wenn
Wie zeigete sich der Gehorsam gegen die^nu!I das Blut plötzlich davon gefioss-n, hättemanes
Obriakeit? " ibegterrg aufgelecket, kcrnach das Kind vollends zcrstu-
^ -N - - » - . 'cket,und hinein gefressen, und solchergestalt wäre der an-
Solchen Gehorsam erwiesen ,ie vor allen Dmgen gehende Christ in die Brüderschaft aufgenommendurch ihr hertzlrches Gebeth vor dieselbe,
bezeugte dem heydrüschen ?MconMi>, daß, ödste gleich! Äll.in es brauchet diese Verleumdung keiner Wie«noch so übel gehalkui wrirden, so liessen sie doch nicht ^ss^^ng, wiewohl solches von den Cbristcn damahli-ab, ohn Unterlast vorGOtt demüthig und hrrtzlich zuIger Zmm zur Knüge geschehen, n) nnd ist der Anlaßfichen,daß GOtt derObngke«t und «hrem Lande gnädig harzn ohnzwciffel durch die 6m'seyn »volle.
Obwohl der Christen Zusammenkünfte vsndenHey-Lcii als anfrühiischgegendie Obrigkeit ausgegeben wur-den; so ward doch derUiigrilnd von diestr Beschuldig,ung klärlich widerleget; indein die Christen nichts an-ders darinnen suchten, als wie sie sich von der Gewalt undMacht des Teufels loßreissen möchten: ja, sie kanten
was rebcllischciswürde beybringen können, s) mir eu>and«r zaneren, und
Denn so.
hätten Unterthanund ihnen wcdcrl. .
würden sie ja die Waffen der Negenten . ?. ^
wieder sich g rcitzct haben. Solchergestalt hätte nian^^
den Verfolgern kein. Schuld bey messen können , son- mrr G^duld^ und erinnern unsere Vet-
dem sie wäre auf die Christen selbst gefall n : indem sie st ^Swegen
vnn nicht des Glaubens , sondern derHalsstarriak.it ^
wegen waren angefochten worden, x) ist sondern sit.dnur n,o.Hrl,;r beri-uh-r, ryn zu--
XXVI.
darzu ohnzwciffel durch die 6noklico; gegeben worden,von deren abscheulichen Appetit im vorigen 8-rc>«Io ge-dacht worden.
XXVII.
Wie zeigete sich Der Christen Friedfertigkeit?
Hiervon giebt uns OR.ILLIXL8 mdie beste Vcrsi«chenmg. Er schreibt den Hcydcn ins Angesicht: Un-ter euren ?bmss,',-b-s giebt es wohl Secren, die
w. >c« , die wi-
Wie zeigete sich der Christen Gerechtigkeit?
rcchr. zu dringen. Ja," die,end en , weiche das.Wort Lyristi annehmen : Seeligsind die Lried--
fer-
-) ci'kkILhIVL >. b) I6-M lib. »d vlidlUAIa >') 6KLCOKIV8 inavdt/.'l VK()V8 in c-itMN.
Mjg ci'c-iin. c) Ibidem. d) OltKULdlkä.du cLI.8V>I d 55- >c) in 061 aVIO p. 8- ycXVL
P-27Z. <-) loc.cir. k) Idsmlib. t.p.Z.Ub.Z.p. HZ. <-'d"-iänism» prim^v k. z. c. i. «) rvat» cLI.LVd1
S) Urm lil».-. w k»m.c. IZ. jUb. 5 - k- - 7 Z c-msbriz. 1658-