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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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III. 8ecnlum. VII. 0ax. Von den Nebe««-Sachen.

80;

IX.

In dem ersten Alter sind folgende lehre

I. Der Rabbi K^f.einSchülerdesR-ibb«Iuda,jWas hat Mail V0N dem Zustande dcsHey,

welcher, nachdem ex sich in die Babylonischen Minder ge- dem?, i»n6 ril nrn'eken -

wandt,düS^r.r zu 8°ra bis 24. Jahr verwaltet Hat-? ocm.-..MV ZU MN^N .

Man will ihm die Bücher Sipbrz undLipbie, in derener.fien eine Erklärung des dritten, in dem andern aber des

vierdten und fünfften Buchs Mesis befindlich,zuschreiden; wiewohl sie von andern dem Rabbi Iuds, cirremSohn Li.^, welcher lange vorher geleber, beygelegetwerden.

I!. Rabbi 108 ein Sohn rsvi, den einige zu den^Mvr3el5, audere zu den^nnseis rechnen. Er war einkrsecepcor des Rabbi ivanLn^, welcher den obgedach-ten Talmud geendigek. Die Judeu geben vor, er wäreeinstens noch bey Lebzeiten im Paradiß gewesen»

III. Rabbi 0 »^t 4 ldI^,kleÄorderJüdisches Schu-le nach dein Tode Rabbi ivozx des ^etligen.

!V. Rabbi , des vorigen Nachfolger,

welcher den Talmud von Jerusalem geschlossen.

V. Rabbi ein Sohn äu-esz», und trefflicher-Liirsnllmuz, welchem dieIudeninHren Tecuphe«! folgen. r) -

In dem andern Alter werben genennet

l. Rabbi IVO^, ein Sohn Lrecnml., und klcKorder?umbechtsmschen oder dlakarciceniischen Schule.Man leget ihm den Ticul eines scharffsinnigev Leh-rers ln'y.

H> Rabbi ein Babylsnier, und der erste

keLior zu 8orä. Er führete fast einen KöniglichenStaat.

III. XsÄor -Lrdlsksräeenfischen

Schule.

In dem dritten Aster sind

I. ein Sohn KLc»»rokei, Re<2c>r-er?um-begimnischen Schule, welcher rrooo, Schüler gehabthat. Endlich ward er durch Verleumdungen dergestalthernittcr gemacht, baß er sich ins Lrilium begab, unddarin» starb.

II. 0 lg/e 8 v^» LeÄor zu 8org, lebte zu gleicherZeit mildem vorhergehenden, nemlich um das Ende die-,ses 8ccu!i.

III. und«, äse zwey berühinte Priester,welche nach dem «. mcuLn-cn die Schule zu Tibmasregieret haben.

IV. Rabbi Juda, ein Sohn und En-

ckcl «. desHeitigcn, hatte einen Sohn Nahmensmi.i.ei., welcher den Jüdischen Calender gemacht.

V. I 05 L?H, ein Nachfolger des «äi-sä» , desSohnes ULLN^om. r)

VIII.

1. Den Zustand des Hexdmrhlims überhaupt.

2. Die vsrnehnrsten Widersacher der Christesaus den gelehrten Heiden.

3. Die

X.

Wie stund es um das Heydenrhmn ?

Weil dieKäyser nicht nur an dein alten Römische»Götzen-Die.nste noch feste hiengen , sondern auch neueTempel und abergläubische Ceremonien siiffteken; sokau l»an leicht erachten, daß sowohl die obrigkeitlichenPersonen, als die Unterthanen diesem Exempel gefolgetsind. c)

8LVLLV8 richtete das kambenn zu Rom Anno20z.aufs neue wieder auf. Was I-!kbi 06 ^kX^V 8 voreinen Götzen-Dienst eingeführet, ist aus seinem Lebe«zu wiedcrholcu. .nVMblL!>IV8 bauete der Sonnenzu Rom Unno 272. einen unvergleichlichen Tempel;weil er glaubete, daß ihm das Bild der Sonnen zu fimek5 a in Syrien den Sieg über die Königin ver-

lieht«, hätte, u)

Die Deutschen im dlorico haben um diese Zeit dennnLi-iuvn, oder Teufel, a«,gebethet» Von andern Gö-tzen ist im vorigen 8cculo schon gedacht «vorden , unddas übriae inag man beym OKI 0 LdIL,dII!>lV 7 ?IO kfi-l.101, 0V?L.I/zdI0 <Lc. suchen.

XI.

Welches waren die vornehmsten Widersa-cher der Christen aus den gelehrtenHeyden?

O 0 bI,IiV 8 Vl»kl^V8, ein vortrefflicher Juristund Distipel des gerechten ?^«m»^«. Er «var schlichkrset'eötus praecono bey dem KayserAlexander«,, undn>ar den Christen dergestalt gehäßig, daß ex die christli-che Religion nicht nur einen Jüdischen Aberglauben be-titelte, sondern auch alle grausame ketcripre der Kayserwider die Christen colligirete, bannt er daraus zeige»möchte,mir was vor Straffen die Christen beleget wer-den müsten. x)

p0H?LIVl(lV8 oder , ein kliilotopbur

von 1>«o, um das Jahr 270. Er soll anfänglich ei»Christ gewesen sey««, es Hätten ihn aber die Christen zuCäsarien einsten, i6> weiß nicht, «varuin, ziemlich abge-prügelt,welches ihndermassen zurRache angefeuert,daßer die christliche Religion verschworen, urib sich vorge^-

WaS hat man von denIudeN-SchUlen zu be- nornmen , Lkrittum und seine Lehre aufs lästerlichstemn-eken > ^durchzuziehen. 2)

N,ch>- di.JüdW.n L

Jahr rzo. m.ch Babtstonlen versitzet, hingegen dasilb-.^^. ^ndcrlich das Ansehen der Heil- Schriffl über«

In «, 2

Häuf-

st«, drey berühmte Schulen,«reinlich die 8oramfche,?umdeänsmsche und kei2k3rcleenlische aufgerichtet «vorden,!

deren KeÄor» nach und nach den Babylonischen Talmud r) LV8K?,iv8 tt.K. UK. 9.^4. u) ki.. vo?i8cvs

z^Welt gebracht. . _c.25. xHL^ivi>l.ia>iv8 i° ,^1-8-e.

UL^lnrclr x-ß. 44. Ü44.

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