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Kirchen-Historie Neues Testamentes
Die andern Schafftensind
r. Einige Orstion« und Episteln.2
, so man ihm beymisset/j länger ansehen/Meng daher zu allen reichen Leuten , und
'stcgete ihnen vor/ was ihre Schuldigkeit Hierben wä-re. Diß würckcte so viel/ daß sie ihm Geld gnung lie«
Das Leben des Heil. welches von einem FabebHan-'ftrten ^ die Armen, Krancken Md Fremdlinge zu ver-. 'sorgen 2 »
fe geschmiedet wordenz. Das keben des Heil. Lplrr-mi des Syrers/ u. a. m.
Vevlohren sind
i. Das Buch wider die Icl«l1rliiner / dessen IlikODOKL-t'VL gedenckek. 'f)
2 > Einige Episteln/Or^in»?- und Erklärungen, davon nochk",»ßmenr» anzutreffen.
z. Das Buch äs generrrione vomini secuncillM crrnem, da-von den dem Concilio kpkeknog) ein brsgmenr vorhanden.4. Das Buch 6« 8pieicu 8. h)'
Discernu, zu ktiess», stirbt Anno ;86.
Seine Geburts-Stadtwardlilibi in Syrien,andemFlusse ?>FN8. Von Jugend auf.erwählte er dasMönchs-Leben , und las nichts liebers, alö.die Heil.Schrifft.
Auf seiliem Tod'Bette befahl er ernstlich/ihn ohne ei-niges Leichen-Gepränge zu becrdigen,und dasjenige, wasman etwa an seine Leiche wenden wollen/den Armen zugeben. Ein bestehender wohlhabender Mann hattebereits kostbare Sterbe-Kleider und anderes angeschafft, .und dachte, eö mochte vor die Armen zu kostbar seyn, erwolle ihnen den Wehrt davor geben. Alsbald aber fiel 2er zu Boden, und ward vom Teufel geplaget, bis ihm )Lkl-lRLKI nach erkirndigrer Sache die Hand auflegte, )und ihn seinen Willen zu vollstrecken ermahnetc. ^
Noch einen artigen Streich, den er dem Ketzer ä?oi.- -l.rxLki gemacht., kan ich nicht vorbey gehen. .Dieserhatte seine Bücher einer gewissen Frauen aufzuheben ge-geben, welches LkiMLdHwnste. Er gierig demnach zuder Frauen, und st stete sich, .als wölke er öi-c)i.l.lnz«isLehr-Sätze eigentlich untersuchen, und bitt,ihm die Vü«
' Die Frau that es : LkkkKblel aber lri.
deutete.
Nachdenr er eine Zeitlang in der Einsamkeit zuge-bracht Hatte , begab cr sich nach der volckreichen StadtLcieils. Nahe an der Stadt begegnetc.ihm eine Hure,welche ihn sehr freymükhig ansähe, ivvrübrr der Heil.Mann die Augen niederschlug, und ihr unverschämtesGesicht bestraffete. Doch sie gab ihm eine artige Ant-wort, welche er sich nachmahls offt zu nutze machte :Du,sprach sie,nnr.yff wohl dir Erde, als deine Mutter,ansehen , ich aber werfte meine Augen auf dich,als eine Mannes-Perjsn, aus welcher ich (nemlichnach dem Grunde der erstenSchöpstnng Luae aus Adam)gebildet worden.
Zu LclsN'a führete er ein sehr eingezogen und strengesLeben, und erlangeke das Amt eines Oi-iconi, wie er denndie Gemeine durch seine Predigten sonderlich erbaucte^Man wölke ihn zwar zum Bischosse-machen, allein er
liess als unsinnig Halb nackend nach dem Marckte, undschreckte dieLeute durch solches Bezeigen von sichab.
Etwa Anno z/o. reisete er aufgöttlichen Befehl nachCäsarien in Cappadocia, und hsrcke daselbst LasiuvLc,,
f) l-trer«. f-b. lil,. 4 . cgp. n. tz) ?,rt. I. c. 4 . 1 '. l.p. 1410 . in c«ll- 6 l. lionc. tt>rr<ovidn. t'ittiMOdi'rkavsäe scripk. csp. IZZ i) tdirL 8 LdlV 8 il, vir, LklikLdll.lc) lärm ibiä.
In si'ncr Jugend hatte er ein Gesichte, als ob ihm einWeinstock aus seiner Zunge hervor wüchse, welchefch^ ru lchhem
bmhäA^/ÄcseabevwuchDc'dcho?eich?E^^^
ches sonder Zweifel-seine vortreffliche -und weise Bered-^ jhrmOrt leacke
allein erkonte keines von einander bringen, welches denunverständigen Man» dermaßen bestürtzte,daß er davonliess, und in cine.Kranckhelt fiel, worinn er auch ver-muthlich sein Leben geendiget.!)
Er hakte einen hohen und drlrchdkkngenden Verstand,und wüste seine Reden gründlich, nachdrücklich und an-muthig auszuführen, m)
Er schrieb fast unendliche Bücher, seinerReden sindüber 1000. gewesen, n) ingleichen hat er eine grosse An-zahl geistliche Lieder verfertiget. Man übersetzte seineSchriffken noch bey seinen Lebzeiten inö Griechifthe,undpflegte sie gar nach der Heil. Schrifft in der Kirche zu le-sen- LLic^kcn v; V058IVS hat, soviel cr deren filtven können,inSLateinversetzet/und iu drey Domi« heraus gegeben.Das meiste bestehet in Reden und Lob - Sprüchen vonden Tugenden, Heiligen und Märtyrern, und sonst eini-gen kleinen Tractaten und Schrifft-Erklärungen. Doch
findet man unterschiedenes darunter,so nicht ftin Werckist. V,ele seiner Schrifftcn find noch in klanuscrimi«.und ,n den Morgen-Landern zu befinden, o)
welchem bey solcher Predigt eine weiße Taube soll auf
der Achselgesessen, und ihn, die Worte gleichsam ins Ohr Wsi6 VVU LehtPst slNd lNAfl'tkageflöffet haben. I<) nasnavz merckte gleich , daß dieser' ' 0
Fremde kkkkkLkci wäre, und nachdem er solches von ihmerkundet, vergnügten sie sich mit einander in den erbau-liebsten Gesprächen.
Nach seiner Zurückkunfft zu Lllella entstund cine^schwere Theurung , wobey viel arme Leute erkrancktenund hinstürben. L?läkLL^ konte das Elend unmöglich
Zu Alerandrien?6DKV8
Bischoff Anno zoo. Märtyrer zu.
Er ist im vorigen 8eculc> blos mit dem Nahmen an-geführet , und wird eine göttliche Zierde der Vischöffe,sowohl seines Lebens als seiner Lehre wegen genen-
net.
I) Ibiäcm. m) 6e lcripk. c. 115. kttO-
HV8 cnä. 196, n) Ibiöem. 0) biü. licr. scripl. ccck.
?-iszuffegg.