IV.8ecu'um. I. (ÜLP. Von den Lehrern in Afrika.
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nek. Sein Vorführer rnronL; war sein kraecope»,gewesen.
Als er die Kirche drey Jahr regieret hatte, erhobsichdie Verfolgung mo»c.L>iE, und da ergab er sich einerstrengern Lebens-Ark, wiewohl er sich der Kirchen Besteszugleich aufs treulichste angelegen sinn ließ» Dicftrwe-gen liest ihn >iäxn>rlnvs im neundtenIahre der Verfol-gung enthaupten. ?)
Deneujenigen, so in der Vsrsolgung zu Faste kamen,schrieb er zum Besten das Auch cie ?osnir-ncis, darausnoch XV. c^diOdiL8 *) vorhanden. Sonst hat erauch ein Buch clc äiuinüace verfertigen, aus welchem ei-nige Stellen indem Loneilicr ssphesino g) und Lkalc«civlicnil r) angeführet werden.
Der Trackat cie?aicl>are, den mantzm zuschreibet,Wird billig in Zweifel gezogen.
Bischofs Anno zr z. stirbt ZLx.
Er folgere dem /.emuner, und war ein eifriger Ver-fechter der rechtschaffenen Lehre, weswegen er auch4kivxl, daerfich aufkeine Weise lencken lassen wolle,aufeinem 8yn»äo verdammte, und letztlich quchfeincn Ei-«fer auf dem Loncjlio zu l^icsca bezeugte.
In dieser Streitigkeit hat er mehr als 72. Briefegeschrieben,davon man aber nur noch q.qufwttsttr.kqn«;)
Bischoff Anno zr6. stirbt Anno zy-r.
Von seinen Eltern,welche ihn zn Alexandra gezeu-get/kan man so viel abnehmen, daß sie gelehrte und gokt-seelige Leute gewesen, r)
Als ein Knabe soll er einstens im Spiele nrik seinesgleichen sich als einen Bischofs aufgeführet, und gargemusst haben: weil aber viele Scribenren, u) formnK1^I^da^8l0 geschrieben, und es besser wissen können,als izvkk!diV8, x) derdiß meldet, nichts davon geden-cken, so mag man§ glauben odernicht. y)
Im folgenden nahm der Bischofs den jnngen!a^8l VX!. nachdem er in gehörigen 8mciii; wohl unter-richtet worden, zu sichinö Hauß, und brauchte ihn alsseinen 8ccrccacium, machte ihn auch endlich zu seinemDiacono, und bedieneke sich seines Raths in den wich.tigstcn Dingen. Er war also auf dem Lonciliozudttcsea bey ihm, und zeigte feinen Eifer wider LKIVN,welchesVielen Neid geg n ihn erweckte, r)
Doch eben diß war auch bey den rechtgläubigen Ale-xandrinern die Ursache,daß sieihnsoforfbcy seiner Zu-rückkunsst zum Acltestcn , und bald hernach zum Bi-schösse erwähletcu. ^l.exLx>vx«, sein Borfahrer, harte-ihn selbst darzu vorgeschlagen , und die Gemeine wolrenicht eher aus der Kirche gehen, bis ihn die versammlctenBischösse occliniret hatten.
p)LV8LLIV8 tt U.IW.7. c.zr. *) LoUeLt. dvnc. I'. IP. 2 : 6 . Lonc.k^pbet. »Ä. i. öc7. r)rÄ. I- 5) I'ltLO-VOUk-VV8 U. k. l.l, 1. c. 2.5. öc 9. ZOLKä'I K8 Nb. l. c. 6y Vi» 1 '. II. Opp. «) L?t?»aMV8. dia-
2IM2kdiV8. V«LOVOUmV8. x) Ub. i.c.14. 7)8^.
siinrl.'l'.H.p 7 Zl. r) 80 c^Hi 8 Iib. I. c. g.802 OIUÜ- 1 V 8 üb. 2 . c. I/. Loncilwm tNex. in doNeÄ. Con-cillsrum^V. I. b> 574, 2) t/ttvtl, die». sz>. dl'UddidS.
V»l. 2.
Il-zwischcn war diese Wahl den Arianern ein Domim Auge, und sie suchten selbige auf alle Weise verdäch-tig zu machen. b) Die Meleriancr, welche sonst mitoen Arianern gar nicht einstimmig waren , musteunun, wie dierosses und ?>Iaruz, Freunde werden, lindman suchte alle möglichste -Verleumdungen aufzu-bringen.
Doch eVri4^x^8!V8 ließ sich dadurch nicht hindern,seinem Amtewohl vorzustehen, r nd besuchte alle Kirchenin seiner Di ccc; nist grossem Fi -isse, wie auch die EgY-ptischcn Klöster : bey welcher Gelegenheit er mit demHcil.EroE in sonderbareVcrtcaulichkci'tgerieth. <l)In der Landschaffr dck^reocis fand ereinenboshafftenKerl mir Nahmen welcher sich als einen Acl-
testen ausführeke, da er doch nic-mahls »nun re.t war,weswegen er-daS -Land räumen müsse. Dieser beg.cksich hierauf zu be>n Arr'anischen Visckwffe evsenio zur^icomeciis, und ward von diesem als ein bequemesWerckzcug wieder d.IIckdd!d8lVX1 aufgenommen, e)Man gab also durch wauvRzx Beyhülsse vor,^.'kk4?c-di^81V8 Habe in das Chor einer Kirchen einbrechen, den'Kelch zerschmeissen, und die Bibel zeneissen lassen.Dochdieser überzeugte denKäyferm seiner Gegenwart zu Ni-comedien gar ltt'cht ein anders.
Die folgende Beschuldigung schien Anfangs etwasgefährlicher. Man Hatte einen Meletianischen Bi-schvss, Nahmens ELl-i^in ein Kloster verstecket,undverklagte d1l^ddrd.81VX! mit gar wehmüthigen Vor-stellungen , daß er den unschuldigen Mann umbringenlassen. Es ward auch eine Hand gezeiget, welche desermordeten äksLnn seyn solte.
dHckLI>id8kV8 verachtete erstlich das.uygcgründeteVorgeben; weil aber der Käyser ernstlich mguinren ließ,schickte er seinen visconum , welcher suchen
muste, und endlich selbigen ausmachte, wodurch die Klä-ger beydem Käyser in die höchste Ungna-
de verfielen, k)
Es wahrste aber nickst lange , so hatten die Arianerden Käyser durch ihre listige Verleumdungen abermahlin den Harnisch gejaget, daß er ^7'bkddId8IVXl aufeinem 8yn»ü» zu Cäsarien in Palästina vorzunehmenbefahl. Doch dieser dursste dem parkheyischen 8yooäsnicht traue», und wölke also Nichterscheinen , welchesdem Käyscr als ein Ungehorsam und Mißtrauen seinerSache vorgebildet ward.g)
Der erhitzte Käyser verordnete also einen nachmahli-gen 8ynoäum zu fyro , woselbst tlH4tldl^8IV8 deslKäyserö fernere Ungnade zu vermeiden, nunmehr er-scheinen muste. Hier brachte man alle alte und neueBeschuldigungen, sovielmal, konte, widerd^LIVXl vor; .welches alles doch keinen Stich hal-ten wolte.
Anfänglich führete man eine Frau Herein , welchevorgeben muste, sie wäre von ^Ikjrt!ss^8IO, als sie ihn
des
' k- 8020d1iidIV8 lid.s.c. 17. c) »r»».
1. ro^rr» /.rinn. spol. 8 8020^ LdiV 8 Ui». 2 . c.
> 7 . -) 8 oc.ua?'U 8 nr>. r. »k 27 . k-/.ittanä§iv 8 --P.
2 . x 8020IitLdiV8 Nb. 2 . c-j». SZ. 1UL0V0KL^'V8!>ib. 1 . csp. 28 .
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