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Kirchtn-Hi'storie Neues Testamentes
beherberget hätte, beschlaffen worden, n^iornevs,Acltester, trat aber, auf dessen Bedeuten,zu dem Weibe, und fragte: Ob denn solches wahr wä-re ? Ja, schrie das Weib, du eben bist es rc. und da-mit war die Sache verrathen. Gleichwohl brachteman das Weib ohne ferneres Nachforschen auf dieSeite. b>)
Hierauf kam die vorgegebene Haud^^r^lr aufsTaper. Doch /r?tt^d^8IV8 fragte r ob auch jemandunter ihnen »k8L8lvt6 kennete. Alsbald traten einige,so es bejahrten, auf, welche sonst um den Handel nichtswüsten. ^H^I<l^8tV8 aber hatte mit dem
er nunmehr gut Freund war, schon an der Seiten, undführete ihn in die Versammlung. Ein jeder erstauntedarüber, und viele rieffen: ^bl^dl^8IV8 könne zau-bern l Ja, man wolre gar auf ihn los schmcisscn,wenn es die?raeliäemen des Lonciln nicht verhindert
hätten. ,
Mit den übrigen Beschuldigungen, daß er die Brü->ser, welche doch nichts ausrichteten, p)
bey dem Käyfer dergestalt zu inirnuiren, daß er unser-züglich Befehl gab,^IlilkI>I^8IVtVi zu verweisen.»)
Nun ist zwar sehr wahrfcheinlich,daß derKäyser nichteben deswegen die Verweisung ^ I blkd1^8ll beschlos-sen , weil er ihn vor schuldig erkannte; sondern viel-mehr, selbigen in Sicherheit zu bringen, und, so zu reden,den Stein des Anstosses aufdie Seite zu schaffen, damitder Lermen in derKirchen ein Ende nehmen möchte; o)indessen m uste sich doch die gerechte Sache durch der Aria-ner Boßheit eine zeitlang unterdrücken lassen.
Der Ort, an welchen /zk»H!^8IV8 inS Lxiliummuste,war Trier, welches damahlen zu Gallien gerech-net wurde,und um diese Zeit, nemlich.Anno z;;. desjungen cunnanrini, so das abendländische Reich be-herrschete, Residentz war. Dieser nahm ihn sehr gnädigauf, und verschaffte ihm alle Nothdurfft.
Mittlerweile schrieb der berühmte Mönch >uroniv5« lverschiedene Briese vor an den Käy-
ä-I ier.melcl»e daM niiTiksaiiSriksittten. r,7 Nachdem aber
der tyrannisch tractire, den Kelch zerbrechen lassen, dieHeiligkhumcr geschändet, dem Käyser ungehorsam ge-wesen, den Rebellen Geld vorgeschossen , und vielenandern , hatte es so viel nicht zu bedeuten; «eil sich^H^^/l!>lV8 auf alles gründlich verantwortentonte, i)
Gleichwohl ruheten die Feinde nicht,
äkivs bald hernach Anno ;z6. starb, welchem>1. des Jahrs drauf folgere, so ward810 alsofort von dem jüngernaotttun-rinodie Erlaub-niß gegeben, wieder zu seiner Kirchen zu kehren,woselbstihn aüesVotck mitgrossen Freuden aufnahm-g)
Indessen waren die Arianer mit >«.iv keineswegs ge-storben, und richteten zu Alexandrien öfftere Tumulte
und bemühcren sich ihm durch alle möglichste Kunst- an, welche sie sodenn zum Borwand ihrer Klagen über
. nahmen, und ihn als einen Todschlä-
gcr und ungerechten Haußhalter über die KäyserlichenAllmosen abbildeten, r)
Der leichtgläubige co^rr^n^iv; ließ sich derglei
Stücke bcyzukommen, und ob er gleich wieder das unbillige Verfahren proreckirete, auch 4/. Egyptische Bi-schöffe dergleichen thaten , und noch andere Bischöffedie Versammlung erinnerten: so wolte doch nichtsHelssen; sondern man hetzte ihm das Volck aufdenHals,daß er endlich seine Sicherheit durch einen HeimlichenAbschied suchen muste. lc)
Unterdessen hakte der 8 zmoäu, verkehrete Abgeordne-ten nach Egypren geschickt, welche allerhand gottloseDinge vornahmen, und durch hatte ?roceäuren Be-känntnisse, sonderlich von Juden und Heyden, erzwän-gen, daran selbst niemand gedacht hatte. I) Ja,ob gleichdie Clerisey zuAlexandria, und in der Landschaft'! Klarcori; Schreiben gegen die Oommi 5 llon eingaben, undUnschuld behaupteten: so war es docheinmahl beschlossen, daß er abgesetzt und verdammt seynmüsse, welches dem Bekennet pln-n-eivriosonahegieng,baß er zu näE", Bischoffen von Jerusalem , sprach :Lasset uns gehen, es geziemet keinen Bekennern,in so dö er Verstrmmlung zu bleiben, m)
Der 87N0Ü»; schrieb seinen Schluß an den Käyser,«nd obgleich äI»/iXä8iV8 selbst nach Constantino-pel gegangen war, fand er -och kein recht Gehör. Ja,ba er über das unbillige Verfahren des Lzmoäi klagte,wurden zwar die Vorn Hmsten cicirer: allein, fle wü-sten sich durch neue Beschuldigungentaß er sonderlich die von Alepandria nachConsiantinopel gehende Gekreyd-Flottecharre zurück halten wollen
li) KVk?I^V8 Nb. I.c. 17. l-ttLODOKL^VL Üb. I. c2v. i) ^'tt/rto/eSIVLspol. k, 80 cK^ 7 ' 8 lib. r. c. Zl^1k!/rdI^8IV8 ioc. cir. i) Lpitk.8^na<j. »p«)§ 0 c^^bL. 8020 b 1 LbIV§r.r. KVkkIdkV8lib. r.c. »7,
chen Lügen bald bereden, bey cous^ni ino und csn-«her tonten ste nicht ankommen 5)b!^ 8 IV 8 versammlere darüber einen 8 ynoK>rn zu Ale-xandria,von ohngefehr ivo. Bischöffen, welcher durchöffentliche Zeugnisse des Verfolget«! Unschuld be-hauptete- r)
Gleichwohl brachten es die Arianer nachrini 11. Tode so weit, daß ihnen ein Concilium zu An-tiochicn verwiiliget ward. Mit einem Worte: Eskam Hieselbst dahin , daß >ichI 7 chbsch 8 lV 8 nochmahlenverdammet, und skesoiuv; an seine Stelle zum Bischof-fe oi-chniret ward- n)
Dem dißfalls über seinem Haupte schwebenden Un-gewiccer zu entweichen, begab sich ^Ib 7 ^d^^ 8 IV 8 nachRom , woselbst ivi.iv-> einen 8 ^nväun! ansetzet?, und^ Feinde aus Orienr ciiiren ließ. Weil
sie aber nicht kamen, und sich durch ein Schreiben ent-schuldigten, sprach der Römische 8 ^no^u;
8 lVkl frey; welches auch einige Jahr hernach das Lon-cilium zu Sardica gethan hak«
Indem nun auch der Käyser cnnnän; an seinenBruder cM57-ä8i'iv>i gar nachdrücklich vorI 8 !^ 8 ivr^ schrieb, auch die gottlosen ?raÄiguen der
Arla-
n) -rnk^dl/r8iv 8 essiü. »li Lnlik. ir. sp. 2. c>) lbiti. p) 80 -
2 OI^!L 18 IV 8 Ud.2.c. z i. H 7 LOI)O^L^'V 8 lib. 2. c.s.r) lri-tt?>>7^8IV8 gp.,!. 8Qc^/ri'K8 lib. 2. c. 8. r) Ibidem.^'I ki^de^8IV8 a68<ilik. r) I«le» Sj>ol. u) lbiö. LOLK^ 1L8Üb. 2-c. 8 . 8020 d 1 .l>b. z. c. 6»