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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen-Historie Neues Testamentes

Rcligions-Freyheit vergönnet/ und ihnen sonst viel Gu- dergleichen mehr. b) Endlich kauorilirete er auch demke§ gethan hätte- x) Und in der That berußte er sowolIndenthum, zum Verdruß der Christen, wiewohl sichKetzer als Rechtgläubige aus dein üxilio wieder znrü- biesckeines Vortheils dabey zu getrosten hatten , davon

cke, aber mehr in der Absicht sie gegen einander zu verhetzen/ als ihnen wohl zn thun; >) Er wüste ans der Er-fahrung der vorhergehenden Zeiten/ daß die Grausamkeitden Christen mehr nützlich als schädlich gewesen , undmißgönnetc ihnen den Märtyrer-Titel. ?-)

Gleichwohl verstattete er seinen Officicrcrn und Landeö-HanptlrnteN/ daß sie mit den Christen auf das umbarmhertzigste umgehen konten- Zu Gaza lind Aic^Ionschnitte man so gar den Priestern und Nonnen die Leiberauf/ füllete siemit Gerste»/ und ließ die Schweine dar-aus fressen. Geißel«/Prügeln/ Steinige« / auf denGassen herum schleiften, war was gemeines. Sie wur-den mit heißem Wasser begossen, mit Bratspießen dmch.stechen, lnit den Köpften an den Boden gestoßen/daß dasGehirn heraus sprützcte, verbrannt, und endlich die übri-gen'Gebeine ausdcnSchi!'.d-2lngcr unter die Knochender Esel und Camccle gcworfteu. b>)

Zn Heliopoli schlugen sie den visconnm LVKIÜÜVbl,welcher vorniahlen die Götzen daselbst zerbrochen Hatte/nicht nurzn rode, sondern schnitten ihm auch den Bauchauf und fraßet! die Leber, c)

D r altedlüROVS zu ?-re-chus.i in Syrien hatte zuZeiten einen Götzen-Tempel zerstöret: amietzo nahmen ihn die Heydeu davorbcym Leibe, zogen ihnnackend auö/ schlugen und stiesson ihn, daß er über undübervoll Wundcnnnd Striemen war. Folgmdsfchmis-sen sie ihn in ein heimlicheö^Gemach , zogen ihn wiedcr

anderweitige Meldung geschiehet-

Auf seiner Reise uach Pcrsien ward er sonderlich z»2lntiochia noch mehr aufdie Christen erbiktert,da er fastgar keine» Hcydmschen Gotteödicnstdaselbst antraf,unddas Volck bey gegebener Gelegenheit auch sehr muchwi!«lig und spöttisch von ihm railomrete. Er hatte aus Ehr-stlcht den Preiß der Wahren herunter gefttzek. Weil a«der die Verkaufter dabey nicht bestehe» konten, so brach-ten sicgar nichts zuMarckre, welches denn grosse Nochund Mangel verursachte. Hierüber schmähete der Pö-bel den Käyser, nennete ihn wegen seines wilden und rau-hen BartS einen Ziegen-Bsck , hinzufügende, manköntc feine Stricke aus seine» Bart-Haaren verferti-gen, u.a. m. Diß verdroß denKayser überdie maßen,daß er nicht nur die Schmäh-Schrisst, Beut-

Feind genannt, wiedcr sie heraus gab, sondern auch hcft-tig drohete,sich an ihnen und der gesamten Christenheitnachdrücklich zu rächen, i) Allem sein Tod, davon inseinem Leben Erwähnung geschehen, befreyete die Kirchevon allem, was sie sich etwa noch vor ihm zu befürchtengehabt hätte.

X.

Was vor eine Verfolgung ist unter VH.-HKBL vorgegangen?

Unter dtesem als einem eifrigen 2lrianer wachte derGrimm dieserKetzer, welcher beyderJulianischen Ver-folgung etwas schüchtern wargemacht worden,wieder

heraus,undgal en lbn den Jungen Preist. Endlich steck-,auf. Daher wurden die sogenannten klsmonlianergar

ten sie ihn in einen Korb, schiniereten ihn inic Honig/lindli.ssenibn.inder hcffligsten Hitze unter freyem Himmelvon Bienen und Wespen fressen, cl) Dergleichen entsetz-liche Dinge geschahen an vielen Orten, ohne daß es l Vtck.zd-iVL veebothen hätte.

daßstt

wölke- In Egypte» suchte mau ausgleiche Weise zuverfahren: allein die Orchc>i!oxkn ivaren anfänglich zu

sie nur Aufruhr anrichtet«: Ja, er hetzte die Gzu Bostra so tückifth an ihren Bisch oft IlckVdch

j rgeke. e) W irer sovcrbothcrde:. ..c!,—.

zu basten, und die jungen Leute keine Phi-rek werden honte. Y Sonst breiketeßch die Verfolgungu zn lassen, f) Er munterte die heyduischen j nicht nur im gantzen Orient auö, sondern ward auch im

... . ..ufwiderdie christliche Religion zn schrei- ^ ^ . " '

den, und hatte derselben .ine grosse Anzahl an seinemHo-fe als geh- ime Räche, o) Er fnchte die Gewissen derChristen zu verwirren,indem er ihnen allerhand Anstößein den W K l gte,; E. wenn er die Brunnen mit heyd

ihn selbst aüsjagete. e) Weiter so verboth er den Chri-! starck, daß, so lange L-rnauEz lebte, nicktSausg^richsten Schulen

losophie kenieü-- . - . . . . , _ ^ .

ss'chns allfwiderdi'e christliche Religion zn ,chrel-'Ocndcnte brs gen Trier verspüret, m)

' . E-n LNd achzig geistliche Personen kamen nach

Nicomebi-en zum Käyser, und beschwereten sich über dasUnrecht, so ihnen angethan worden: man setzte sie aberansein Schiff, als ob sie ins üxilium gebracht werden„eschen Opssern verunreinigte, alle Eß-Wahren auf! sslcen, und verbrannte sie erbärmlicher Weise mitten aufden, Marckte mit Wcyh-Wasser lnsprengen ließ , undjd er See, n)_ Als

^7 «pik. 7- 5) tz!äkecül.ü 1 dlV 8 üb. 2-^ d) IttkOVOLL'r. üb. z. c. 15. ctt^ 808 'r 0 b;V 8 orrt.

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cap. 8 - 17 - ^VdkttdIV 8 üb. r. c-^>. z 6 . 3) I'ttüOVO- i) 80 CRX 4 ü 8 üb. z. c. 17. >läp.cH.Id 1 V 8 Üb. 7081 -

ktl-'s V8 leb. ,. csi,. 6- 80 L 0 tz 1 LI 4 V 8 üb. 5. c., 5. b, Ibiä. d-IV8 üb. z. k) 80 cH^'üü 8 -üb. 4. c. 1. 2. 8OLOEKV8css. y. c) I-biä. c-p. ,0. ä ) IHüOVOÜL I V8 Üb. z.srl».. 6 .c. 7 . iZ.üttüOVORü'l V8Iib.4-L.rz. 16. I) 80 dV-r,p 7 e- 80 LOKtLNV 8 lil>. 5. «p.lZ. k) d'MOVO- »8.4.-. 6. lv.-t-ql,. SOLQXILdeVZM. 6. c.ir. t-zz.Hd'dV8 >. c. c-°. 8- Ui». 21. x) 80 LKL- SdtLL 08 tV 8 bb. 5. °p. 27.57. LOdk?.'Hi8 !. c... . 6.

I L8 üb. Z, c^>, i. .^ 7 > 8020 K-üb, 6. c, l 8- H 1 LOD 08 H',üb. 4. c. 18 24.

übel kracttret,viele,undbaruntcrfonderlich bäüüül IV8von Antiochien, ÜV8561V8 von 8gm«ü-ra,I'üdü6lV8von ÜLsä-ce^ und andere mehr, verjaget, wobey es anGeld-Strassen und Schlägen auch nicht fehlete, wieiman denn noch berichtet , daß zu Antiochien viel Or-Seine übrigen listigenGriffe, womit er die Chnsicn.skoäoxi ins Wasser geschmissen und ersäuftet wordcn.K)heit auszurotten vcrmeyncte, waren, daß erdie Gemci-. An Conftantinopel ward niemand gelitten, der nichtneu ihrer Hirten bcranbeke,unter dem Vorwande, daß mit dem^Arnmischen Lvvvxio daselbst commumciren'^ . xxhetzte die Gemeine ' -- -