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IV5cc. Vk. <7ap. Von dem intterl. Zustande der Kirchen.
lcbetcn, und im Gebethe das Licht ihres Verstandes (vollkommener, x) und wandelten rein und ohne Ta-betrachteteu, damit sie erleuchtet werden möchten, g) del durch den himmlischen Schatz Christum, y)
VI l.
Wie stund es um die Erneuerung ?
Sie bathen KOrt, daß sie den Vorsatz zur Unschuldbehalten, und sich durch Verleugnung der Sündenftichr und mehr davon reinigen möchten, b) Also leb-ten sie unsträfflich , from und gerecht, und waren kei-nes Lasters schuldig. Es überwältigte sie keine bösejust, keine Unzucht machte sie zu schänden, sie behicl-rm.die Richtigkeit aller Tugenden. >) Sie enthieltensich nicht nur böser Wercke, sondern auch stündlicherWorte, und Gedancken. I<)
Sie lebten zwar nicht ohne alle Schwachheit, dochohne Boßheit, und suchten täglich die Vergebung ih-rer Sünden, i) Sie hatte» wohl Reltzungcn , abersie zogen sich durch göttliche Kragt zurücke, m) Dennder HErr, so in ihrer Seelen war, behielt allezeit denSieg wieder die Boßheit. n) Diesim Siege der gött-lichen Gnade zu Ehren konte der Syrer LklMLd-j aufseinem Tod-Bette rühmen: In meinem gannen Le-ben habe ick) Gd)tt mit willen nie vcrunehret:
Indessen bekannten sie, daß kein Mensch zu einersolchen Vellkommenhcir gelangen möge, babey er in-wendig ohne Fehler und Sünde sey , r) ja , daß inAbsicht aufGOtt gar keine Vollkommenheit in diesem'Leben zu finden. ->) Darum Hielt sich niemand vor sovollkommen, daß er nicht immer vollkommener hättewerden sollen. Ja, eben darinn zeigte man ßch alseinen vollkommenen, wenn man immer mehr wüchseund zunahm, und auch darinn übetcn sie die Erneue-rung : daß sie im Geist steh stets veränderten, das vcr-gang-ne vergaste«, und nach dem, was vor ihnen war,sich streckten, b)
VIII.
Wie war der Glauben in diesem 8eculobeschaffen?
Diesen hielten sie vor eine Mutter des guten, eineArtzney des Heils, ohne welchen einer gleich wäre ei-nem solchen, der ohne «schiff über die See fahren wöl-te. c) Die Seele fasste die Größe der RathschlägeGOtteS anders nicht, als durch den Glauben, dieser
niemahls sind liederliche und eirele worre ausjwachere, daß sie GOttes Wohlthaten mit Danckaw-moinem Munde gegangen: keinem Mcnschcninahmen und sich besserten: er ließ sie nicht zweifelhaft
gegangen
habe ich geflucher, noch jemahls mir selbigemgozancker. o)
Von dcmKampffe hierbei) redet kck^LIKlV8:p) Einrechter Christ ist ihm sei der feind, lind streitet mirseinem bock n Herrzc^und Gedancken, als wiedereirren Mörder. Fährt der Wille nur sorc zuwlederstrcben r:nd zu seuffzeir; so wird er eiidlich'(Ober-Herr und sieget völlig. Sie stritten aberunter dem Beystande dessen, der ihnen nahe gnugwar,ncmlich, des himmlischenKönigeS. g) Drum schlugderSatan gleich von aussen, so waren sie doch inwen-dig unter göttlicher Macht sicher, und litten keinemSchaden, r)
Wie sie nun imKampffe gegen die Sünde ihre Treubezeugeken: also waren sie begierig nach GOtteS undChristi Work und Exempel zu leben. Sie machtenzwar eben nicht viel Rühmens von ihrer Gottscclig-keit, sie zeigten aber destomehr in der That, und mach-ten ihre Worte durch unsträfliches Leben glaubwür-dig. * ) Ja, weil im Neuen Testamente eine grössereG ade des H. Geistes ausgegasten war, und eine gros-se Gabe der Erscheinung IEsu Christi, so bemühetensie sieh auch desto grössrc Knifft und Tugend zu be-Westen. :) Sie cil.r.n dem Vorbilde Christi ähnlichzu werden , u) und also wurden sie in GOtt immer
tig noch streitig, sondern schaffte ihnen Ruhe. ei)Der Glaube war ihnen ein unschuldiger und reinerBeyfall, dadurch die Christen zu GOrr traten, in sei«nen Gebothen wandelt », und ihn mir versöhntem Her-tzen chrctcn; welcher den Zweifel ausschloß und dieVerheißungen versiegelte, e) Durch diesen ergabensie sich GOtt, 5) und sitzten alle Hossmmg auf dieTreu seiner Verhcissnngen, und aus die Macht sinerKrässte. g) Durch den Glemdcn funden sie Christumund behielte» ihn in ihrcm Hertzen. b)
Über diesem Glauben sporrere sie Zwar der Käyser>Vb!AdlV8 , >) daß ncmlich die christliche Reli-gion mir einem blos n und einfältigen Glaubenzufrieden sep: allein sie bezcugcien den Hcyben kräss-tig, daß man durch solchen sehen lerne, und daß derGlaube, so sich GOtt überlässet, GOtteS Erkänntnißerlange, k)
Sobald ße aber rechtschassen gfaubeten, sobald wur-den sie auch mit gurrn Wrrckcn aezieret. Denn einsolcher Glaube war voller guter Wercke, und ausserund ohne demselben war nichts gut. I) Die Werckemrcklen den Glauben erweisen, m )
Die Gabe des NBunder-Glaubens zeigte sich auchnoch in vielen Exempeln, also, daß die Hcydendie Christen deswegen vor Hexen- Meister und Zaube-rer
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im ersten Christenthum ick. 1 . c. z. k) tttddtOirlVS !>i>.»^u. Z-nre; i) Ibiiiem Hd. 2 . ») I,b k.
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