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Kircheu-Hisivrie Neues Testamentes
rer ausgeben wölken, n) Es wurden die Kranckhci-ten vertrieben/ und sonst manche wunderbare Werckegesehen. ») Also niachke der Einsiedler ^di't'0dilV8die Jungfrau p -rrc-ran/,», wie auch eine andere vonIVipüii, durch sein Gebeth gesund, p) bdd/zlzlOdibrachte einer Franen durch sein Gebeth einen verlang,reu Ebe.Secge» zuwege, c,) Eben so erlangte er dreyrodtkranckcn Kindern die Gesundheit, r) Er sprühe,kc einer blinden Frauen in die Augen, und brachte ihrdadurch das Gesichte wieder, s)
Der fromme kck/zo^KIV8 der ältere nahm Leimenvon der Wand / vermischte ihn mit Wasser / schmieretedamit einem Blinden die Augen / und machte ihnsehend, r)
dldOl 068dlL8, ein vertriebener Aeltester von Leier.L,, niachte viel Leute durch sein Gebeth und Hand.auflegen gesund, u)
D r abgedachte ^dHOdiIV8 bethete Tag und Nachtvor einen besessenen Jüngling. Endlich fiel ihn dieserso hefftig an, daß er fast zu Boden gefallen wäre.Kde dOde.V8 aber sagte zu den Amvesinden : DieserAnfall ist ein Zeichen/ daß der Teufel ausgcf.h-ren ist. Welches auch der Jüngling sogleich mit ver-nüssssligen Worten bekrässtigte. x) Eben dieserwt>!V8 gieng einsten mit ärnän-erto vor dem Thorezu Alexandn'eU/ da ihm ein unbekanntes Weib kläg-lich zuruffte: <V, du Mann Gottes / warte doci),ineine Toclwer wird von eurem graulanwn Teu-fe! gepiaIct. ^>HOdlIV8 stund stille, und dasMägdlein ward vor ihn gebracht, da er denn „ach einein stillschweigenden Gebetb den Teufel bedrohete/welcher sofort wieeln und dadurch die Mutter iuJauchzen/ das Volck aber in höchste Verwunderung ver-setzte. y)
Als die beyden kck/xOilkll auf eine heydnische Jnsulinö exilium wüsten / kam ihnen eines Götzen-Priestcrsbesessene Tochter entgegen/ und schrie: Ob sie nun auchdas Land einnehmen woltcn, welches die Götter bis-her solange besessen hätten! Die bösen Geister abermeisten auf der H. Leute Gebeth bald von der Jung-frauen weichen/ welches die Eltern und andern Ein-wohner dermassm crfrcuete/ daß sie den Götzen-Tem-pel niederrieffen / nnd sich sämtlich zu Olmflo bekann-ten. r) Anderer dergleichen vielen Exempel s) zu>geschweige».
Der H. 8?ILI0!Odl, welcher aus einem Schaff-Hirten ein Bischoss zu Cypern ward / gieng zu demGrabe seiner laugst verstorbenen Tochter, und fragtesie: Wo sie das Geld, welches ihr ein gewisser Mannaufzuheben gegeben/ und anzetzo eifrigst von ihm wieder gefordert ward, hingethan hätte? Diese antworte.>e ihm wunderbarer Weise aus dem Grabe, und zeig
te gar deutlich Ort und Stelle an, wo alles zu best»,den wäre. b)
DerglcichcnWnnder geschahen auch auf das Gebethgantzer Gemeinen, wie zu Constantiuopcl geschehen/da sich eine schwangere Frau zu Tode gefallen hatte,aber auf das Gebeth der Kirchen wieder lebendig wsr-den, und also samt der Frucht erhalten bliebe, c)
IX.
Wie sttmd es um das Leberr der Christen ?
Man giebt dabey acht
I. Auf ihre Liede gegen Gd)rr.
II. Aus .ihre Liede gegen den fuchsten.
M. Auf ihre Liede gegen sich selbst.
X.
Wsrimim zeigte sich die Liebe gegen GOtt r
Sonderlich in sünsf Stücken
1. Im Gehorsam gegen GOrr.
2. In der Hoffnung zu GDtt.
z. In der Freudigkeit gegen GDrr.
4. In der Demmh r,nd Gcl.stfenhcik gegen GGtt.z. In dein Eiftr GGrr Seelen zu zuführen.
Wie zeigte sich der Gehörsinn g egen GOtt?
Indem GOtt von ihnen den Gehorsam des Glau-bens, der Unschuld und des wahren Gottes-Dienstesnach der ihm schuldigen Liebe erforderte: ä) so wende-ten sie in allem ihren Thun Fleiß an, ihr Werck nachdem Willen GOttcö zu vollenden , e) und zwar aushcrtzlichcm Trieb der Liebe gegen denselben, f) Siewaren nun ihrcrsilbst nicht mächtig, sondern dcr HEpr,der sie erkausset, und ihnen stinen Wellen zum Besitzedes Lebens vorgeleget hatte, g)
Denn sie erkannten, daß der Gehorsam einem Knech-te Gattes den Weg zum Himmel bahnet, nicht aberDer blosse Nahme; b) und daß es denen, so derGna-dc GOttcs theilhafftig worden waren, geziemete, sichgantz und gar der Liebe GOttcö aufzuopffern , seinenWillen alleine zu vollbringen, und von allen fleischli-chen Lüsten gäntzlich zu weichen, i)
Aus solchem Gehorsam cntsprung die Haltung derGebothe GOttcö, welche mir den Lasterhafftcn , denFrommen aber angenehme und leicht war. l<) Den»wenn die Natur nntcrs Joch gebracht worden , warddem Geiste alles leicht. I) Die empfangene Gnadeermahneke die Gläubigen, erinnerte und schrecket? sie,und trieb sie an, daß sie ohne Furcht und Traurigkeitvon freyen Stücken, und nicht aAS Zwang die Ge-bothe Hielten. m)
XII. Wie
n) krm.90. dIicK?N0KV8 >ib. 16. c.;8-I^KIV8 >6u. cOd-SUK I IVVt. p) in
v,k» c, ) ttlkikOde. in virs r)
Ibicl, s) Ibiä-m. r) KV??I!8!V8 I,b.2. c. 4. u) 1 'ttkiOVOI<t 7 I'V 8 1,8.4. c. 16. x) in vic»
lOdl. 7) Ibig-m. r) 80 t.K^ 1 'lr 8 bb.4. c. 19. 8020 -dtk:I8V8 Iib.6. c. 19. -) ttI 8 KO! 8 Vd 1 V 3 in '-i» «II.X-
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