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Zu Zeiten ward ihnen mit einer kurtzenHoff-
itUlng.geschmeichelt- Dieser Käyser erwiest ihnen den.Christen zum Verdruß allerhand Caress?n,.undgabiH-mcn londerlich Erlaubniß, den Tempel zu Jerusalem,wieder aufzubauen, wie er ihnen denn mir Materialienund Gelde Vorschub darzu that,auch einen Grafen zurOberaufsicht des Wcrchs bestcllcte. Als der Grundgegraben ward, trugen dievornchmstcn Jüdischen Wei-cher den Schutr injhrer kostbaren Kleidung aufdieScii-re. ß) Juden, man aber des andern Tages den Grund.legen wolte,entstund in der Nachteil! entsetzliches Erd-,beben, welches nicht nur die Materialien auseinander.warst, sondern auch die herumstehenden Gebäude um--stürtzete, und die darinn befindlichen Juden erdrückte.Als man des Morgens die Verschütteten aufsuchte,.sprang eine Feuer-Kugel aus dem Grunde Heraus,undliest den Juden auföffenklichcr Straffen nachchaßvie-.le verbrannt rnid.getödret wurden. DiesesFeucr ließ.sich selbigen Tages so offt wieder sehen, als man dieAr-beic wieder angreisten wolte- Des Nachts darauf.wurden die Juden aufihren Kleidern Crcutze gewahr,welche sie auskerne Weise wieder Heraus bringen, und.daraus schließen konten, von.was vor einer Macht.ih-.rrcn diß alles wicderfahren. b)
Dieser göttliche Wicderstand und-berbald nstolgkeTod ivl-iaui, machten der Juden eingebildete Freudevon Wiederanfrichtung ihres Tempels und Reiches zn-schandcn, und der folgende Käyser suchte ihre Freyhei-ten, ss viel seine hsrtzc Regierung zuließ, wieder Herun-ter zu selzen.
v.crrns konte Juden, Hcyden und Ketzer, ausser dieOnbocloxen nicht leiden, wie ihnen denn auch Väi.ouri.rrranvs und die folgenden Käyser die AcligionS-Freyheitverstatteten, auckmicht wehrcken, Advocaten und kcks-.clicos. abzugeben, doch konten sie in kcinein Richter-Am-te oder Kriegs-Dünsten stehen, und wurden bey den..gemeinen Abgaben offt ziemlich, mitgenommen, i)
Wk hat .es um t>;e Religion der Judenausgesehen?
Es sind dabey sonderlich vier Stücke anzumercken:
r. Ihre vornehmste Lehr- Sane.
2. Der . Zustand ihrer Gelehrsainkeik.
z. Ihre gelehrten Leute.
4. Ihr Rircht.n-Regnyenr»
V.
Was hat man von den Jüdischen Lehr-Sa^tzm anzumercken?
Sie chcschuldigtcn die Christen der Äielgötterey,weilsie den Sohn wie den Vater ehrctcn,K)hoffcten immerauf den Mcßiam, welcher, nach ihrer Auslegung nicktvon einer Jungfrau, sondern einem Mägdlein geboh-
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rcn werden, uübkcmeswegeö unter dem Fluch GOttesseyn,oderdurch.Lcidcn di>- Sündeversöhnen würde.!)
Die Engel machten sie zu Mitgenosscn der Schöpf-fung, und gaben vor, die Worte :Lgßr uns Menschenmachen ! (6sn. l, 26.) waren zu den Engeln gesagtworden, m) Siestchwuren auch bey den Engeln, undverehreten.ste. n)
Sie glauhete!i,daß ihnen im 4^>-Jahrngch derZer-störung Jerusalem eine Erlösung bevor stünde, da ihnenGs)tt die Römerin die Händegcbenwürde, 0) welcheEiubildnüg sie zurvriädu Zeiten so mmhig rnachte.
-Sie hielten die Cßrisien vor unrein, rnid wollen sienicht einmahl anrühre», p) Die Römischen Gesetze neu-nete» sie unbillig und last.chafft,.und wolte» sich nichtnach denselben bequemen. ,
Mclclrichüecb.folte. ihnen ein Huren-Sohn-scyn , weilweder Vater rroch Mutter desselben genenner wird. r)Anderer dergleichen Nachrichten, so man beyden Scri-bent.cn dieses 8cculisindet,zu geschweige».
VI- .
Was ist von dem Zustande ihrer Gelehr-samkeit zu wissen?
Sie legten sich sonderlich von Jugend.an auf dieHebräische Sprache,und lernetenoie Geschlechts - Re-gister von Adam bis auf^orobsbel auswendig, daß siesolche, wie man sagt, auf dem Nagel her erzehlen konten.s) DieCHristen pfiegken sie aufzuziehen, wenn sienichtso gut Hebräisch redeten, wie sie, oder es mit den Er- 1klärungen nachihrcrMeynung nichttraffen.r) Sonst jbrachten sie,ihre Zeit mit Distutiren übcrihrcSatzun«gcrr zn, und trugen ihre Meynmrgcnül den Talnnkd zu- -sammen, wie im andern 8scuIo angezeigcr worden»
vn. ' !
Was ist von den Gelehrten der Juden zumercken? i
Es folgen nun die vier letzten Elasten odcr Mter ^der ^moraeorum oderLemsricken,nemlich s
Das vicrdce 2 ilter,. dahin gehöreten .:
lF^c»lck^!8IlDe8, KeQor zu 8ora, wel. Ncher noch vordem Niränischen^onciliogestorben. Man fgab ihm den Zunahmen Ober llsrim , Versetzet der L.Berge, nicht als hätte er Wunder thun, und Bergever- fsetzen können, sondern weil er die grössestm Schwierig- i.kciten heben konte. Er hatte auf die 12000. Discipel,und schrieb einen Lommencsrium über das erste Buch LMosis, ward aber bey dem Könige in Persicn verschie- LdenerVcrbrechen wegen angeklaget/und muste im Lxi- ß!lo sterben, u) -z
H. welcher auch ldlAMkckv^Igenennek «
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9Od-'T'.'rlV8.!ii>. 18. in I-s. q) Hd19KO8IV8 Ili>. 5. epig. 29.r) 9kiktt^dttV8 krcres. 55. ,) NlkkON'rXIVS in c. z. -6
l'ir. t) Iii. idi6.6k in c. Z7. Lrecki. u) kill. ärr
luikr tb, 8- cir»^. 4.