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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV. 8eculnm. VII. Von den Neben-Sachett.

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wird, ein Enckel des vorhergehenden , war keSor der »rckss, deren in vorhergehendem Seculc, verschiedene

pumbeciiranische!» Schule, x)

III. I08L?t-1, des vorigen College und

>as funsfre Alter, wsrinnen

I. , ein Sohn uaacr, LeÄor zu

?nmbe<jjrs. r)

H. 8./^k KeÄor zu8ora. a)

III. sseävr der Hlabsräeenstschen

Schule. K)

tV. ttlhlRl., ein Sohn n. ivoae, welcher ein Enckel«. ivE des Heiligen war / Hak nm das JahrzzS- denJüdischen Calender nach den Tecuphen, Levolucisnenoder Circuln/ des x. aoa, dessen im vorigen 8eculo ge-dacht worden,verfertiget,welchen die Juden überall ge-brauchen, und allen andern Calendern vorziehen, c)Man glaubet auch/daß er eine Bibel mit eigener Handgeschrieben Haben soll, welche unter dem Nahmen Ooäexblillelianu, berühmt gewesen. Er war Patriarche derJuden zuTiberiaö/Und emPfieng noch aufseinemTodBette die Tauffe, wie dessen Bekehrung

umständlich erjehlet.6)

Das sechste Alter/ darinnen

I. k/zk keötor zu 8ora. Er las und schriebdermaßen fleißig über den Talmud/daß es folgends sei-nen Nachgängern was leichtes war / das gantze Baby-lonische Merck zuschliesse»/ wie folgendes Lecuium zei-gen wird.

jl. KLk 2L6H) , Leüor .der kumbeäicallischen^Schulen,

III. VIL-Ig, und andere, e)

Das siedende und letzte Alter/ darinnen

I. -es LLr Nachfolger im Aeölorstzu 8ora.

II. ^8^, welchem aus LcspeÄ gegen sei-

neu Vater/den obigen das keLorar zu 8ara

schon im fünfften Jahre seines Alters aufgetragenward. Sein Regiment war glücklich / sein Tod aberzeitig, uemlich im 19. Jahr feines Alters, f)

III. ^lvl, einSshnLLiu,R.eÄvr zuLora^ undandere- g)

VM.

. Was ist bey dem Jüdischen Kirchen-Regi-mente zu bcmerckrn?

Die Jüdcn Hatten sich nach der Zerstörung Jerusa-lein allmählich in zwey Theile gctheilct. Die zu Ba-dnlon in Chaldäa / Assyrien undPersien nennete manNorgcniändlflHe, die in Judaa, Egypten, Italien/und andern Reichs-Provintzien Abendiandljehe Ju-den. Beyde hatten ihre besondere Häupter/ welche dasKirchen-Weftn regicreten.

Die Häupter der Morgenländischen Juden hiessm

mahl gedacht worden. ' Diese sollen , nach der JüdenVorgeben/ aus der männlichen Linie Davids herstam-men / welches aber nicht die geringste Wahrscheinlich-keit hat- b)

Das Haupt der Abendländischen Juden hieß, derPatriarch, oder kokk -lbkor. Dieft Patriarchen,deren im vorhabenden 8eculo vsst Meldung geschiehet,i) sollen, den Indischen Träumen zufolge, von der weib-lichen Linie des Davidischen Geschlechts entsprossenseyn,und entschieden die Gewissens-Fälle, Hatten dieAufsicht über die Synagogen, forderten den Tribut ein,davor fle ihre Gäste bewirken und erhalten konten, undHatten verschiedene Bedienten unter sich, welche ihreOr«hxen ausrichten wüsten-

Man muß aber hiebey mercken, daß auch die Ober-sten der Academicn und Synagogen, welche dochunter jenem, als dem Ober-Pakriarcüen stunden, öffrersden Titel der Patriarchen und Fürsten geführel Ha-den, welcher letztere Titel doch bey den Jüden nirgends indem gewöhnlichen Politischen Verstände von solchenHerren, die Land und Leute regieren, zunehmen ist, son-dern nur einen Ober-Rang, der weiternicht, als unterdem Jndenkhum galt, andeutet.

Jngleichen wurden diejenigen, so im Nahmen derOber-Patriaxchen, an gewissen Oertern zu sprechen hat-ten, Patriarchen genennet, welche aberihren Rang nochunter den Häuptern oder Fürsten der Academicn undSynagogen Hatten.

Es Hatten endlich die Ober-Patriarchen auch ihreApostel oder Gesandten, welche abgeschickt wurden,die Streitigkeiten bey den Synagogen oder Privat-Personen beyzulegen, den obgemeldeten Tribut zu heben,vou der Beschaffenheit des JudenthumS Rapport zuertheilen, und dem Ober-Patriarchen als Rathe an derHand zu stehen, k)

IX.

Was hat man Don dem Zustande des Hey-denthums zu merkten?

Drcyerley

1. Den Zustand des Heydemhnms überhaupt.

2. Die vornehmsten wiedersacher der Chri-sten aus den gelehrten Hevden.

,. Die Okäcvl,ä.

X.

Wie stund <s um das Heydenthum?

Ohngeachtet des grossen Verlustes, welchen darHeydenthum, nach Anzeige des l. und v. Capitels dieses8ec. erlitten, so ward es doch nicht gäntzlich ausgerot-tet: absonderlich da ivi-ianvs demselben wieder einigerMassen aufhalff, und die folgenden Käyftr eine fastdurchgehende Religione-Freyheit verstatteten, bis

die Fürsten der Vefangenschaffc, oder ^ecbmslo-ji-ttxooosiv; Anno z8l. durch ein Gesetz alle heydnische

^empcl zu schließen befahl, und bey Lebens-Straffe die

x) Osu. p. I. p. 46. 7) lviäsm. r) I.ik. lucl«.

k-hy. s) 2 »msck U-u. l. c. IN», lucli. p. ivö- b) Il>iä.

luw. p.90.k.6-a,ti, 8ck»IkckeI«r p. Z4. ä) 8/i8lN/i6L Kitt.i« links iiv. z. cksp. z. e) »OHldleL^VS tt. k. 8ec. 4.f) k.. Leäsli, 8ct»»lickel«. e) «OI HdiLL

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