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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen-Historie Nures Testamentes

Opffer, Götzen-Bilder, Götzen-Altäre, Räuchern,

Wahrsager-Gebräuche, und in Summa allen hcydni-schsn Gottesdienst untersagte.l) Ebei« dieser erkläret?alle Abtrünnige, so von dem Christenthum? zum Hey-dcnthuine fielen, vor infam und untüchtig, Testamentezu machen, m)

Sonst blieben dir Heyden auch noch unter rnxvvosio bey ihren bürgerlichen Rechten und Freyheiten,wurden ingleichen zu allerhand Bedienungen befördert,rnid konten selbst die höchsten Aemter des Reichs ver-walten. n)

Zu der Abnahme des Hcydenthnms trug nächst denSchafften und Vorstellungen der Christen , und derGewalt der Käyser ein vieles bey die Beschämung derHeyden über ihren betrüglicken Gottesdienst , welcherNun mehr und mehr an den Tag kam.

In Egypten verboth der Käyser conxvLnrinvx.undnachmahlen auch ruxovoxivx. dem Flusse d-lilo,welchendie blinden Leute als einen GOtt verehret?«, auf ihre

unflätige Weif? zu, opffern. Jedermann unter den . , , . . . ^.,

Heyden meynete, der Fluß würde nunmehr ausblendn. Die erste heißt worinn er cou-

umgcwendct, und diese grosse Liebe zu iviazuo machteihm bey dessen Nachfolgern schlechte Gunst, daß er auchbeynahe das Leben darüber eingebüsset Hätte.

Als 7»8ovorlV5 die hcydnischen Tempel einreissen ließ,nahm sich Ick6^dlIV8 derselben durch eine schriffrlicheOranon beydem Käyser an, wodurch er doch nichts er-halten kante. Nach dem Tumulte zu Anriochien, wel-chen ich im Leben rräviLm erzehlet habe, ward er vondem heydnischen Theile der Stadt zu dem Käyser abge-ordnet, deu Käyser dieserhalben durch seine Beredsamkeitzu versöhnen, wodurch er dem incovosio scheinetss be-liebt worden zu seyn, daß er ihn zn der Würde eines?rüeiorjQ 1'rscrcÄ, erhoben. Beym Ausgange seinesLebens ist er wenigstens über 60. Jahr alt gewesen, obman gleich nicht die eigentlicheZeit davon bestimmen kan.

Man hat noch von ihm Opera Or-ieona,welche 58 , 10 .tck 088 IBV 5 im Anfange des I7.8eculimikder Lateins«fthen Vcrllun zu Paris Heraus gegeben ; ingleichen un-terschiedene Briefe. Die Christe» greifst er sonderlichin z-OrauomNus, wiewohl mchrcnkheils gar verblümet.

besondere Fruchtbarkeit zuwege brachte. »)

jgiedet; die dritte ist

. worinuen erdasHey-

Man fand in den gcheimesten Oertern der Tempel denthrnn aufs beste -lefemliret. q)und selbst mitten in den ausgehöleten Götzen diegrau-I LVdl^?1V8, von 8aräix, ein berühmter Sophist,kicksten Reliquien von Menschen-Knochen und andern^clicus und- 5 Iiliorrcux zu den Zeiten der Käyser vai.xr.-rl-«bschculichen Sachen, welche die Bosheit und Unfläte. nianr, n^aa-iani nnd -rnxovviir. Er hat eine Lebens-rey ihres Gottesdienstes off nbahretcn. Ja man koute Beschreibung der Sophisten heraus gegeben, worinuennun einem jedweden öffenrlichvorAngen legen,wiedie'er sein bitteres Gemüth gegen dicChri'sien vielfältig an

'den Tag leget. Sonst Hat man noch eine Kaystr-Hi-

Priestcr durch die ansg.'höletm Statuen dem Volckeantworten,und andere Betrügereyen und Gräucl niehrausüben können, p) Anderer dergleichen Exempel zugeschweige«. ^

Welches waren die vornehmsten Wiederfa-cher der Christen aus den gelehrtenHeyden?

l.IKädUV8, ein berühmter Sophist und Redner von eine 8ckacion pro ara vi^oriaeAntiochia gebürtig , studicrete erstlich in seiner Vater- zum B^uss des SicgL-AltarsStadt ' - - - - - -- - - . , -

durchVonConst

siorie voti ihni, welche da anhebet, wo «xreooka.wx auf-höret, und sich bis auf seine Zeiten erstrecket. Es istaberdavon nur das Stück 6e leLailonilmx im Druck heraus»Das gantze kckanufcripc soll die Btbliothrck zu Vene-dig besitzen, r)

0 , ^VMlckV8 8V!ckdck^O»V8, ein gebohrner R§.mcr,Rathö-Hcrr nnd Bürger-Meister zu den Zeitenv^l.xnrmiLrrr und rneovoiii. Deni erster» übergab ec

oder die Vorstellungwelcher sonst in die

«ach Nicäa und Nicomedien,an welchem letzter» Orteer mit ivl.i-eno bekannt ward, wie im Leben dieses Käy-fers bemerckek worden. Endlich begab er sich wiedernach Antiochrcn. <

Inzwischen kam ivl.mnv, zrim Rcgrmente, welches^dem h!Lczd^lO sehr bequem fiel. Als aber die Freude

daß den Vestalischen Jungfern ihre entzogene Eiirküuff-ke wieder möchten zugestellet werden,und nahm sich sonstder Heydnischen Religion aufs beste an-Als aber .^ 6808 jV 8 x) dawieder nachdrücklich anden Käyser schrieb, ward die Bitte verworffen, und: V8 kam wegen verschiedener Beschuldig»«.

so knry war, und'- so uuvrrmurhcr nmö Lebenden vor dißmahl kaum mit einem blauen )luge davon,

kam, Hätte crstch bald vor H rtzcleid d-n Degen im Leibe Nachg hends wärmete er seine Bitte an den Käyser

rnr.vr>k>xrv>i wieder auf, welche aber auf VorstellungLlEvLn so übel aufgenommen ward, daß man ihn auf

«inen,

I) Lott. Ueott. l. 6- a« patzzni,. w) Ibis. lik. r6. si'r. 7-apvü<»l!x. r>) 5I8t^deiV8 vrsh v«> 51^Vl)5dlHV8 stta,

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