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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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HZ 4

Kirchen»Historie Neues Testamentes

den jährlichen Tribut, machte iHnaberkcineswegeö,wieinichcs anders,alsden blossen Neid zum Grunde hatte»

einMe wollen, zum Könige, k)

Nach seiner Zurückkunfft aus Polen, muste er sichgegen die Saracenen nach Italien wenden /sschlng sieauch, ward aber /Vrmo 1002. wie man erzehlct, durchvergifftere Handschuhe, so ihm Witwe, de-

ren Hoffnung Käyseriu zu werden durch seinen.Abzugin Brunnen gefallen, zugeschicket, gantz unvermurhe^Hingerichtet, u)

Er hat sich niemahls verinählct, wohl aber um eineGriechische Prmtzeßin 995. vergeblich angehasiten. x) Daher es unter die Fabeln zu zählen., wenneinige y) melden , er habe seine Gemahlin nLkizia vonArragonien verbrennen lassen , weil sie einem schönenGrafen Unzucht zugemuthet, der es aberabgeschlagen-und nach rachgieriger, vekleumderischon Vorstellungder Käyseriu bey ihrem Herrn unschuldig Hingerichtetworden. H

VI. k'

Was hat man von den andern vornehm-sten christlichen Reacntcn zumercken?

In Spanien

Das nsittägliche Theil dieses Landes stund noch un-ter den Klaufi.«, deren Könige ihre Resident; zu co«iiv4und hatten, und die Christen beständig anfocht

ten, welche ihnen aber zuweilen auch gute Schläge an-hiengcn. welcher von ärmo 976. bis

ioo2. zu Cordua hcrrschete, war sonderlich in diesem8ccuIo eine Peitsche der Christen, verwüstete Lusita

Diß war die Ursache, daß die Castilianer von seinemihm im Reiche folgenden Bruder abfielen,

und sich zwey Richrer crwähleten, die ihnen vorstunden.kKOIbel. sonsten war ein Taugenichts , der sich alleindurch seine Nachlaßigkeit uud Grausamkei t bekanntgemachet. c)

kl^M IL Vz II.

König Anno 9)i. bis 95s.

Sein Bruder IV. so vor ihm regiere-

te,muste ins Kloster, unter dem Verwände seiner tln-tüchtigkeit: allein, da ^^öckIK.V8 gegen die öüauroi znFelde gieng, entsprang er aus dem Kloster, und setzte sichzu I.eon wieder aufden Thron. Doch KKKHKV8 kambald wieder zurücke, eroberte die Stadt,nahm den Bru-der gefangen,und.ließ ihmdieAugcnausstechen.

Hicraushat KA.dälk.V8 unterschiedene Siege gegendie klimro; befochten , wobey sonderlich kenvln»^vv,6o^z»i.vv5, Graf von »Castilien , grosse Ehre einlegte,welches den König bewog, ihn durch einc.Heyrath sei-es Sohnes onooun mit des Grafen Tochternäher mit sich zu verbinden. Der Elerisey war er dar-um beliebt, weil er vsn dem Raube Klöster zu siifften,und zu beschencken pflegte. 6)

OKOONIV8 m.

.König Anno 95s. bis 955.

Er war ein Sohn des vorhergehenden, und hatte dieCroue aus seines Vaters Händen kurtz vor dessen Todebekommen. Gleichwohl suchte ihn sein Bruder'jcilv5 nach der damahls in Spanien gar gewöhnlichen

nien und Gallicicn, eroberte IlarcellonZ, und belager-.i^gxj^^ verbringen, und harreunter andern selbst deste I-eon, ward aber von .diesem letztem Ort zurück ger'okvONII Schwieger-Vater ?MOI^ögOV^,Gra.

wiesen, a)

In den mitternächkischen Ländern rsgierne» die Kö-nige vsn L^avarra und Arragonien, die Röntgevon Leon, und die Grafen von Castüien. Vonden ersten ist nichts merckwürdiges nach unserm Zwe-cke zu berichten: die letzten stunden sonst n»terdem-nigrciche Leon, wurden aber ^nno.957. wegen ihrer'Tapfferkeit ac-gen die Saracenen von dem Könige 8^^-o/rio 0kr5;so zu Leon vor freye Grafen erkläret: b) beyden Rönrgen zu Leon wird nicht ««nützlich seyn,das vornehmste zu erinnern , woraus man sich eine»Begriss von dem Zustande Spaniens formiren könue. Sie sind

0R.vl)dNV8 II.

König zu Leon Anno 91z. bis 92z.

Er folgte seinem Bruder dem unartigen 6^K8l^k,welcher, wie im vorigen 8ei.uIo gemeldet worden, seinenVater >1. verdrungen hatte, und machte sich

durch anschnliche.Siege über die Mauren einen gutenNahmen, beschnützte aber denselben durch die unbilligeHinrichtung der Grafen von Castilien , welche That

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ä» «ü». Uih. lib tz.r. L.

fen von Castilien, zum Beystände.

Doch sie richteten nichts aus, und OKI)OI§lV8 ver-stieß darüber semc'Gemahlin,heyrathete aber cnvixLXl,welche ihm den Sohn vkx^v^vv>l brachte. Zu seinerZeit legte Evi^«ovs von Castilien in einer Schlachtbis 8c.ooo. Saracenen zu Boden, e)

8Ldic:ilV8

0 aL 8 8 V 8

König Anno 9;;. bis 967.

Das war des vorige« Bruder. Im andern Jahr«seiner Regierung ward ihm das Volck aussätzig , undwählete vkvonlVdl , einen Sohn ^l.kbI 088 l

I V. mit dem Zunahmen des VNönches. Hierüber nni-stc sich 8^diLHV8 zu seiner Mutter Bruder, dem Kö-nige der Vsiconum rükinren , aufdesse« Einrathcn ernach Lor6u3 gieng, und sich daselbst nicht nur die Ara-bischen K1cc1>co8 von seiner Fettigkeit befreyen ließ,sondern auchHülffe bey demKönigezsoeak^linL erhielt.

oki,o«iv8 hatte kaum von seiner Ankunsst gehöret,so nahm er die Flucht zu seinem Schwieger-Vater demGrafen von Castüien, welcher ihm aber solcher Zaghaff-!

tig-

c) leOVL^icVS 1-oI-k. Iib. 4. c. i;. seg). iki lib. 5. c. r.Sc L.l.VOV8 ^^kireLV8 8KIVI.V8 «8.7.10.ii, Lbron. Ilb. 7. c. II. segg. ^lii. s)l.VL.^'

DLk^S. in Lliron. keOVLKicV8 8^cHV8kik.tt,-.k.Z.

c. l6. lLgg. kk<S^c.18c. l'Skäkttä cir vritz.Sireb.S-k^-

tzum ttiipsa. ckc. e) Vis./.uÄares cic.