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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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X. 8 eou!üm. V.O>p. Von dem äusterl. Zustand der Kirchen in Franckreich»

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tigkeit wegen di< Tochter entzog , und ihn zum Lande, Hinaus jagte.

Nach 8A80Hl Tode kam sein Sohn K.AXUKV8 III.

' von 5. Jahren zur Crone, unter welchem dieeingefalle-nen Normänner eine grosse Niederlage m Gnllicien er-litten; und endlich folgere der obgedachte VLKLdäVdr.VV8, mir dem Zunahmen rovzsleicv;, welcher sich kaumgegen die Masten «jelencbren konte, und

An»s 999. sein Leben andenPodagrischen Schmertzeneinbüssete. f-

Jn Franekreici)

OAKOI.V8 m.

5 1^1 rr.L X

König Anno 89;. bis 922 stirbt 929.

Er war etwa 2. Jahralt, da sein Barer rvoovicv;vLi.8v; starb. Daher gelangetcn anfänglich feilte Bru-der von der ersten Gemahlin seines Vaters auf denThron, wie im vorigen 8sculo zu sehen, und nachmahlsfuhrete der Käyser ck»s,v5 z.Jahr, folgends

aber «vvo oder ovo Grafvon Paris 5-Jahr den Frau-tzösischen Scepter. Dieser letzte mnste OAI^OiO dieErone abtreten, und sich nachmahls allein mit Agui-tanieu begnügen lassen, g)

OAKOI.I Regierung aber war mehrentheils Unglück-lick- Denn erstlich stengen die Hertzoge und Grafenin Franckreich an, ihre Provintzicn, so sie im Nahme»des Reiches gouverniren sslten, erb-und eigenthümlichan ihre Familien zu ziehen, und bey der Gelegenheit dieBefehle des Königs wenig zn cest-eöliren. Hernach be-ängstigten die Normänner das Reich dergestalt,daß ih-nen endlich OA8.Ol.V8 das Stücke Landes, so jetzt dieLTkormandie genennet wird, abtreten inustc- Endlichhatte er einen kauornen von schlechtcrAnkunfft, Nah-mens 7 welchen die Stände durchaus nicht

leiden konten : daher sie ANN0920. dem König aufdemReichs-Tage zu 8c>illon3 mir der Absetzung drohcten,'wo er denselben nicht abschaffen würde. OAKOI.V8that es zwar auf kurtze Zeit, beruffte ihn aber bald wie-der, welches die Stände verursachte k,OLWchVöck,. ei-nen Bruder des obg.'dachtm rvvomi;, zu erwählen,undda dieser in der Schlacht gegen OAKOiVXl umkam,holeren sie Anno 92;. den Hertzog in Burgnnd, KV-OOI.kliV8l, icoocirn Schwieger-Sohn , und locktenOAKOlVdL ins Gefängniß, worinnen ers.. Jahrbisan sein Ende bleiben muste. b)

I.Vl)OVlOV8 IV.

! König Anno §;6 bis 954. alt Z9. Jahr.

I Sein Vater war c^uni-vs siön-iwx, und seine MutterievkiuL oder osivi, eine Tochter des Königes ^rriexv,lin Engelland. Nach der Gefangenschafft ihres Herrnbegab sich die Königin nebst ihrem Printzen zu ihremBruder nach Engelland, welcher I-VDO

VIOV^ an feinem Hofe erziehen ließ, bis ihn die FreunHosen nach seines Vorgängers kvooiwni Tode zu ihremKönige beruffte». Indem er nun solchergestalt über

das Meer hergeholet ward , benennet?, man ihnrl.rLL.oder

uvüo, Hertzsg von Franckreich und Graf zu Paris,ein Sohn deö abgedachten uose-rn, und wegen seineransehnlichen Person der Grosse zubenahmek, hattezwar am meisten zu dcoB'eruffungl.Vi)OViOlgcho!f«fen, konte aber nicht lange mit dem Könige stimmen,undsuchte, daher ihm wieder vom Throne zu heilstem. Indiesem Vorhaben hatte erden Grafen von

Vcrmanciois, welchemder König das Ertz-Stiffr Keims»darauf er ?rsccsn6on machte, nicht abtreten wolte,in«gleichen den Hertzog der Norniandle vvn.uL^v2a,»L8-Man Schwicger-SoHn, zu Beyständen.. Sämtlichaber machten sie sich an den Käyser OHOlblKdl l. undhuldigten selbigem als ihrem Könige, wiewohl OHOniemahls willens hatte I.VI)OVlOVM zu verbringen,sondern sich blos der Frantzösischen Uneinigkeit zu sei«nem Vortheil bedienele.

Kurtz: derPabst 8IL?lIANV8 VIII. und KäyserO'l'lO, dcsim »Kchw.'ster I.VOOVIOV8 zur Beinah«!i>t Hatte, stisttcte cv-ino 942. Frieden, in welchemblMiILKK) das Ertz-Skifft iLeim; überlasten wer«den muste. j)

Allein Franckreich konte dem ohngeachketnichtlangeruhig bleiben,, worzu der König selbst Anlaß gab, alser nach des Hertzogs in der Normandie vvmn8l.>m To-de besten Lande mit Übergebung des jungen PrintzenmcttLuor an sich ziehen wolte. Doch diesirPrintz ent«wischte aus der Gefangenschafft, und die Normäimcrrufften die Dänen zu Hülffe, worüber l.VVOVlOV8Anno 945^ gefangen , doch das folgende Jahr wiederlosgelassen ward-

Der König verband sich hierauf mit O1"kOd4L lck.und dem Grafen von Flandern, nahm södenn demGrafen von Vermin,ioi; Keim; weg, verhcerete »V60-

des Grossen Länder, war aber in der Ndrmandieunglücklich. Ja, ob er gleich den Pabstaufseiner Sel-ten hatte, welcher auf die Widersacher l.V!rOVlO!'mit dem Bannelos donnerte, so wolte es doch nicht helf-fen,bis OHO lel- Anno 9)0. einen Frieden. sirffttte.k)I.01'iIAIllV8König Anno 954. biö 986.

Er war von seinem Barer schon Anno 951. zumMit-Regentcn angenommen.

Weil er k^VOOldlLkel den Grossen , der sich garfriedlich gegen ihn bezcigere, zum Hertzoge über Aqui«tanicn ernennete, rebelliere der Graf von koiriers,dessen Familie diese Würde bischero ordentlich gewesenwar,er ward aber Anno 954. geschlagen. I)

Um diese Zeit starb ttVOO der Grosie, und da hät-te l.OHgAKIV8 dessen Länder gern an sich gezogen,weiler fast nichts,als dieeintzige Stadt l-son innen harterdie andern. Provintzien und Städte waren in den Hän-den der Hertzoge und Grasen. Allein eö wolte sichnicht thun lastenindem sich die Grafen und Hertzoge

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