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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kircheu-Histsrie Neues Testamentes

ri;6

in ihren Erb-Rechten auf die Provintzie,, schon zu fe-ste geschet ; er muste also den Sohn «.sonisl-lVOO-biLL4 0^?LIVX4 in den väterlichen Landschaffcen«onkrmiren. m)

Weil es nun hier nicht angicng, ft> verbuchte er esnieder init der Normandie, wie sein Vatergethan hak-te. Doch klc»Äi;vv5 brachte die Dänen instand,wel.chc den König zwuugen , von den Leserenlioneir andiesem Hsrtzogrhume abzustehen- n) Mit dem Gra-fen von Flandern aber /eLbiVI.?IIO II» welcher vonallen Lchns-Diensten befroyet seyn wolte, war der Kö-nig so glücklich, dH er ihn zwang, seine Schuldigkeitgn beobachkem o)

Es war sonst von diesem l.O'I'K/.LIO was kluges,Haß er cS mit »vsoue La?e-rc>, als dem mächtigstenHertzogc in Franckreich, hielt; denn auf diese Weiservar er im Stande den andern Hertzogen und Grafenden DaumenaufdemAuge zu halten. SeineTapsftr-kcit machte sich sonderlich bey dein Kriege wieder OKlOblkckck I!. in Deutschland bekannt, welchem crem-stens zu Aachen so geschwinde auf den Hals kam, daßHer Käystr die Tafel, an welcher ercben war,eiligst ver-lassen, und dem Könige die Freude gönnen muste, anfeiner statt daran zu speisen«- p)

Il.VOOVK.lV8V.

Der Faule.

König Anno 986. stirbt 987.

Er war mir seiner Mncrer gar übel zufrieden,rmd verjagte ihrcnthalbcn dcnErtz.Vlschoff^v^l.»kieo.rrx>, zu Keims, wie auch den Bischofs zu Ozon, weil ih.ucn schuld gegeben ward, daß sie allzu vertraulich mitihr umgrenzen.

Seine Gemahlin «l.»ucz aus Aqrri'tam'en , welcheihn nicht lieb Haben konte, soll ihm durch Gisst fortge-Holffen haben. Weil er Hne Erben verstarb, so endig,te sich mit ihm der Carolingifche Gramm der Koni-ge in Franckreich. g)

Ick V6 Oc L ? r. -r v 8

König Anno 987. bis 996.

Der vorige König hatte noch einen Verwandten,memlich cLicoi.v>l, Hertzogen in Lothringen, seines Va-lers Bruder, hinterlassen: gleichwohl wählctcn dieStande diesen nvsoneia, welcher wegen seines grossenKopffes den Zunahmen a/rxervs soll erhalten haben.

Seine gute Qualitäten hatten ihn bey den Standenso beliebt gemacht, daß erauf den Thron gelangte. Vorallen Dingen war er ein friedliebender Herr, und zan-lketc sich weder mit dem Könige, wie sein Vater, nochmit andern. Dem Könige rcunzmo bewiest er so vielHelpcÄ und Treue, daß ihn derselbe sehr werth Hielksundihm «och aufdem Tod-Berte die Wohifarth seinesSohnes recommcuöirete. r)

So friedliebend aber IckVOO war, so kapffer ließetsich gegen seiiie Feinde finden, welches sowohl Carl von jLothringen., so ihm die Crone streitig machte, als auchsein Beystand der Hertzog von Ocim-nne empfunden, s)Der Cleristy wüste er anchrrefflich zn begegnen,wel-che ihn rühmet, daß er die Abteyen 8. Oermain, 5 . Oe-,ckr und 8. kiguicr, so er im Besitz hatte, frcywiiligaufgegeben, nur der Bezeugung, es sey unbillig, daß siein den Händen weltlicher uirb verheyracheter Personenstünden. Dieser und anderer Gefälligkeiten halber, so,er den Geistlichen erwstß, wurden ihm die Titel eines!Liebhabers der heiligenRirchenundBeschützersdes Glaubens beygeleget, r)

Gleichwohl bedieneke er sich auch seiner Macht und;Ansehens über dieselbe; wie er denn den Ertz-Bistlwssäknvi.i>ttvL! zu Leims , weil er seine Stadt dem obge-dachten verrätherischcr Weist jn die Hände ge-

spielek, nicht nur ab-und ins Gefängniß setzte, sondern^auch, ohngeachtcr des PäbstlichcnWütenSundTobenSidagegen, bey seinem Leben nicht wieder loö gab. u)

In EngrUand^ LOV^L.OV8

Der?ielrcreKöuig Anno 921. bis 92.5.

Dieser tapffere älteste Wohn des vorigen KönigsErieLoi hakte mehrenkheilS Krieg zu führen,worinnenihm doch allezeit der Vortheil blieb, dergestalt, daß erseine Macht und Grcutzen ziemlich erweiterte.

Anfänglich, machte Ekhelwald, sein naher Anver-wandter, Anspruch aus die Crone, muste aber in einemTreffen das Leben cinbüssen- Folgends machten ihndie Darren in Norrhumberland viel zu schaffen, wel-che er aber durch unterschiedene Treffen so weit brach-te , daß sie sich ihn, zu Unterthanen ergeben musten.Endlich muste ihm auch der König in Schottland nebstseinem Adel die Huldigung, als ihren« Ober-Herren,leisten. Sonst rühmct'man diesen König wegen seinerLeutsteligkeit und guten Gesetze, x)

LIKLb8ckäNV8Kölüg Anno 925. bis 940.

Er war ein Sohn Erier-.oi von einer Concubine,und ward stiuen andern Brüdens, so aus rechtmäßigerEhe entsprossen waren, vorgezogen, weil sie sich nochbey unmlmdigem Alter befanden, Engelland aber einenerwachsenen König erforderte, welcher sich den Dänenund Schottländern entgegen setzen könte. !

LlIckLb8HbI nun demüthigte nicht nur die rebelli«renden Dänen, sondern zwang auch die Röntge inSchottland und Cmnberland ihm zu huldigen, undob sich gleich nachmahls diese Könige mit andern ver-banden, und LIIILI.8ckädlVd1 anfielen, so schlug ersie doch in einer Schlacht an den Schottländischen

Gren- !

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5 ) 8I0LKL8rV8 m Obrsn. XVLIVlXLV 8 i» Obroo.r) Obron. Ocnrulenke ijk. z. 24 . 5 r,ßw. biL. Squiksn.sp. OV LULLdtk. u) Lonrin. XIXIOIIVI. ir. ljik. <iep»üc.X8IckV1.kNl ->k>. VV ON5.8N5.. XV5b1X8V8. x) 5081-VOKV 8 V5POII.IV8 lib. 6 . VVIl.». XlXl.!M 8 LV 8 .5,"5ttLl.V5LVV8 lib. 4 . c. 5 . diXck X1.1L X1.LXXdI0L8 Ire-z.Sc ro. k. i.x- 856. le^.