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XU. Seculum. 7. C,p. Von öen Leiern in Qcciöenf»
l. LlommenlLriorurn ckc 5 -nÄi',üms 1 rii»'t,ks L oxeribus eiuslibri Xl.II. i» vtrumrzue lellLmenrum.
L. Commencsnorum in XII. kropketsr minoi-erlibri XXXI.
Z. Lommeursriorum in dinki'c, dsnricoriim cie incsrn»non«Lkriiii Sc I,uäikui v-ip-r- Virxinis libriVII.
4 . 00 l«menL»rius in lob.
5 . (.'ommencLnorum in Lcct-K^lien I>l>ri V.
6 - ve tzloria Sc konvre I'iUi ko,»inis ku^>er Ivl-ikrii-cnm libri XIII.
7 : O« ßioriücstinn- iriiiikscis L xr>ccUione 8 xiriru! 8 .!ibri IX.
8 . Lommenrsriorum in Lusnzelium 8 . lodsnnis likri XIV.
9. Lamnienksriorum in ^pocslyps. iiirri XII.
10. 0- viÄnri, v-rbi Ori 1il>« XIII. welche gar artig undnützlich geschrieben, und zu Nürnberg IZ 2 Z. heraus s«ekommen.
n. ve äiuini, OK:Ü5 prr snni cirnrlom läiri XII.
12 . l)e incenäio ^u^rienii! oxpiäi lur Lksre vi 5 c>.
IZ. Oe meiiitskiane inorri» libri II.
14. Vir» 8 . Uerideni,/erckiexilcoxi Lalonienü,.
15. l)e xiilione 8 Lbpkii dtsn/rir.
76 Oe vnIunlLre Oci über.
17. Ue ninnipnrcnri > Dei 6cc» Diese blShero benenneteWercke sind letztlich zu Paris Anno i6z6. in 2. k'olisnreuheraus gegeben worden. Sonst ist noch von ihm
18 - l)!»loßorum inlcrLbeikiinnm Üc lulium lidri III. Welsche Lsdriel Oerb-ron den Oxeribus tlarkklmi zu Paris1675. angehänget hat-«)
LLchIg»AklI)V8
Abt zu cUirvsu^l Anno ms. stirbt Anno 115;.
Di- fer berühmte Abt leuchtet unter allen Lehrern vor-
vielfältig verfolgte, als er ihm die Wahrheit gar zwderb und frey geschrieben harre, p)
Sonst Hatte er grossen klespeK vordre Römische Kir-che und den Römischen Stuhl, welches ihm riebst demRuhme seiner Heiligkeit mrd seines hohen Verstandesgleichsam eine Schutz-Mauer war,d.-.ßHaß nndBeS-hcit der Clerifty, welche sonst dergleichen Leute gar we-nig leiden konte, sich nicht so offcnbarlich gegen ihn re-gen und setzen durfftcn, bhngeachrer er das Verderbenm der Kirchen ziemlich einsähe und entdeckt^
Von seinem Ansehen auf den 8ynoili5, vielfältiger«Reisen und amsigen Bemühungen in Kirchen-Geschäff-ten, Wiederlegung der Ketzer , Klagen über dem Ver-sau der Kirchen-Zucht, Wunsch der Verbesserung^ und!andern mehr wird biß 8ecu!um Hm und wieder Eröff-nung thun, und karr zugleich aus stmeu Srhrisscen be-merket rverden. g)
Im übrigen hat man zwar das gute bey dicsern Man-ne zu rühmen und hoch Machten, aber auch seiner Feh-lcr nicht zrr vergessen.^ Solche sind seine Leichtgläu-bigkeit, welche verursachte, daß er zuweilen die Un-schuldigen verdammte, wie er that, der doch
viel besser Recht zum Pabsithum hatte als mnacLU-vlv?; r) sichre Ackstien, so crgegen rerievraund andere bezeuget; 5 ) seine Emmiscihtmg m mair-Arerley weltliche Händel, welche unten au verschie-denen Orten zu bcmercken seyn wird, und die Macht derVormtheile von der Hoheit des Pabstes, dem Dienste. .. . der Jungfrau Marien, dem Fegfeuer, den Creutz-Zü-
habender Zeiten sowohl m der Erkanntniß als Ausu.lgcn, dem Äbönchs. Stande , und andern aberglaubi
bring der Gottftligk it hervor. Er sahe das Licht derWelt Anno 1091. indem Dorffe kommne; bey Onon,weiches seinem Vater sichln,, der in Kriegcs-Dienstenstand, gehörete.
In feiner Jugend bemerkte man schon an ihm einzüchstiges Gemüth,Lust zur Einsamkeit, Demuth , Lie-be gegen dir Annen, eine eyertzhasfrigknt gegen i n Anfechtungen des Teufels , und andere gute Tagend n.Den Grund seiner Studien aber l>gn er » rl«, -n o >.
Im 24. Jahre seines Alters gieng er nach Art derLeute, so damahls fromm leben wo cen,i„s 'aioii reunzwar crwäblcteer den strengen Eisicrtiens >- Ore n:,wel-chen ernachmabls gantz ungnn in ansg-bemr rh t.
Weil er sogleich bey sin. ü, slntriite,ioe>> ,c. »? r 0NM mit sich brachte, und sonst dn Zahl bey simr AWesenheit im Klost r ver nehr r ivurd. ,so legre man d idritte Jahr hernach eine n ur Abrey zu O-n v nx c.!>worinnen ljLl<dIIA^llldV 8 die Stcll^ des ersten A' 'bekleidete.
Er banete sich neben diesem Kloster eine besondereCelle, worinnen er sich den eicmlch und geistlich n Ud ngen ergab. Doch konte er wenig verborgen bleiben,>r eilseine Lehren eine grojse Menge Leute »ach sich zogen,un.Käyser, Könige lind Bischösfe, sa, die gantze Occidentalische Kirche sich seines Rathes und Urtheiles bc-dieneteu.
Er stund in solchem Ansehen, daß sich IdldüOOchdlHV3 II. bloß durch ihn bey seiner Würde rnainremrc-te; wiewohl ihn dieser undanckbare Pabst nachmahlen
») Lo»k.LLVL K c. x. 56 z. le«z.
scheu Dingen. Dergestalt nemlich hielt die Finster-niß das licht der Erkänntniß aus dem göttlichen Wor-te, welches er sonst steißig liustirete,. bey diesem Mannrgefangn, daß ihm das Geheimniß der Bosheit in ob-genaiurten Stücken nicht völlig offenbar wurde , ob-gleich ein und anderes davon, als gleichsam Funcken dessich reg nSeu Lichrs in seinen Schriffcen zu beobachten-Snn 8kyin5 ist kebhaffrnnd heffrig, doch nicht ohneAnnmth, und zmveilen mit artigen Gl ichniffm gezie-rnv E'' bedienet sich nicht der iöbol istischeuMethode^,wnd rn halt sich an die Lehr-Art der Kirchen-Bater>c süjid>rii??' des virorii und »vae-i-i»', daher nianihn au !) d^-ü setz en von Elchen Kirchen--Däternl^ i n- psteg t Alan si»dek fast keinen kerioäuWihm ohne Worte der Heiligen Schrifft» Das an»d-.rc ist .„erstens au-den Alten genc-miu--'.!, doch alsir-vorgetragen, als ob cö f in eigen wäre. Im übrigen er»' nmt marr dnrtbaäe.gig seine erbauliche Absichten. *>Von seinen Sechrlffr n bemercket man nur die richsri^eir lind ungozrv. ifelren. Solche sind, L ccc^-xvii.
2. Leemon« (Ulf die Souwmid Fest - Tage lSr
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p) 84«.OKIV8 srl tt. s,'. 114 ). t legn. o) vi» Mkdi-HSHOk »P..8V8IVN «ichrs. />rixng. 8 S 80 ^IIV 8 . 8cNprc».
KH-EIWI in Op-rib», 85KWI-I^PMI -8II.l.Ok^lO 7690. -cliris. ,, VVLI 5 )>I 0 .k 0 diV 8 I-c. 12.p. 802 . ,) Ol'ttO M15Idi6- VV kM Litrlwrb.
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