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Kirchen- Historie Neues Testamentes
.Es folgten numnehro deu 6Lvd!lk»t, welche nach'dein Bericht des vorhergehenden 8ecMi aufgehöret Hat-ten, die Radbinen, weiche ebenfalls nach gewissenÄltern abgetheilet wurden, n) und noch bis itzo wäh-len. Man hat demnach von den Jüdischen Lehrern inallen 6. Venennuiigen zu mercken. Die ersten warendie Propheten, die andern dieHdrrd^LI, oderOLVIMOI^L, die dritten die dievierd-
«en die , die fünffterr die 6LOIMLI, und
die sechsten die Rabbinen-Diese letztem haben sich sonderlich in diesem zwölff-te-n Lsculo.gar angesehen gemacht / nachdem sie sichmebr als ihre Vorfahren auf die Erklärungen derBü-cher Altes Testaments spplicireten, wiewohl sie siäszugleich auch auf den Talmud/ die Lsbbslam, Philo-sophie , Astronomie / Poesie / Historie, Medicin undSprachm legeten. Sie befiieffen sich daneben ausBibliokhecken , o) und übersetzten vieles aus dem Ara-bischen ins Hebräische. ?- , ^ ,
Man findet der gelchrtenRabbmen m diesem 8ecu!oso viel / daß man hier nur die vornehmsten davon be>mercken kan, die andern mag man in dem Buche, wel-ches Xcwack vauicl g) genenuct wird, und andern r)nachschlagen- Die merckwürdigsien also sind
r.K. welcher um den Anfang dieses
auch vor den Verfolgungen seiner Glaubens-Genos-sen nach Egypten reurwen müssen, allwo er dem Soh-ne Saladme ^rrttLvel. Leib-Xle^icllr ward, und fol-gende eine berühmt« Schule daselbstm anrichtete. Sei-ne Schnfften bestehen in Erklärungen, Fragen, oderdem berühmten Buche kckorcReuocKim, Z^. wiewohlnoch viele davon nicht sollen bekannt worden seyn. c)
4. A. l)/ZVIl> , oder nach der bey den Ju-
den damahls gebräuchlichen Verkürtzung
ein Sohn Joseph , welcher ein grosser Feindder Christen gewesen. Das Geschlechte der Amcnia-mm stund in Spanien in grossem Ansehen, und hakviel Retloees der Schulen in Castilien und Aragoniengegeben. L. viVVll) llocirete etwa um das Jahr H9S.zu Narbonne, und cxcoliretc sonderlich diencsm, nach welcher er auch die Schrrfft erklarete»Weil man aus seinem Buche lvivre die-
uocbim zum Ketzer „rächen wölke, so vertheidigte ihnvaviv mit solchem luccetr, daß ihm endlich alle. Schu-len in Franckrcich und Spanien bcyfielen. SeineSchrissten stndeiue6e2mm^ttci>, ein lex, on undLom-wencsri, über einige Bücher des Alten Testaments, u)
5. K. 8iZrOd4Ödis lÄkzLljl, oder verkürtzt rr^zcttt,von Iroyes in OiswpÄgne gebürtig. Er trat im zo.Jahr seines Alters seine Reisen nack),dem Orien
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Lccnlr das Hauvt der Schulen zu Rom aew^cn.u'ndUnn Ä'.'-«' ',"."7 L,««nt an
da» Buch vvn den 5-nchch, d« Salmud» g--dcriich i» fich s»»,'
schrieb,», d»n fich schr wo», b-di-»-k««, E» ' Amche L»e" Miss-».
wi, ch» -»b-r-,i-b-efcheei,chi. Liä »^ b?» rL» «-«-
ben a. e-n xsaa, das ist «LN welcher
Anno r 174. im 7?. Jahr feines Alters gestorben. Erführet unter seiner Nation dett Zunahmen des wei-sen, und war ein trefflicher dleäicuz und^llronomuL,vornehmlich aber hat er sich durch seine Erklärungen»der Schlifft berühmt gemacht, welche er gantz anders
als seine Vorfahren, nach der 6 camma,ic und dembuchstäblichen Verstände untersuchte. Seine Zeitbrachte er meistens auf.Reiftn zu, und ist in Palästi-, ria begraben worden» s)
z. L. bäi°,ldtOdill)b.8 oder Sonst hieß
er K10I8L8 und b4^irelOdr!l)L8 ist derZunahmenvonfeinem Vater -ualiäon, welcher Richter seiner Nation.'ru coräous war, und sein Geschlecht von vsuiä Her-»führen wolte. Mutter starb in der
- Geburt mitahm Anno rr;, - und wcil er nach der Zeiteinen schlechten Verstand zeigrte, oder vielmehr vontLer Stieffmutter nicht gelitten werden wolte, so ja-. get« ihn der Vater davon ,i da -er denn selbige Nacht ineiner Synagoge geftklaffen, und des Morgens einen
Hochgeachtet, sind aber hin und wieder mit vielem Fa-bel-Wercke angefüllet. Er starb znTwxe; mi 75.Jahrseines Alters, ftin Leichnam aber ward nach Böhmengeführet, und daselbst Anno n8v. beygesetzet. x)
Was hat man von den Inden-Schulen^ zu erinnern ?-
Es waren derselben fast überall, wo sichJuden aus-hielten, anzutreffen. Doch war sonderlich die Schu-le in Egppten, welche ausgerichtet hat-
te, und die Schule zu Tpderias berühmt, auf wel-cher letzten, man bemühet war, die Exemplarien derHeil. Schrifft nach allen Buchstaben und Punctenauf das genaueste zu untersuchen, und in Richtigkeitzu erhalten, x)
VIl.
Was ist bey dem Jüdischen Kirchen- Regi-mentezu bemercken?
Die Juden von i voei.^ und
LF - «.. . ...
. gantz andern Verstand an sich soll wahrgenommen ha- von - ....
? ben. Worauf er stch-vsm den gelchttesten Leuten un-chenenÄch^D^chrechunaen^
'kerrichten lassen, und endlich selbst zu grosser Freude der Macht von
»schuld, daß er seine Religion einmahl verleugnet, und. die Muhammedanische bekennet habe. Daher epsich
.ll) ttO^Id!6KKV8 ttitt.kccl. 5 rc. !2. s-c.4. p-ß. 250.^0) lucli-s. rrtz. p) tbi-tem p,ß. rzl.
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teer: Mein es ist leicht zu erweiscis, daß es^ollomim-
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