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Klrchen-Hifiorie Neues Testamentes
Hende rno»i>: Siehe, anjetzk kan die Rüche nici)c«oie vormahls sagen : Silber und Gold hab ichnicht- Wogegen aber -ruorE nachdrücklich antwo»rete: Es ist wahr / allein sie kan auch nicht zumLahmen sprechen: Stehe auf/ und wandele.
Seine Grausamkeit bey Verfolgung der Albigenserwird unten vorkommen. Was er sich vor Mühe ge-geben/ die Macht deö Pabstes auf das höchste zu drin-AM / lässet sich leicht aus seinen Decreten / deren einegrosse Menge in den Ulbrü vecrerslium anzutreffen/D) liessen.
Als er zu kerußia anf dem Tod-Bette lag/ soll ihn«in Abt in einer Entzückung gesehen habe»/wie er seineZuflucht/ weil ihn ein grosser Drache verfolgete, zudem Throne des Allmächtigen genommen / und geruf-fen : Erbarme dich mein / o du barmherzigerGMtt s Der Drache aber habe sich gleichfalls mit die-fen Worten hören lassen : Richte recht, du aller-Zerechrefter Richter! Worauf die Erscheinung plötz-lich verschwunden, der Abt aber des andern Tages dasAbsterben INdMcLNIil erfahren, x) Man findet»och mehr dergleichen von einer Brabantifcheu Jung.fer , welcher er in den Höllischen Flammen
wäre vorgestellet werden: 7) Doch mögen solche Er-zehlungen an seinen Ort gestellt seyn r gnug, daß ersiinm Richter uach seinen Ubelthaken schon wird ge-Hurdeir haben.
Weil er, wie obgedacht, gar em gelehrter Pabst ge-westn, so hat er unterschiedene Schriftten hinter fichgelasse». Solche sind
L. 8erwo«n äs ternpore Se 8»nÄir, per totum sank curricu-
tum ^ welche unter andern zu Cölln 1606» irr kolw her-aus gekommen.
5. I)s conseersliane kontiüci» k«rmon»s IV»
I, l)e e!scma/)'ns über»
4» Oe Uuäe cksrirsri».
A. In ieprem?5>ln>v» paenirenrule; komwenr»«». Diese
sind zu Cölln -578-in 5c>1i» aufgeleget worden.
6 . De mMerii» dlitlse libri VI. Leipzig l5Z4-
he contemru muaäi, teu mikeri» bomi«jr üb» III.
Cölln 1681.
Z. Lncomium in cbriüum üc ciu» mstrem,
A. krecutt'on.' äe ps-Iiane cinilti.
IS. I)e ZsnÄnrum venersrivne libri III»
H. 'n cbrillum L «ius mskrem»
12 . concinnes psrsenencss II» sä Loncillum I-siersnente,M dM l'omir (loncilinnim.
1Z. Dpittolsrum libri II. RvM t54?>
14. Lonüirurinnum Decrettlium libri V» Cölln t6o6- Manhat auch dir bishoigen Cchnfften in H.l'omiHnfollc,.
15. kpittolarun! libri XI. davon L-luriusAnno 1682. zu Pa-ris viel heraus gegeben« Mehr andere feine Schriffken
als äs eruäitik,neprinc>pum,äe8icrLmentoLsxritmr,äexur-
zsloriv ürc. sind noch in b!8ris verborgen»ttO^IOLIV8 III.
Pabst Anno 1216'. den 18-Julii bis 1227. de» rg-Mertz.Er war ein gebohrncr Römer, und Hieß zuvorLIV8 8LMbbIV8^coLvk!-ri8V5iii. hatte ihn zum Car-
»), ^««xÄario Cbronvlox. in coüsLI. ?I8 DGKII 1°. I'
r) LVkä-VL ü, vit» LvreMvis»
dinal - viscono und muocnnrivs III. zum Laräinglissreibycero gemacht.
Bey feiner Wahl wurden die Cardinäle zuerst ein-geschlossen, und bekamen so gar nichts zu essen, damitsie desto geschwinder zum Schlüsse eilen sollen. ^
Der Hochmuth plagte diesen Pabst nicht weniger,als den vorhergehenden. Denn als dcrKäyser rume-xicv5 n. seine Rechte auf Sicilien und Apulien be-hauptete, und auch mit dem anbefohlenen Creutz-Zugenicht so, wie es der Pabst verlangte, cilete, so war die.ftr gleich mit den Vann-Skrablen hinter ihm her. a)Ferner führete er das Päbstliche Recht ein, und be-fahl der Schule zu Paris unter Bedrohung des Ban-nes, dasselbe gantz allein mit Abschaffung des bürger-lichen Rechtes zu äocirerr, welches auf besagter Uni-versität noch heutiges Tages beobachtet wird. b)Seine andere theils grausame Verrichtungen gegendie Albigenser, theils Vermehrungen des Aberglau-bens durch das Kniebeugen vor der Hostien, oontir»Marion neuer Mönchs-Orden und dergleichen wird mannoch unten an andern ihren Orten finden.
Man Hat von ihm unterschiedene Briefe, so fernenStoltz im Befehlen und Bannen zur Gnugc anzeigen,und theils in den lomir Lonaiüorum, theils bey demLLUVXIO mid anzutreffen, c)
6 XL 60 KIV 8 IX.
Pabst Anno 1227. den 19. Mertz bis i24l.deii2i.Augustr.Diesen seinen Verwandten, welcher zuvor den Nah-men V 60 l.IdlV 8 führete, Hatte der Pabst I8nocr»-luv» in. zum Cardinalat und Bißthume von Olli- er-hoben. Er schlug auch dem Vetter nach erlangterPabst-Würde redlich nach, indem sein antichrisiischerGeitz, Hochmuth, und seine verwegene Bübercy ausallen seinen Thaten hervorleuchten. 6)
Kaum war er, so zu reden, auf dem Pabst-Stnhkewarm geworden, so fing er mit dem Käyser rklnerucowegen des Creutz-Zuges recht unnütze Händel an, undweil dieser mit seiner zu knmckiz bereits versammlet«.'»Armee wegen Unpäßlichkeit nicht sogleich abseegelu ton-te, so that er ihn, als einen der mit Fleiß zauderte,noch in dem ersten Jahre seines Pabstthums in Banu.Die Ursache dieses hitzigen Verfahrens was sonderZweifel, daß er den Käyser gern von Italien entfer-net sehen wölke» e)
Das folgende Jahr nun setzte dcrKäyser seinen Zugnach Palästinam fort: allein daö war dem Pabstewieder nicht recht, weil jener nicht zuvor Erlaubnißund die Absolution vom Banne gesuchck, und alsodas Heilige Land als ein Vcrbanneter betreten hak-te. Anderer nichtige» Verwendungen vorjetzo zugcfchweigen. k)
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dlkkO. L^I-ALVL. e) VK8?üK6KN8I8. dlon-cbu; kk»äusnns sä an. 1227. AdLkk.!l7V8 -äsn. 1228- 61.8.81'^-VLd.'8I8 ,ä M. 1228. k ) LOVk?KII7V8 ,ä sn. 1228-VKLkLKVLMIL x. zzz. ILKL8. -iä->-1229.
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