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Kirchen-Historie Neues Testamentes
Nachricht Don seiner Wahl mit diesen Worten voraussagte: 8li8!ikAi>l)V8äst nun durch das pabstchum-aus unstrm besten.Freunde unser ärgster Feind
Zervorden. c)
Das böse Gewissen dieses Pabstes äusserte sich gleichbey den Friedens-Handlungen mir dem Käyser, da ersich niclM gutes versehende, enkwiech, und sich nach Lyonin Fraiickreich verfügte/ u) welches er nicht nöthig ge-habt hätte, sofern fein Hertz nicht mit bösen Tücken ge-gen den Käyser umgegangen wäre.
Ist er nun bcruffte er Anno 1245. ein Loncilium,u»dverbanncle den Känftr als einen Ertz-Ketzer, Kirchen-Räuber,-Meyneydigen , Patron der Saracenen, mndich weiß nicht was mehr/ ohngeachtet sich dieser durch
dem muste, unter dem Vorwande, als sollen sie zu denCreutz-Zügen angewendet werden. Wogegen sich derBischoffkVl.co von Landen gar ernstlich vernehmen ließ:Ich will lieber den Ropst verlieren/ als zu dieserblnbtliigkeir/ Gclaverey unv Unterdrückung mei-nen willen gebc n. Der Römische Hofhar zwardie Gemeinen ohr hefftig gnng geplager, es aberniemahlen so arg als ierzt gemacht. Der pabst,sicher nicht die Erbauung / sondern das Verder-ben. Man har ihm die uecims; zum Behufs desHeil. Landes vcrwilliger: nun aber sollen wir sienach Apulien gegen die Christen liefern, c)
Er bedienete sich bicrbey der bettelnden Minoriken/welche den ärgsten Bösewichtern Vergebung der Sün-e-m7nÄaaten-r«^vo»E gründlich verantwortete, x) , den umö Geld anbieten musten, und grosse Summen'Dm Banne folgete die Absetzung des Käysers,und Lusammm schlcppcten. a)
^.«allenthalben »..kiwirete Verboth., daß ihm kein! Vor Geld schenckete erdem Kömge m Castilien Ab-Mensch ferner bey Straffe der Kirchen - Lenlm diesen M0dL80 X. wre auch dem Grafen von
Nml aeb n solle/worüber, als einer Sache von schlim- Cornwall das Kayserrhum, gleichalsstunde es in sei-Ev ^-0 ae viele Porentzien ihr Mißfallen bezeugtten/ nern Beheben/dasselbe ausmthellen. Von dem letztemder Äftr aber zu Turin einen gnten Muth hatte, sei- Vornehmen Hat man den Vers:
^ Crone aufsetzte, und si,gte: Ich habe meine Cro-> stummu8 -mprome, nubn domud-a Xomae.e)
nicht verlohren/ und werde sie auch ohne Das so Mgerechr zusammen gefcharrete Geld nunneben vi ssolte vomchmhch dlmen/ den cxcommunicireten Konlg
^! d ffm lich d!r Pabst das Creutz gegen den Käyser in Sicilien lviA^XLov^von Land und Leuten zuaen und erweckst diesem dadurch nicht wenig Wie. verjagen, w,e erchn denn nut Mnhcher Macht angriff,predlgen,lin v. Capitel ein mehrere föl- auch das Creutz nach Gewohnheit-gegen ,hn predigen
.Lersacher,-wovon unren.... und fönst die Parthey der Guelstei, gegen die Gi-
rxwmim Tode Anno 1250. begab sich l^^O- dellinen in Italien unterhielte, welches denn ein er-t^Äv8 wieder nach Rom, und setzte seinen Haß auch barmlichesBlut.Mrgrchm anrichtete. Allem
Di?Söbne des Käysers undr<E^. trieb die unchrisrlrchen Creutz . Trouppm zrem
fort. Als aber Ver letztereren PäbstljchenTroup-pen im Neapolitanischen eine ziemliche Schlappe an-gehängt Hatte, so erzürnetesich MdiOOL^HV'5 der-maffM darüber, daß er bald Hernach des Todesseyn muste. 2) ,
Seinen Verstand und Gelehrsamkeit mißbrauchteer durch viele Oecre» und Vertheidigung der Päbst.lich angemasstten Gewalt. Seine Schristren beste-Hen aus vielen Briefen, und dem b-dro Ap»Mgec,co äs
pvkcstwe ecclelialbca -Sc iuriscliZionc Imperii contraMetrum äe Vinci;. a) ^
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lich zu Rande; weswegen der Pabst alles gegen ihnrege zu machen suchte, wie er denn bäLstllK.0 M. inEngclland bey Strasse des Bannes befahl auf einembestimmten Tage mit einer Armee in Sicilien zu seyn,auch die Florentiner und Genueser würcklich verfluchte,weil sie das mir n.;nkkLoo vormahlen geschlosseneBündniß nicht brechen woltein/)
Sonst troffen seine Bann-Strahlen noch alle dieje-nigen , welche die Orden krancisci und vomimci inSchrifftcn herunter machten. Sonderlich war das
Buch svii.iklI'il IM 5. cic periculis nouisllmo-
stum temporum, welches dieHeuchelcyderBettel-Mön-
. ^ .. // " 7 "" ^, 7 cmb'nS biS Anno 1261 . den'chc entdeckte, verdammt, und dem Feuer aufgeopffert.
Dabst Anno 1254 - den 25. ^ - Seine Briefe sind theils in den sonn; (.onciliorum,
Dem Geschlechte nach stamMne er aus dem Hause theils in des ^AOVId.'LlAonsllbuzrckmorum, theilsGrafewvon 8 itzma. hieß sonst XamaMu; oder Xu m dem Xegcllo kom.f. anMrchen. 8 )
7«.!. di.der Lardinal-Bischoffu: Oliw ae- VkLAkr 8 IV.
Isnäus, und war.bisher Cardinat-Bischoffzu Oliw ge
-Wesen. b)^Geitz undHochmurh,als die gewöhnliche!,!Pabst Anno r261.de>, 29. August, b-Sr^ .
Lasier derPäbste, werden bey ihm in keinem geringern! " . - Octobr.
Grade, als bey seinen Vorgängern, angetroffen '
Das Jahr nach seiner Wahl schickte er sinnen Lega-te» kv;vLl»OVLl „ach Engilland, welcher daselbst, wieauch in Schottland und Irland die Zchenden einfor-
r) kdd1'lX'^.'8I-O^VV8sec.S.U!)-7.c»nf-.VVLI8^-6di.d^V8 tec. i z.p.g/g- u) dsaa-rkur k-äusnus.kXKI8. cX^V2lV8 in 8 c.r2. r) LI.8k-8 PV8
- 8 ^dv 8 d 18 l 8 ,ä,n. 1245. ?äkI8. y ) Illem.
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Er stieg von der Niedrigkeit eines Schuhflickers-Sohnes von Hoye; in Franckreich zu der höchste»Würde. Unter dem Nahmen lA^OLid^i8 war er erstlich Canomc»; zu 1>oye;, ferner Arcki-ciiaconu; zu I^auäun, folgendö Vlschoss ZU Veräun,uNdAbbXAl8ll)Xl lV. Legat nach Deutschland , Preussenund Liefland, und endlich Patriarch zu Jerusalem, von
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I.ALV8. f) liliem ck c^VL bist. u«. scr-'pk.
ecc!.p.6Z4. K)Viä.cE l. c.