1248
Kirchen-Historke Neues TefiamenkeS
und Hoheit des Pabsithumö,kelneswegcsaberzu Skiffkung wahrer Liebe und Einkracht .abgezwecket, wie untendeutlicher vorkommen wird/ und unter andern derange-inassetc Titul eines Bräutigams der Riechen zu er-kennen giebst. Die Zehenden/ so bey Gelegenheit dieses8vnoch zum Heil. Kriege auf 5. Jahr gefordert wurden/foltm zugleich die Päbsiliche Lasse füllen Helffen. Ande-rer feiner ImnAuen, welche zwar eine Arglistigkelt/ aberkeine Klugheit andeuten, zngeschweigen.!.)
-Seine Briefe stehen inbenlomi, Lonciliorum,beymund in dem kegello konuk.Ibüd-OckI 8 l 1 IV 8 V.
Pabst Anno 1276. den 21. Januarü bis den 22. Junii ebendieses Jahres.
Er hieß sonfienkklXVS weiter
in derProvintz laramaitb gebohren worden. Schonmr zehnten Jahre seines Alters hatte er sich in den Do-minica ner-Orden begeben, und so fleißig studiret, daß erzu Paris als krofeflvr Ibeolo^iae (locirete. Hierauffward er kcovincisl seines Ordens in Frankreich , fol-gends Ertz-Bischoffzu Oliia, und oberster koenüencis.riuL der Römischen Kirchen- r)
Weil er sokurtze Zeit gesissen,weißMan nichtörechtöVonihm zu sagen.
Seine Schriffren sind
,F. Lvmxenliwm '1 Ueuloßise.
2. -Lommenrrrius in lV. libros tsnttnnrrnm. u)
/evk.I/idlV8 IV.
Pichst Annv 1276. bis eben bis Jahr den iH-Augusti.Der Ankufft nach war er ein Genueser, aus demHause kiclcbl, führet« zuvor den Nahme« 011080 -dlV8, und hatte ein Eardinal-Diaconat mit dem Titul8. ^llrianichcsessen.
Gleich naä) seiner Wahl suchte er den Käyser nvoor-x«vr^ zu bnvegen , daß er ihm wieder die übcrband ge-nommenc Macht Carls von ^niou beystehen solte, in»dem dieser zu Rom nach Belieben schaltete und walte»-e: allein der Käyser Hatte entweder keine Lust sich mitDen falschen Päbsten einzulassen , oder der BöhmischeKrieg war ihm rm Wege, daß er dem Ansuchen »oki/er-inicht willfahren'konte, welcher zumahl noch vor seinerLrönung ans diesemLebrn cilete. x)
XXI. soffstXX.
HM Anno 1276- den 2o.S<Ptembris bis 1277.de» 2 r. May-Dieser Pabst, welcher zuvor kb.IK.V8 Hieß, Lissabonin Portugal! zur Vaker-Stadt Hatte, und bisher Car--inal-Bischoff zu besicari gewcsenwar, wirdals ein ge-lehrter und dabey läppischer Mann abgebildet.
Seine Gelehrsamkeit bestund aber nicht etwa in derTheologie, sondern in der Kdolüitffchen kbylic und bieclicin. Läppisch war es, daß er allen Leuten von seinemzukünfftigeu langen Leben, wclcheser aus Sem Gestirnewissen wolte, vorschwatzte, auch so offt er in sein Zinnnur trat, sich vor dm Spiegel Mete, und mit einem
^'kio-wvs. VVävvldiQVS. L^ 8 V 8 .con 5 .c-n^.»l«r. !e1,8<!el».cenk. I Z. c. lo. p. 47z, r) Lomlnusrar VM-eLdeHI IN». Zl u) Vili. L^VL
-iA. 1 irr.lcrffr.scc!. p»ss. Ü44« ^ kUiUdlg.
1 EHNV 8 kOLOdtVL. VV KllLML.
lauten Gelächter sein Wohlgefallen an sich selbst zu ec-«kennen gab»
Allein es traffmit seinem sangen Leben gar schlechtein, indem ihn ein umgebauetes einfallendes Zimmerplötzlich dermaßen quetschetc, daß er des sechsten Tageshernach des Todes seyn muste- 7-
d^IlOb^VZ IN.
Pabst Anno 1277. den 25.Novembr.bis 1280. den22. August«.
Sonst nennete er sich lOttädllMkl cälkläblvrL,war aus dem Geschlechte Vrlini bärtig , und bisherLsrälnal Olscnnuz mit dem Titul 5 . dlicolai in csrcerelulliano gewesen, r)
. Seine gute äußerliche Aufführung hatte ihn noch^vor seinem Pabsithume in solches Ansehen bey icdcrmangesetzet, daß man ihn nur <ÜLrc1il,ujem cowpobtum zunennen pflegte. 3) Judessen fchlete eö ihin nicht anHochmuth und Verwegenheit, wodurch er den Grundzu vielem Blut-Vergieffen legte, wie erden« sonderlichden Königin Arragsnien anstiffteke, Sicikienwegzunehmen, davon die Würckungen sich doch erst nachseinem Tode äusserten. K)
Er zog verschiedene Lander und Städte an sich,so vor-mahls zum Reiche gehöret hatten, c) nahm vielen Rö«lmern die Schlösser weg, und wendete sie seinen Nepotensoll auch sonst noch grössere Dinge mir ihnen vor-gehabt Haben, wenn ihn der Tod nicht übereilet Hätte, e)bl/ck 1 ld!V 8 IV. oder ll.
Pabst Anno rLgr.deu 22. Febi nani bis r285.den28.MerH.
Wenn man die Päbsie, so bl^kldül geheisseu,mltzuden biri^1IbII8 rechnet, so ist dieser der iv, sonst wäreer nur der kl. Sein Vaterland war die kleine Provintzllrie in Franckreich/UNd scitt bisheriger NahinL 81 btOd-.VK6^l^V8 I V. hatte ihn aus einem Lanonico znlour,zum ^srckmLÜbrerbykero mitdcm T>tul8. Lseciliaege-macht,wobey er sich viel Jahr als Päbstlicher Legat in
Franckreich aufgehalten.f)
, Sonst findet man an ihm ein Exempel, wie sehr sichder Pabst-Geist offt selbst zuwider seyn kam Sein Vor-fahrer hattcden König vLrxvxe in Arragonien angefri«scher, sich Meister von !D>cilien zu machen , bl^kll-!^V8 aber that ihn darüber in Bann, und ließ daSCreutz gegen ihn predigen, g) Überhaupt bezeigte ersich gar feindseelig gegen seinen Vorgänger ^loo^vra,und dessen Familie,imassen er unter andern alle bonraicr-er aus dem Pallaste schaffen ließ,wiewohk
andere melden , bikX1II>iV8 habe rncor^i Concubinezu'sich genommen , und daher die Bilder weggethan,damit sie sich nicht dabey ihres vorigen Galans erin-nern solle, b)
Den Deutschen war er so gram, daß er wünschete-gany Deutschland inöchre.ein Fisch-Teich , die
Deur-
y) kVOIKK1äLV8 :.vckd! 818 . H^k(1'I-!V8
?OdO!VV8. K^^LV8. D kt-EdiM 0NVPMIV8.-) VO!.ck1'MKEV8 üb.22. i» 8l/OIVVV8lib. 8> «i-c.2.
8^^KV8. c) lO. 8HI.^. -1) lS-m SikH-HI^L. e) ciencuri-e. ceoc. i;.476. s)kI.A-
x) !,)j BLI-äLVS
cem. 4»