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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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Kirchrn-Histsn'e Neues Testamentes

2ibrrrrstenoderThomisten, baldvo» ihrcrMtthodc!liche und llarpbeiLe Dinge: Mb, zum Exempel / der(H^OVblLL'I'^R.H, 8Vd1dN8'I'en und 0V^L8 I I0dli- Sohn GDttcs mied) die LTsatur eines 2xürbis,87eu, bald von den Zunahmen der berühmtesten Leh-EsUs, Schlangen :c oder gar die stündliche v?a-rer 8bk^kl^l0I, 0i7stldVLI0l, 80bLdüäl88 , kVdi tue der Menschen hätte annehmen können? <Ddv^'N88l!xll, 8vbll)I 6cc. ' - - -

<>V0vblLL7'^ldIl waren diejenigen/welche aus denkilms lcnrennsrum nur etwas heraus zogen / andershinzu setzte»/und also ein HuoUlibec oder einen Misch'masch machten/wcöwegen man sie nicht unbillig 0onkuüon3nc,5 hätte betiteln mögen. Diejenigen / so dietzunölibew aufgcbracht,waren6V^I^eKV8,BischoffAU ?oikierr um daöIahriazo. unb l7LdIllILV8V/:Vl!X8l8.

8V,Vl^ll87'en waren diejenigen/welche sich nicht ebenfo genau an den ^rillorclem bunden / UNd LvmpenäiaIliccriogica unter dem Tikttl: 5umma HievloßjZe,schrieben-

QV^L8H0dN8Ien hiessen sie / weil sie die Ibcolo-xie in allerhand(^iseüionei, oderFragcn,einwickelren.l

Hatte nun das erste Alter angefangen die TheologieLurch die heydnifchc Philosophie zu verderben/so mach.ke es das andereAltcr dißfalls noch arger/indem die Ari-stotelische klcwpbxlic und Philosophie jetzt zum Grun-de der Theologischen Erkänntniß und Beweißrhümer«(setzet ward.g^) Solchergestaltmuste nun^nilokelesfreylich besser seyn als die Heilige Schrifft und alle Kir-chenVätcr, indem er zur Grund-Slütze der christlichenLehren dienen solle; wiewohl er/ wenn er lebte, dieseLeute ohnzweifcl selbst auslachen würde/ daß sie seine

es auch) eine gute Taufst- Forum! gewesen wäre/wenn sie der Heyland nn L-F ahmen" Bufst basicin-gesttzet :' flIas es wäre , das die Mau je frästet,,wenn sie über eine Hostie geriethcn,undwasman»nit ihnen ansirngen solle:' und andere solche lästerst»che (chuseiiione; mehr, i) worüber man sich billig entse-tzet/und sie daher lieber gar vorbey lasset.

Gleichwohl ward bey diesen unendlichen thörichte»Fragen niemahls was ausgemacht, sondern man hieltes vor diegrössste Kunsi/wcnn man siezn beyden Sei-ten behaupten konte. Also wiid erzehlet, baß ein Pa.risischer lclagiüer, Nahmens 8!>10d0 07lVlZ.!>l^l ein-stens bey grosser lreguenr die Ibbulellc» (^useilionenvon der Heil. Dreyfaltigkeit ausgeworssen , und dochzum Erstaunen der Zuhörer zu aller Vergnügung auf.gelöst hätte. Da man ihn nun ersuchet, die trefflichenSachen in die Feder zu cliöliren, damit sie nicht verloh-ren giengcn,soHabe ihn diß dermaßen aufgeblähet,daßer sich vor Einbildung nicht gekannt, und von sei«ner Geschicklichkeit in folgenden Worten gcprahlck:(!) IEsulein, IlEsulein, wie stehe habe ich in die-ser (Zusellion dein Gescrz bestätiget und erhöhet!inzwischen, wenn ich dos hasst seyn rmd wieder-sprechen wolre, so konte ich silbiges mit noch star-ckern Beweist - Gründen herunter machen undPhilosophischr Lehr-Sätze nist)t besser verstanden, und wiederlegen. Es blieb aber damahlen dieser icbola-offt so elend sppliciret haben, zumahl, da sie ihn nicht in stische Stoltz nicht ungestraffek, indem der gerechtesich,er Sprache lesen konten , sondern den unrichtigen,GOtt diesem Wäscher sogleich Verstand rmd SpracheLateinischen Übersetzungen der Araber nachgiengen-b) vergehen ließ, daß er forthin zum Spectackel und SpottInzwischen, da die Heil. Schrifft solchergestalt auf der Leute wurde, auch viele ihren Hochmuth und Ruhnr--ic Seite geschafft worden, so war es nunmchro leicht, redigkeit darüber etwas fahren liessen- k) Diß einige«sie verkehrte Pabst-Lehren nast) der Methode ^rillorelis Exempel kan die gottlose Eitelkeit des 8choläüicitmivorzukragen / und durch vistnuanone;verfechten, gnngsam vorbilden.

weil man sich aus der Philosophischen Zanck-Grube»emlich der verdorbenen däe»phyl>c, stets mit einigenVWnöiionibu;, velinirionibu^ und offt gantz nngchenreuhkerniwi; bchelssen konte.

Die Materien, welche die sZuocilibetarü und Ouae-Kivnillen ordentlich ausden8en:emii5Nlid 8ummi?her>aus zogen, waren von den Verdiensten , Gnngthuun.gen, Ablaß,Dienste der Heiligen und Bilder, von derLs3N5l'ubflzntimc!5> und Messe, von der Gewalt der Kir-chen nnd deü PabsteS, und dergleichen. Man dlsputi-retr über die unnützesten Fragen: Ob alle Leute,wennder Mensch nicht gefallen wäre, männlichen Ge-ßcblechts gewesen seyik würden ? (!>h der FeuereHimincl einer nindtcn, viereckrchren, oder andernHigur sey? u.s. w^ Man verfiel endlich bey der Be.gieröe zu solchem abgeschmackten Zeuge auchaufgräu.

0ILLI08V8 I'iIOi81^8IV8>n «llfruküi 3e1lievlogi-! 8 c!> 0 -Lllics, cz.ii exkär m Ll 1 NI 8 t-. bitt, i-pirnkjseSc

Ltilcikine ^oin. z> p- 2 r r. seqq. ß) 81X7?V8 8Iid,'Ld1878 lib.

S..6I3NkHt'I'V8'VOkci'IVK tÄeLtor. 6issur»k. l tlevl.p. l. 3is>-!- 'NkenioMii tckvisk! 8) lcs^K!V8 dU20I-IV8 in^libsrkLr« kkiloloxlücs. LVLNV8 'EWLMVV1VS. äoLbaiaL poÄar.

Zu allem diesen Verderben halff dieUnwisienhcit derSprachen, sonderlich der Griechischen und Hebräischen,daher der eigentliche Verstand der Schrifft-Worte ver-borgen blieb, u>U) die thörichtesten, meist allegorische Er-klärungen aufs Tapet kamen. Ja,m-m ließ die Schrifft,wie obgedachk, gar liegen, und fr^.e nicht nach Pau-lo, sondern nach -li-illmele. Die Historie und Nach-richten des Alterthumes, welche in Kirchen-und Lehr-«Lachen ein grosses Licht gegeben , geriethen inS Ver-gessen. In der kliilolopbje kam es aufläppische (A-Le-iiione; und Grillen an, wieandere umständlicher gezci-get haben. I)

Zu den Scholastischen Lehren gehören auch die 0A-NONI8cken und'0^VI8'7en, darmiterOll den ersten Platz hat, von welchem

und seinen Schrifften bereits oben Meldung geschehen.IHn, ist beyzufügen l0lI^^L8 OLwelcher eine 8ummam Lonkllorum geschrieben , und

dar-

i) Idiäem. k) k0kl8ir;i8!8. 26 LN. 1201.

6 I 8 L.-V0LHV8 ioc. cir. ttO'rHd16kNV8 tt. k.trc-iz.feÄ. l. p,z. Z 46 .. keP l ) ^0LL1VL IKILLLCttO-V1VS l. v-