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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Xlll. 8ecu!um. l.Op. Von der Lehre.

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darinnen allerhand c!s5u, erläutert. Diesen folgen die6-loLl^or-5 des Canonischen Rechtes, unter denen IOein Probst zu Halberstadt, we-gen seiner Glossen über den lmx Qscreco-

rum betitelt wird, gleichwie »LdlXicVS 8L6V8IV8,Cardinal und Bischofs zn Osti« , der eine 8nmmamvrriurgve luri^ geschrieben, den Titnl bonr üc Zplenclortur>8 führet; gestalt man mit schonen Titeln in diesenZeiten, da sie wohl am wenigsten verdienet wurden, amfreygebigsten gewesen, m) Andere von dieser Art, wel-che sich im folgenden fast ohne Ende vermehret, istnicht nöthig zu gcdencken. Man mcrcket nur hierbei)kürzlich, daß der Pabst durch solche Einführung seinerRechte einen hohen Grad zu seiner ungeisilichen Mo-narchie erlanget hakte.

Endlich kan ich nicht unterlassen von der IKsvlngiaZlyttics» welche m diesem 8ecu!» mit der Lckolallics ver-mischet worden, etwas zu gcdencken. Eigentlich istIcheologia Xtyllica nichts anders, als H.eoloZis XlonÜ5, oder die GOtteö - Lehre voir der ?raxi und Mungdes Christenthums , wiewohl einige einen besondernGrad der sogenannten Beschauligkeit und ganl; ringe,meine Guaden-Wm'ckungen darunter zu bcmercken LustHaben, welches alles aber , wenn es gut und recht seynsoll, doch nichts anders ist, als was GOtt von der Übungder Gottsceligkeit in seinem Worte angezeiget hat. n)

Was nun also die wahrhafscige Holosiam Xlora-lem betrifft, so Hat sie ihren Grund in GL>ttcS Wort,und ist also auch ihrem Ursprünge nach daraus herzu-holen. Diejenige aber, so sonst insgemein davor aus-gegeben wird, und mit vielen PlatonischnrEonceptciiund Redenö-Arten erfüllet ist, hac sich nach und nachdlwch die, so vor ihrer Bekehrung zum Christcuthumeder Philosophie des kluconi« zugethan gewesen, oderselbige sonst sehr hochaeKi>r!,reten,ci!igefch!ichen. Manfindet dergleichen Ausdrückungen schon bey den ält stenKirchcn-Pütern dLkell-m^8X^bll)KIdlO.6KKLOKlO / cttXX808I0XI0 und

andern.

Der bekannte OIOXlV8lV5, welcher sonst unter demBeynahmen wiewohl falschlüb, an-

gezogen wird, sammlete etwa um das vicrdte 8i.-culumdergscichen Sachen aus den Vatern in ein O wpen,üium, oder, so zu reden , 8>llem», unter dem TitnlIbeolvKia Xt/stica, und ist also vor den Groß-Vak.rder ?ckv!licorum zn halten. c>)

Weil s)lO>iX8>V5 Griechisch geschrieben, so sindauch seine Schriffken erstlich nur bu, den Griechen be-kannt, und bey unterschiedenen nicht in geringer Hoch-achtung gewesen ; wie ihn denn r^Xlk1V8 in, Vll.

8LOIO ins Latein übersetzet, und damit auch im Oc-cidente eingeführet, von welcher Zeit sich unterschiede-ne abendländische Lehrer des mystischen Vorkrags in de-nen zur Erbauung abzielenden Schriffken brdirneteu,^wie unter andern an ni verschledenew

Homiiien und Sermonen abzunehmen»

In vorhabendem dreyzchntew8ecn1o nun ward dieMystische Lehr-Art mit der Scholastischen vermischet,absonderlich, da man gewahr ward, daß in der Scho-lastischen Theologie so wenig Krafft zu finden war»Vor andern ließ sich chllOl^8 V6 die My-

stische Theologie angelegen seyn, wir aus feinen Schriff-ten zu mercken. Eben dergleichen findet man bey Hl^-LLXIO lck. 60X^vei>!lVLK, und andern. Allein^daniit war nur übel ärger gemacht, indem nicht nurdie Irrthümer der Scholastischen in die so genannteMystische Theologie eingeführet wurden, sondern manließ es auch bey dieser, wie bey jener, mehrentheilsaufeirekr ipecu^kioncir und leere Träume ankommen, wirandere wcielauffriger angemercket Haben, g)

XII.

Wie haben die Aeugm der Wahrheit gegmdas Pabstthllm gestritten?

Man merckct hicrbcy

1. Mcrhaupt den wrederstgnv der.wahrhertN»

Zeugen.

2. Insbesondere das Zeugniß der waldenser»

xill.

Wie hat man überhaupt dem PabstthuwewieLerstanden?

Wie sich Käysir und Könige desselben kyrannisißeirBeginnen entgegen gefetzet, wirb unken im V. Capitelangezeiget.

Unter die besondern WahrhelkS-Zelkgen gehöret 6VI-blkaMV8 ?^lll8ike^8!8, von wekchem in sem'em Le-ben bereits verschiedenes angemercket worden. Er leh»reke in dem Artickel- von der Rechtfertigung und an-dern weit besser, als es sonst zn seiner Zeit gewöhnlich!war, und machte sonderlich die verkehrte mid fruchtlo-se LeHr-Art der damahligen OvKnrum herunter» r)tumcv8 OL 6-zdlV^VO eifert mfeinem (ffiochIff-eeo II. vielfältig gegen die mibMgcn chwentirionesdirPäbste. Der BischosskXOLV8 von Tüll, dessenZeit etwa um das Ende dieses Secuü fället, inmitertLdie Clensey gegen die Päbstkiche Tyranney und Anfor-derung des vierdtcn Theils von den geistlichen Gutemauf, so, daß die Gesandten des Pabsteö mit cmer lan»g n Nase abziehen ninffcn. Auf gleiche Weife wieder-

Leculo mit 8cb< liir erläuterte, und viele um diese und! fetzte sich der berühmte 61ollbror Iuri8 Lnnnnici, I<).folgende Zeiten in ihren Schriffken angezogen. , dem Pabste wegen derIcHenden inDeutsch-

Im IX. 8eenl<> wurden ÜIOX'VZIi Bücher aus Be->land, und prcn üciketr, als er in den Bann verfiel,fehl c>nol.i c^rvi von lOllnXIX^ odcrlauf ein freyes cloneilium. z) er»

m) M. 8 ?LM;xxnV 8 x. t-c. IZ. p. 1712. n) 6 VIVV 8k^X'2IKOl.V8 -ie c!.NL kßum itirerpi'caünir üb. z. v.U. 8 VVl)k:V 8 >» inü!k» 'Ueol. ^0,2!, prolcZnw. s> 2 g. 1^-. iH.0) 16 -m p2A 19. 0 p) GottftieLr 2tr»oW n,

der Historie und Beschreibung der Mystischen Theologie

x,z. 244- tc-zg.

weiset in scinemTrackake cir prseparsliorrs 8,cerciuN8 rrü

9 ) D. I). LVOOt-V8 toc. cg. psx. 21.' tecz. X.

deV8 t«cul. I Z. pzz. 862. IM tkiiiKiLoit«»

klermrkico. kl»ronicv p. r. prx, 60., t) (.'»rskvAu» teü» ver'»ksr. üb. r6. Ibiücm xA-654. 6: Ü6z,