XI!!. 8ecukum. I. L«p. Von der Lehre.
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gelanget, und demselben eine Erkänntniß von dem Rö-mischen CHnstenthuine beygebracht- Worauf derChain eine ansehnliche Gesa »beschafft an den Pabffabgeordnet, und um hundert gekehrte Hokvgos gebe-then; wie denn auch Legaten von 6«L«oxio x. wiederan ihn zurück geschicket worden.
Andere crzehlcn, innacrinrivz lv. habe um das Jahr1-45. einige Franciscaner-und Dominicaner-Mönchenach diesen Landen gehen lassen/ und durch sie daöBe-kehrungs-Werck besorget» e- Andere gedencken an-derer Umstände, f)
Indem aber die Nachrichten hiervon ss veränderlichund wiederwärtig fallen, so kommen einige nicht un-billig auf die Gedancken, daß, wo nicht alles, dochwohl das meiste Hiervon möchtecrdichtet seyn, zumahl,da man nicht nur die fabelhafften Umstände dabey an-fschret, c6 wären daselbst noch Verwandten oderNach-kommeu der sogenanken Heil. drey Könige angetroffenworden, sondern auch sonst schon bekannt ist, daßman sich zu Rom gern mit solchen Gesanötschaffrenan entlegene Oerter breit genrachet. g)
XVI l!.
Wie sind die Preussen bekehret worden ?
Es hatte zwar der mächtige König in Dännemarck^MHch!Mlck^g.V8 II. nm den Ansang dieses 8ecuU denPreussen soviel abgcnöthigck, daß sie sich zum christ-lichen Nahmen bekannten: allein, sie fielen, sobald ernur den Rücken gewendet, wieder zu ihren gewohntenAbgöttereien.
Endlich machten sich die Deutschen Ordensrit-ter , oder Ivlariam , mit Beystand verschiedener Denk-scher Fürsten über sie her; zumahl da sie im Orient,von wannen sie ausgesaget waren, nichts mehr zu thu»vor sich fanden, und brachten sie zur Beständigkeit derchristlichen Nahmens-Vekänntiüß, nicht sowohl durchLehren und Überzeugen, als durch sie Macht ihrerWaffe», und die Herr schafft, so src über silbige nah-men. Der Krieg hierbey währen,- von Akmo r2;<>.gantzer Jahr lang, und die Ritter legten nach undnach Vcstungen zu Thoren, Culm, Elbingen, Ma-rienbnrg und anderer Orten an, darunter Marienburgder Haupt-Sitz dieses Marianistben Ordens war: aufwelche Weise die streitbaren preussrr nurrnichro ge-bändiget und im Aanm gehalten werden konten.
Man zwang auch bey der Gelegenheit die Likthauer«nd andere benachbarte Heyduischc Barbarn, demChri-fienthume gleichfalls bey^ntreten. b )
Was ist von den Juden-Bekehrunamzu mercken?
Von diesen misten zumahl in Spanien, Franckreich«nd Engelland vrele das Christenthum annehmen, wosie der unbarmhertzigeu Verfolgungen, ss wieder sieergiengcn, überhoben seyn wollen.
e) V V^VVM6V8 in snnch teiinorir. VId>tcLdHI V8 knHeculo. f, 6kdIK'8K^KVV8 sä snn 1.54. ff) Vici.
t»k. eccl. tecut. i) psx. 1646- k. dkLdt-12 IV 8 in V-näsli» Iib.7. csv.rr. ^VcL.LKV8 eracnit.42. C^OKILKVL »iir.
! Ein Jude von Toledo soll damahls Anno 1-50. einaltes kclanuicripr auf Baum-Blätter in einer Hölege»funden Haben, welches in der Griechischen, Hebräi-schen und Lateinischen Sprache die Zeit der Zukunfftdes Meßiä, wie auch, wenn diese Schafft gefundenwerden sokte, andeutete, i) Es ist aber diß Vorge-ben sonderZweifet zu den Mönchs-Fabeln zu zählen. K)
Die fteywillige Bekehrung des Judenl)k ss etwa um das Ende dieses 8eculi erfol-
get, wird seine Lcbens-Beschreibung in, folgendem 82-culo eröffnen.
Welches sind die Creutz-Züge in diesem8ecu1o aewestn?
Man hat noch die vier letzten, nemlich den funss-ten, sechsten, siebenden und achten, und zwar jedenabsonderlich zn bemercken.
XXI
Wie ist der fünsste Crentz-Aug vorgenom-men worden?
^ Diesen schrieb der Pabst l.-edlucrnrrvz nr. l) aus, ließauch das Creutz nach Gewohnhit mit grossem Eiferauf allen Cantzeln ausschrcym, welches denn die nach-folgenden Pabste cominuircten. Es kamen also eini-ge Creutz-Trouppen unter dem Flandrischen Hertzogezusammen, sie vereinigten sich aber mitdem Venekianischen Hertzoge bIMKlLOuud nahmen Eonstankinopel weg, wovon im V. Ca-pitel ein mehrers zrr gevencktn.
Anno 1210. versammleten sich über 20000-. jungeLeute, welche meist noch Kinder waren, aus Deutsch-land, wovon viele unterwcgens crcpNcte», der grösste»sie Theil aber durch die gottlosen christlichen Kaufs»Leute ftlbst an die Saracenen nach Egyxken verkaust-fet wurde,
XXlk.
Wie ist der sechste (streust-Aug vorgenom-men worden?
Dieser ward auf dem Onejlio im Lateran As. 1215»beschlossen; worauf zwar Anno > 217. der König An-dreas voit lkngant, nebst den Hertzoge» KeopSldSvon Ocst rreich , Lndewig in Bayern und andernPtintzen den Zug antrate, nachdem er sich aber wenigMonate in Palästina verweilet, und nichts besondersausgerichtet, als, daß er sich im Jordan gebadet, keh-rcke er wieder zurücke., EinigeCrcutz-Fahrcr weichessonderlich Holländische von Adel waren, gierigen dochnoch vordre EgYPtische Festung und nah-
mcn sie ein; wiewohl sie selbige bald wiedergeben, undmit dem Sultan einen Stillstand auf 8. Jahr schliessetmuffen. r>) Endlich
i) rkr/ld!1LLV8 In meki-v? lik», 8- c»f». ?4- vv^ktdex-ktV8 in 6>5ci«2. remp. »ä sn. I2Z4 k)cik. t) epiK 2H- l>d. 2. m ) k?di-«!iico-a O»n»drkistrnis 37.^KIKO^tVtci lom. s. psx. 214- n > IäcOLV8 VL VZ>t in ditz. Oeienk. k». 5! dtä I"I-N-lkV8
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