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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirche».Historie Neues Testamentes

EndlichgiengderKäysir k'^IOLK! 0 V 8 ll.Ao.5228.ms Heil. Land, und brachte es dahin, daß der Sul-tan den Christen die Skadr Jerusalem, nebst einigenandern ruhig überlasten / und euren zehnjährrgen Still-!!stand eingehen muste. Worauf der Käysir wieder nach ^Italien cilete, die Päbstlichen Rebellionen daselbst zurmrcrdrucken. 0)

Nach cinigcnIahren sielen die^boraxiriini^ein Par-thjschcS Vobb , aiss die Anweisung des EgYPtischenSultans in Palastinain, und hiengcn den Christen bey-6sr-i nicht eine geringe Schlappe au / ja es wäre hier.anstaun die Christen geschehen gewesen/ wenn nicht dieSaracenen einander .selbstsn in -die Haare gerathenwäre». ?)

XXIII.

Wtt ist der siebende Creutz-Iug vorgenom-men worden?

Dieftn hat I.Vl)OVlci:v8 IX. her Heilige ausFrankreich ^uumsncüret. Er cmpfieng Hierzu dasCrcutz-Zeichcnvon ru^oc^vio iv. welchen er bey Gele-genheit einer Krauckhric gantz inständigst darum ersu.chet Hatten

JwEypern vrrsammlete er steine Völcker, mrd gieng

Lude-

ches die grössesie Bestürtznng niachte, den H.wig seblsten dahin rastete.

Ob nun zwar kurtz nach dessen Tode der König inSicilien mit einer ziemlichen Flotte anlangete, auchdie Christen in den vorgehenden Scharmützeln immereinigen Vortheil hatten: so hielt man doch vor dasrathsamste, weil r»n.i??v5 ^vväx, Ludcwigs Sohn,so bey der Armee war/sich ebenfalls sehr schwach be«fand, unter gewissen Bedingungen, daß nehmlich derTuneranische König alle Ehristen-Sclaven frey geben,den Mönchen in seinen Landen zu predigen erlauben,und jährlich 40VQ0. Cronen an dcnPabst vor den Kö-nig in Sicilien entrichten solte, einen Stillstand aufio. Jahr zu machen, und nach Hause zu gehen.

Nach geschlossenern Tractac-kam der Printz LVV-A^VV8 aus Engellayd mit einer Flotte vor Tunis au,siegelte aber, weil hier nichts weiter zu thun, nachPcolemais zu, woselbst er landete, doch nichts zurEroberung des H. Landes ausrichtete, und also nahmes auch mit dieser letzten Creutz-Fahrt, wie mehren«theils mit allen, ein kahles Ende, und ehe das 8 ecu-lum geschlossen ward , so Hatten die Barbarn gantzSyrien von den Christen gercinigek. r)

XXV.

damit Anno 1249. nach Egypten, stchlng den Sultan,! XXV

Was >st rm, ^

gende ^zchr war so unglücklich, daß der König

gar ge-fangen ward, muh sieh durch Wiedereinräumung derFestung vamiare, nebst einer grossen Summe Geldesrantzioniren mnstd.

Hierauf ward der König nach Pakästrnam kranspor.tiret, hätte auch gerne moch was weiterö gcwaget, derTodt aber seiner Mittler welche er znr Re-

Hentin Hinterlassen,, und die Macht der Saracenenmvchrgten ihn ohneGloric wieder nach Hanse zu gehen, st)XXIV.

Wie ist der achte Creutz-Zug vorgenom-liren worden?

Der vorgedachte Heil« Ludewry konte sich aus aber^läubischen Genstrkh nicht zufrieden geben, bis er einenochmahlige Creutz-Fahrt angetreten Hatte. Solchesgeschahe Anno 1299. und das war die letzte, so vor-genommen worden.

Die BewegunM'Mstache war sonderlich, weil dieTartern mit den Saracenen angebunden Hatten , undmau also hoffte desto chender zu remliren, zumahl, dazerre allen Beystand versprachen. Ubcrdiß wolle Lu--Dervig steinen Bruder Carl« von Anjou, welchen ces-En; iv. zum Könige in Sicilien und von Jerusalemazesalbct Hatte , in diesem letztem Reiche befestigetwissen.

Man landete anfänglich mit der Motte in Sardi-nicn, und gieng stoben» nach Africam, wo man .Tunis-mit si>,lochten Forkgange belagerte,,indem die rotheZvuhr rrbämilichunter der Arm« L^zstrete, und, wel.

8ecu1o zu bcmercken?

Die Streirigkerren zw-sihcn dem pabste undden Ixäystrir, Königen in Franckreich und andern,welche>,vielfä',tig auchdieCehre angehen,-werden anandern Orten angetroffen.

Die SrrerrrZkclren.wegen.dcs ewigen Evange-iil sind oben in der X. Frage schon berühret worden.

Es jauchten sich auch die Minoriten und die Frau«tzösijche-Clerisiy wegeu.desBeichkens, weil sene vor«gaben, es dürfftenHicjenigen., so ihnen gebeichtet hät-ten , nicht ihren ordentlichen Veicht-Vätern die Sün-den erzählen. Ob nun wohl des Berstens der Pfaffenund Mönche, wie auch der Läster-Schrrfften über die-sem Puncte kein Ende war r so walte doch der Pabst»iicc>i.LV5 iv. lieber das Aergerniß leiden, als den Mi-narrten, dene» er beygelhan war, etwas zuwicder ver-ordnen. 8)

Di> Streitigkeiten zwLftt)en den Dominicanernund Franeiscanern über die Lehre von der Gna-de, wobey die erster» den Präd. stmakianern sehr nahekamen, ingleichcn über der unbefleckten Geburt derJungfrau Marien, welche die Franciscaner behaup-teten, sind erst-in folgenden Zeiten recht au-ögebrochen.

Sonst gab die zu Zänckereyen fthr geschickte Hn-o-logia tckolsckica zu unzähligen unnützen DisputationenAnlaß, welche zwar nicht werth sind, daß man der-selben erwähne, doch will ich etwas weniges, das Vor-deren dieser Zeiten desto besser einzusehen, davonanführen- Also

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