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XIII. Leculum. M. 6»p. Von dem Kirchen-Regimetike»
ward die Priester-Ehe in diesem Reiche ausgerottet(Siehe die Scribenteu, so im V. Capitel bey besagtem Könige ciüret werden.)
XII.
Wie sahe es um das Schul-Wesen in die-sen Zeiten aus ?
Es wurden in diesem Stücke unterschiedene neueAnstalten gemacht, wenn nur bessere Wistenschafftenvnd Lehr-Arten dabey wären anzutreffen gewesen.
ROSLKIV 5 von 80 W 0 dl^ , welcher von der»Orte seiner Geburt den Zunahmen führete, und amsanglich zn 5 o, 6 on,, folgends aber zu Paris bey 8.LUuna Lanonicu!, dann auch des H. Ludewlgs ?oc-nitenkisriu; oder 83ccIi2nuL war, stifftere um die Mit-ten dieses 8ecu1i das Lollegium zu Paris, welches mauvon ihm 8orbonicum nennet. Es war anfänglichnicht groß, und ward von ihm durch ein Testamentden armen Klagiilriz in der Theologischen Facultät ver-machet. NachgehendS ist eS sehr berühmt worden,und der Cardinal von irienrurv als seiner Zeit ?rocc-öior derselben Hat es ungemein prächtig ausgebauet.;)
In eben diesem 8eculo Anno 128». richtete die Kö-nigin daö sogenannte Cvlleßium von Na
varra zu Paris auf, und überhaupt erkheilete der Kö-rüg Ludewig der Heilige der Universität von besag-ter Stadt gar viele primlesis. r)
Man findet auch, daß noch andere Academien au-grleget worden, als die zu padua Anno 1221. wo-hin die Bonom'ensische dem Pabste zürn Verdruß ver-leget, und auf selbiger das lu; cimle a» statt des Inri; c-monici zu lesen befühlen wurde, n) DieliVie-ncristHe 12;/. die VZeapoliramscl-e i2;y. welche ihrAlifiiehmcn dem Kaystr ri-lvkkieo, als einem großenLiebhaber der Gelehrsamkeit, zu dancken Haben; ge-stalr er auch die Bücher ^riüvrsli; und andere aus demArabischen und Griechischen inö Latein versetzen ließ,und darüber auf den Universitäten zu lesen Befehl cr-thcilete. x)
In Spanien stiffteke ix. zu Valentin
Anno i2io. eine Universität, welche kLi-oinLnvvs m.mehrerBequemliqkeit Halber nach 8Zl.^dI^d!c^ ver-letzte, y) Die Universität zu Lisbon hat der Kö-nig O 10 XIV 8 IV 8 Anno 1290. angcl-ger. 2)
Allein bey aßen dlesqn Benlühungen fehlcte, wie ab-gedacht das Beste. Man liocücre diejareinische Spra-che , aber <mf eine gantz barbarische Weise, der andern
Wahrheit, sondern zu blossen Sophistischen Zancke»reycn bcdrenete. Wie die übrigen Wrffenschaffren rm.Äirek worden, kan man sich aus diesem leicht cinbik-den. Doch findet mau noch Hin uuS wieder etw^Gutes , welches man in dem I- Capitel leicht wer-haben bemercken können.
XM.
Was hat man von den Bibliotheckenzu mercken?
Man gedencket der Bibliotheck bcyKirche 8. Lmeranzu Rcgenspurg, welche an ronxLvvn, rreiveKiLi n.Sohn, 500. Bücher zur Straffe abgeben muffen, alsihm in besagter Stadt war nach dem Leben gestelltworden. 2) Von andern ist ein grosses Stillschwek.gen, woraus die Verachtung guter Bücher-Schätzeleicht zu schlössen.
XIV.
Was ist bey den Klöstern anzumerken?
1 . Man brachte oerscistcdene neue Orden anst
2 . Marr sührero ein ärgerliches Leben in deir
Klöstern.
XV.
Was sind vor nene Ordm in diesemaufgebracht worden k
Man merckck besondersl. Die sehr bekannten und ausgebreiteten.
2. Die weniger bekannten und geringern»
XVI.
Was sind vor sehr bekannte und ausgebrei-tete Orden aufgekommen?
1. Der Dointnic»uier-Orden»
2. Der Franciscaner-Orden.
z. Der Orden der Augustiner-Ermmerr,
XVII.
Wie ist der Doumrlcaner-Orden mlf-gekommen?
Diß ist einer von den Vtttek - Orden , wie im von»gen8cculo bereits angezeiget worden. Sein Ursprungfällt in das Jahr 1205. DerStiffker davon war VO-lcklduevg ldk. ein gebohrner Spant»
scher von Adel von Olabnrrg, oder, wie andere wol-len , (ÜÜZI-Ueia in Alr-Castikien» Mau erzehlet, es H-1-»be ferner Mutter bey ihrer Schwangerfchaffk gctr-uc-met, sie trüg« einen Wolff im Leibe, welcher eine
ward nicktasdacki« mer, pe rrnge einen -evorn »» , iveiu-» -uir
che sich doch von den unverständigen krnrclturibuz garsehr mnste martern lasten , war sonst alles m allem;wiewohl man sich derselben nicht zu Erforschung der
r) Ibidem xgz-1718- I^COLV8 t-kIVVLdlIX)KkVIV 8 ^c.äem. lid.ü. u )
in -i-tcripr-ooe Ik^ise. ?»!!.. 1-ttOt-lX8tdIV8 in 6/-
mnsko k-csninv. tt!K. Lccl. ?. Z.
lec. 1). P2A. Z42» 5 e^. C«nf. Lentur. Ktrgcisd. cencun» iz.
7 - P- 5 -ZS 6 » 5 c-,. P^^OVI.kttVS cotl.k.I 8 lV riV 8 re«.«e,pvl. Nb. 4. /-VLdi1'L^V8 Iib.7. >) IO»
"d.U'tz-Ln. üb. iz. ^b<8II)IV8 6OdILLI.L2,n kilioi-. vrbl«. 8gtLni-nricenL^ -) k^rdlizi>.l)VL in ramm.
Welk anzünden würde. >>)
Anfänglich ward er Onrmwuz und ^rcbiäiacsnnszu Oem3, nack>mahls brachte ihn ftin Bischoff si»L-cvs mit nach Rom, und recommenüncteihn dcni Pab-ste ikEcxnrio IN. als einen guten Prediger gegen dieAlbigenscr, wiewohl er in Scr Theologie nicht eben vielgethan harte, und die Schrifften so man ihm beyleget,ohne Zweifel untergeschoben sind. c) Daher besinn-Pyyy yyy den
-) d^VcbkkV8 xen. 42. k-'-Iipn-u. VK8?kkr6Ld!8I8
«ä svn. 12Z0- t>> VIdILLdI'I'IV8 kid. 29. crp.94.
r) Lk^ttLMVL Mi. Lert trc. 1Z- p-x. 1699.