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Kirchen-Historie Neues Testamentes
Orte führcr. ««eavruv; rx. canvnisirete ihn gleichfallsAnno i2Z2. und versprach denen, so sei» Ärab besuch-ten , Ablaß auf ein gantzes Jahr/ ohugeachtet er keingeringerer Heuchler als kk./zt>lci8c:V8 war , gestalter unt<r andern einen Esel gewöhnete, daß er bey Vor-zeigung der Hostie die Knie davor beugen muste.
Die ihm b«)gclegten Wunder sind zwar fast unzah-lich , u) aber als Fratzen hier nicht zu berühren. Sei-ne Sermonen und andere Schnssten, so IOkkXt>I!^k8Ok l6^r. in iol..zu Paris herausgegeben,
und ^dl kO!^lV8 k?c6i mit einem Zusatz zu LuiFnon1684. 8. vermeHret / sind voller Einfalt und alber-ven Aberglaubens«
Merckwürdig, aber auch gotteslästerlich ist seineGrab-Schufst, welche man zwar nach der Zeit vorSchaam etwas ausgekratzet : kxsullic guo, ncrn aullitIX'U8. Er erhöret auch diejenigen, so GOttselbst nicht.erhöret.
Die Benennungen der Franciscaner sind verschieden.Anfänglich hießen sie kauperc;, die?srmen, und setz.ten sich also-den sogenannten Armen von Lyon gleich-sam entgegen. Weil man aber mcyncke, es stecke un-tcr dem Titnl kaupere; eine besondere Einbildung, soucnnetcii.sie sich AUuore; oder Xlmcrriten. Man nen-nete sie auch Lborlligero; oder kuniflero; StrickeTräger, uem d^illipelle;, oder Barfüßer. x)
kss^!>!08LV8,selbst theilere dcnOrdcn in z. ClassenoderFamilien. Die ersten waren ,die kraue; lllinorc;,oder Minder - Brüder ; die andern die armenFrauen ; die dritten die koenirenls;, Düster uttdDusterinnen.
Die von der ersten Classe heißen insgemein Lnm-
nocLnril IV. ^l.LXLi^o^i lv. und VKSLNI Vl. gelindereRegeln beobachten- Die Conceptisnistinnen, wel-che eine Portugiesin, Nahmens Kk/cHUX i)L LVbVchim XV. 8ecu!o gcsilfftet hat, gehören auch Hicher.
Die dritte Classe eignet sich alle diejenigen Man-nes-und Weibs-Personen zn, welche die dritte Regelbk^biLl8Ll, so er den Büßern und Büßerinnengegeben, beobachten, ohugeachtet sie nicht in Klö-stern wohnen. Diejenigen, so in Klöstern woh-nen , und alle z. Voca halten, Heissen kracre; reruiOrllim; 8. krancilci oder'kcttiarii , WMN eS Mönchesind, die Nonnen aber lertiarinnen, von welchen al-len zwar noch ein und anderer Unterscheid anzuzeigenwäre, wenn es nicht in die Kleinigkeiten liesse, die ichmir eben ,nicht zum Zwecke vorgestellet, a)
XlX.
Wie ist dkr Orden der Augustiner-Eremi-Len aufgekommen?
Diß ist der vierdre .von den Bettel-Orden, deßsen Stlsstung manschen dem Heil. ^ugüümo.beyle-gen will. Es ist aber gantz falsch, wie andere erwie-sen Haben , b) und-Hingegen ausgemacht, daß er erstum den Anfang dieses 8ecuN entstanden.
Der erste, so barzu Anlaß gegeben, wird ^lUklLl.-d4V8 gencnnet, und von einigen vor einen Grafen vonPortiers , von andern vor waö anders ausgegeben.Dem sey aber wie ihm wolle, so ist er nicht mrr selbstlange Z.it ein Einsiedler gewesen, nachdem er zuvordas gelobte Land zu verschiedenen mahlen besuchet, son-dern er hak auch andere Einsiedler in gewisse Klöster inFranckreich zrrsannuen gebracht, welche sich.nach ih«.„.h da s Gein ralat'dcs''gaui;m ör-^rem Vorgänger WlbklUMlssei, gencunet. Diß sollE in Ob5cm-nten,!etwa um ^re Mitten des vorhergehenden 8ecuü ge
und feint 1517. ^omxrntusle; Heisscn; ingleichenCapuciner, so Anno 1225. entstanden. Beyde letz-kern haben ihren befoudern General, so jetzt nichtmchrvon .dem General der eigentlichen Francistaner lle-xrnchrct.
Die Classe der. armen Frauen begreifft den,Or-den 8. oder dieClarisjerinnen. IhrStiff-
ter ist MHHLI8LV8. den Nahmen aber führen sie vonder ^chliauschen Jungfer dHKH, weiche eine.beson-dere Freundin kk,?rblLl8LI war., und m der Skrer,-
benS-Art ein besonders Ansehen, von welchem sie auchX^kiLOdU'kett oder kraue; lobanni; Uoin hiessen. (I)Endlich brachte inuocLuriv; III. die Eremiten ,i»eine rechte Ordnung, und schrieb ihnen die Regul ^u-gullini vor, welche aus einem 8ermon dieses H. Man-nes all kraue; in Lrems genommen wurde. Die fol-genden Päbste bestätigten den Orden, ,und schenckkenihm unterschiedene Privilegien.,
Ihr Ordens-Habit ist ein langer weisser Rock mit
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gigkcit des Lebens diesem nichts nachgab; wie sie denn,einem schwartzcn Mantel darüber, und sind ste sonstauch von 4l.rexauv»o IV. Auno 1252. canvnilirek, und Heuriges Tages in unterschiedene Gattungen als Am
-elen Gesichten und Wundern behenget wor- gussmer von S. Brigitten, Augustiner- <^remtt
. „nk, »cirbeilcr ke
sonst nur vie^^re ^ ^
den. 7) Ihre Schwester war ^I§k8, von welchergleichfasss viel Wesens gemacht wird. r) Mannen-ürt sonst diese Nonnen auch Mmoristerinnen, ein--Lesckllossene Frauen,Damiarerinnen und Nrba-Nlstinne»^ wiewohl bey dicsin Nahmen auch ein würck--licher Unterschied.in der Regüi angettoffen wird, im-niassen etliche nach den Einsetzungen oirLsonn xi. ,u-
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chiblink!,. ^tinnric. a) loc.cik. e«P.,l2 v)
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cen,und Barfüßer-Eremiten vertheilet; wie siesich denn ziemlich.ausgebreitet Haben, e)
Zu dicseni.Orden gehören auch die sogenanntenGerviren oder 8erul rckanae Virgmiz, welche »üchrnur
die
2) Gannrgs Chronicke der z> Orden krsncit-i. vvan-VId46V8 «2 -nk»sl. dtinorik. k) tt08kIdttS,d.'V8 lle orix.kvlonactz. p.t> ,Z. c ) l^«m ibiclem lid. 6. vap. 2- 0)
KLUOO^Kde8I8 I-d. 13. 8c«LVLktV3aec,c.S. ,) UO-LklXIttdiVä !oc. cit»c.