xm. 8-culum. V. Ql?. Von dem äusser!. Zustand berKi'rchen in Occidenk.
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gegen denselben , -) that ihn auch gar in den. mit einer Armeegegen schickte. Nun
Bann, unter dem Vorwande, als wöltc er sich indem verlohr zwar corrkLvv; bey Ulm die Schlacht, doch" ^ ^ ' ward «Ln«mv8 in der Belagerung Ulm verwundet,
und muste bald Hernach Anno 1247. an einem Durch«fall sterben, g)
Pabstlichen Gebiethe zuviel heraus nehmen, a)
Gleichwohl ward der Pabst durch den vertriebenenKönig von Jerusalem lonännsra ve meiediLix vor diß-mahl wieder begütiget, als sich der Käyser dessen Priu-tzeßin vermählete, und versprach, das Kö-
nigreich Jerusalem durch einen Creutz-Zug wieder zuerobern, >,)
Indem aber der Käyser den besagten Zug, dadurchder Pabst desselben los zu werden verhosfete, nicht so-gleich ins Merck setzte, so war der Nachfolger «o^o-Rii 6i^k60Rlvr ix. nicht sobald auf den Pabst-Stuhlgestiegen, als sich kMOliklLVS mit neuen Vann-Fesscln beleget sehen muste, davon in denr Leben desletzrbesaaten Pabsics bereits hinlängliche Meldunggeschehen.
Bey dieser Gelegenheit blieb Italien eine beständigeMörder.Grube, wie denn der Käyser mit den trculose» durch den Pabst aufgewiegelten Ständen immerzu
Wiewohl der Pabst hatte bald wieder einen andernKäyser fertig, nemlich ^Il^Lb-IvlVKI, einen Grafenvon Holland, dasi also MMMILVS nicht zur Ruhekommen konte, und ob er sich gleich annoch in letztbe-deuterem Jahre vornahm, mit einer grossen Armer demPabste zu Lyon eine Visite zu geben : so siengen dochdie Parmenser und Meylandcr an nach dem Päbstli-chen Wincke zu rcbelliren, daß sich der Käyser in Eilgegen diese zurück ziehen muste, damit die ItaliänischenLande, als seine Retirade, nicht möchten verlohren ge-hen; wiewohl es vor den guten Käyser so unglücklichablicss, daß seine Völcker bey der Vtadt^iölorja über-fallen, zerstreuet, und sein Lager beraubet wurde, auchlitte sein Sohn cot>kLov8 in Deutschland vsrt der Par-they solche ^Nottz, daß er die Flucht «ach
thun fand, welche er doch nachdrücklich züchtigte, c) Italien nehmen muste. !,)ja, als ihm auch der Pabst selbst Trouppcn entgegen^ Inzwischen ward der Käyser kranck, und both demsetzte, dieselben Anno iazy. nicht nur wichtig klopffte, Pabste nochmahlen die Versöhnung au: allein derPabst
sondern auch bey der Belagerung Rom mir den unruhigen Pfaffen so übel umgieng, daß er ihnen diePlatten creutzwcift bis auf die Hirnschale aufschneidenließ, und sie solchergestalt dem belägerten blutgierigenPabste zuschickte, ci)
Ob nun wohl 6»L6üaivs ix. über den Troublen starb,so grenz es doch mit inxoci^ilo IV. aufs neue an,welcher, wie in seinem Leben gemeldet worden, denKäyser gar absetzte. Anfänglich fragte zwar der Käy.ftr nichts darnach, und die Stände kehreten sich auch
war kein kerru; , welcher doch noch siebenmahl verge-ben wolle, ohngcachkek ihn der Heyland weit höhernumcriren lehrete; (dialtb. XVIII, 21.22.) sondern erwar nach Art des Geistes der Hollen gantz unversöhn-lich und kützelte sich vielmehr mit den Wiederwärtig-keiten kklOLKIO, welches schon damahlen gar vielemit grossem Verdrösse bemercketen. i)
Solchergestalt muste sich kkll)LKILV8 gegen dieBoßheit des rachgierigen inrrocLurn bis an ftin Endetummeln, und hatte noch vor demselben das Glücke
wenig an die Pabstlichen Verhetzungen, c) Nach und die Parmenser zu züchtigen, woraus sich auch die von
»ach aber ward kkIVMILVZ doch von unterschiedenenverlassen, und der Land-Graf von Thüringen ttrniucvs»zsi-o, welchen man insgemein den Pfaffen-Aönig
Bononien, und tarier an ihn ergaben!; wel-
ches »-en Pabst nöthigte die letzten Buben- Stücke anihm zu versuchen, das ist, des KäyftrS eigene Leute zu
betitelte, ließ sich Anno 1245 . gar zum Gegen-Käy->bestechen, daß sie ihn zu kiorenrvla in Apulien mitser gebrauchen, welchem zu Hülffe der Ertz-Bischoff Gisste aus dem Wege räumeten; k) wobey einige meb
von Mäyutz das Crcutz gegen MIOLKlLVXi predigten)Der Käyser merckte wohl , daß solchergestalt diePäpstliche Tyranncy überhand nehmen möchte, undtrug deswegen mnocenno durch den König in Fcanck.reich einen Vergleich an, mit dem Versprechen, erwolle sich nach dem gelobten Lande verfügen und nim-mermehr wieder kommen, nur solte man ihn vomBanne abioluiren, und seinem Sohne die Käyftr-Cro-ne zuwenden. Allein der hochmüthige Pabst-Geistwölke von nichts hören, worüber kkiMLKILVS dieHand zum Wercke legen muste, und seinen Sohn con
r) COI.I.k-NV'I4V8 lnc. cir. -) in 140-
diON.10 III. k) L8-IK4'2IV8 in 8sxon. Ii>)«7. c»p. Z7-e) 6OV888IVV8 -ä-m. I2Z6.I2Z7./H.LKK1'. 8HWLN-818 öc Klonsckui k^ciurnu; ciiLIor LimvL i«,
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den, daß sein eigner Sohn , weil das Gisst
nicht so bald würcken wollen, ein Küssen auf ihn ge«worffeu, und ihn also ersticket habe, welches aber vonandern in Zweifel gezogen wird. l) Gnug, daß esmit-feinem Tode nicht ohne grwaltthätige Boßheit zu-gegangen, und der gottesvcrgeßnr Pabst also endlichden Zweck erhalten, der ihm mit remo r>r vineis fehlgeschlagen war, wie oben im Leben dieses KäyserlichenBedienten crzehlet worden.
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Weil von dem Ende der Reaierung des vorherge«meldeten KäyftrS bis zu der Wahl KVOd?M
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