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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XIII. Seculum. V. e»p. Von dem äusserl. Zustande der Kirchen in Franckreich.

OHO im Testament angewiesenen Orten nichts befeh-len lassen wolte, so setzte eö vicl Streitigkeiten / woreinsich endlich derKönig von Castilien mit Krieg/ und derPabst mit dem Banne gegen /cü!'IIOb>'8V.V1 legten.Doch ward der Vergleich noch zum Vortheil des Köni-ges eingerichtet. Gleickwohl fiel er bald hernach wiederluden Bann, weil er der Clcrifty nicht die Freyheiten, sosie peaerenchrcttN/verstatten wolte. n)

8^I>sOKlV8 II.c ^ ? x1.1. v 5 oder cvcvr.i.vrKönig Anno I22Z. bis 1246.

Den Zunahmen führete ervonderMünchs-Kuttsssoer beständig wegen eines in der Jugend gethanen Ge-lübdes trug. Sonst konte er eben so wenig, als der vor-hergehende sein Vater, mit dem Pabste wegen obbe-deuketer Sache stimmen. Hierüber that ihn dieser nichtnur in den Ban»/sondern setzte ihn auch gar vom Re-gimente durch Hülsse der Clerisey .rb, als welche ihn ü-berall vor einen untüchtigen und blöden Herrn/ nach ih-rer bekannten dlaxims ausschrycn.

Solchergestalt war die Regierung seinem BruderAch?l^0dI80 anvertrauet/ doch daß 8/eI>lL1'IO der Kö-nigliche Titul Zeit Lebens allein verbleiben solke. 8^bgOHV8 aber hatte noch viel Getreue im Lande, und wöl-ke sich also nach des Pabstes Willen nicht geben,wodurchallerhand Unruhe entstand/bis er endlich starb / und da-nur seinem Bruder unter dem Nahmen ckl.?lgOd-l81l11.daö völlige Reich in Handen ließ. o)

KIb?b10N8V8 lll.

König Anno 1240. bis 1279.

Die Clerisey meynete es mit ihm getroffen zu haben:allein da er sich festgesetzet/widerstund er nichmveiugel^als seine Vorfahre» den Anmassungen der Bischöff-,worunter der Ertz-Bischoff von llraga , und der Bi-schoff von ?orr» sich am meisten heraus zu nehmen such-ten. Er muste sich also gefallen lassen, die PäbsilicheuBann-Strablen gleichfalls zu erdulden, welche er aberwenig achtere, und sonst, wi oben gemeldet, das Glückharre, sich durch eine Vermahlung mit aiamoneo x. iCastilien,und beyder Gelegenheit Algarbim mit Por>kugall zu verknüpft- n.

In Franckreich?UIchI??V8 ll.

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König Anno H79. bis 122;. alt 58 Jahr.

Ohngeachret sein Vater l.VOOVlOV8 Vll. erstri8o. verstorben, so ward doch ?lckll.l??V8 nicht nurin obbcdeutetem Jahre geerönet, sondern ficng auchwürcklich an zu regieren, weil seinem Vater die Unpäß-ligkeiten nicht mehr erlaubeten der Regiments-Geschaff-te wahrzunchuien.

Seine Tapfferkeit und sein Kriegs-Glück waren nichtgemein, welches sonderlich die Engellänber, der Käyser

n) in diUerl. tt. z.p. 8^5- 4.P.12

42. leg-,. l)V^KOV8 I8!OdUV8 -le rers keß korkuß 6eae,-Isxis. DV8 »6 sn. 1220 . n. 50. 0) p/tktH in egi-

tome p. 198 1 '. iz. p. 547. OVäkvV8 dx'O-

dIIV8 I.c.dlLVPVIIäk. biüoire - 1 e k-rrußsl 'kom. I. p-127-x) M^d10^!x!V8 in monsrcti. 1.uü»n. tib. iz. c. 47. LLO«VIV8 sä ,n. !275>n.7. j

OHO IV. die Grafen von Flandern, und mehr andere,erfahren musten.

Mit den erstem gericrh es feine gantze,Lebens-Zeitüber zu keinem beständigen Frieden, worzu die Länder,so Engelland in Franckreich besaß , inehrenkhcils denZanck-Apffel abgaben. mEicvx in von Engelland kanrnoch ohne sonderlichen Schaden davon, g) sein Nach-folger Richard aber muste ihm dasVexi» und anderePlätze abtreten, r) Ja, nach icicu^lrvo befand sich ro-närE8 indem Frieden ^nno 1200 . gar genöthigctdieBedingung einzugehen, daß, wenn er ohne rechtmäßigeErben abgienge, alle Engelland zuständige FrantzöfischeLänder an den Frantzösischen Cron-Printzen rvvovicv.-asolten verfallen seyn. 8) Es währete aber nicht lange,so gierig wegen äk-rv«,, eines Vetters lo»Lixni8, emneuer Krieg an, wobey kkcklbl??V8 Gelegcnhet fand,die gantze Normandie wegzunehmen, welcheauch nachder Zeit von rroz. bey Franckrelch verblieben.Bald hernach folgten ncch öcksins, ^niou, koicuu»und blsurez- r)

Wie es dem Käysiroa-roRi iv bey ftonine; ergangen,ist schon in ftineni Leben gem.ldet worden.wagte sich in diesem Treffen so weit, daß ihm ein Pferdunter dem Leibe gcfället ward, und hatte die Ehre mit;ooOo. Mann eine Armee, so noch zweymahl so starckwar, zu i-mnnen. u)

Der Graf k>ttn.i??v8 von Flandern, dessen Baass?nnap?'.'8 zur Gemahlin genommen hatte, aber ohneErbe» abgieng, wolre die zum Heyrath-Gut verspro-chene Grafjchassten Vermsnilois, und andere Güternicht exlr . !>ren, ward aber dazu gezwungen , und imfolgenden muste der Grafväi.i)vinv8 vm. von Flandernden! Könige anch ^i-ro,8 ce-sisen , und ihm als feinemL-Hnö-Henn huldigen, x)

Durch dj. ft seine Tapfferkeit nun, welche mit beson-derer Staato-Klugheir verbunden war, vermchrete derKönig feine j)omsmen,und legte den Grund zu der fol-genden 8e,,ver mich, da die Frannöfifchen Könige bis»h-r bey Entstehung eigener Kräffte sehr waren gebun-d.» g w sc„.

W il er skincGemahlin Jsnftelburft vonDanr.emarckveriki ß, tb^t ihn der Pabst i»d ik Ban», daß er sich als»gcnöthia-t sahe,sie wieder anzunehmen, x)

Sonst ließ er es zwar geschehen, daß das Creutz ge,gen die Albigensir in Franckreich gepredigek ward,selbstaber wolle er keinen Feldzug wider sie vornehmen, r)Als der Pabst mun cknriv; m. den König wftzimerä

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