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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Klrchrn.Hlfkorle Neues Testamente«

war, und ob er schon zuweilen die LKarrsm msgnam'land, noch anderer weltlichen Dinge, demselbenwieder beschwor, so brach er doch bald wider solch eyd- Rede und Antwort zu geben,liches Versprechen, A) und machte hierdurch endlich die Der Pabst muste es vor dißmahl so verschnupffen,Baronen des Landes rebellisch, daß sie ihn bekriegeten, weil er bereits mit v»n.i?ko rvi-cn^o in Frankreichund in der Schlacht bey dlorcingksm nebst seinem Bru- Händel gnug aufdem Halse hatte,und kante denSchott»der und dem Cron-Printzen LovL«oo gefau- ländern weiter nichts helffen,welcheirl)V^8VV8durch

gen bekamen, b) seine glückliche Waffen wieder zur 8sison brachte, und

Doch als die Rebellen selbst untereinander uneinS den Rebellen wil.uLl.>ivxe viertheilen ließ;

wurden, anchder Printz Luv^«ovz entwischete^welcher wiewohl er mit neuen Rebellen in diesem Königreiche

sodenn neue Völcker an sich zog, und in der Schlachtbey 6ue;bam das Glück Hatte, daß der Graf von wei-tester, als daö Haupt derMalcontenten,--lieb; so kamder König wieder auf freyen Fuß, welcher aber die Ba>ronen sofort abermahl ausständig machte, da er vieleGüter derjenigen, so auf ihrer Seiten gestanden hatten,con6tc,rete: wiewohl der tapffere Printz LVVLL0V8den Lcrmen bald wieder unterdrückte, i) ^

Zu dieses Königes Zeiten ist das Parlament m En

bis an sein Ende zu thun hatte.!)

In DannemarckVV^WVLtck^8.V8 H.

König Anno 1202. bis 1241.

Sein Vorführer LHXVIV8 vi. war fein Bruder,vor welchem ihr beyder Vater ^.^wl)LXi^kdV8 I. re-gieret hatte. ^^wl)kbä^XV8 II. ward so mächtig,daßer ausser Dännemarck nach Holstein, Stormarn,Dith-Marsen, Lübeck, Lauenburg, Mecklenburg, Pommern,

gelland mchrentbeils zu derj.nigen Forme gekommen,'das Land Rügen, Preussen, Curland," Liefland unddarinnen es sich bisher vorstellig machet, also, daß nicht Esthland zu seinem Reiche zählen konte. Als er aberallein die Grossen des Reichs, sondern auch die Gemei- dem Grafen von Schwerin die Gemahlin, so er ihmnen dabey zu erscheinen berechtiget worden, k) nebst seinem Lande bey seinem vorgenommenen Creutz-

8l)V^8I)V8 ,Zuge vertrauet, gemißbrauchet hatte; so nahm ihn bie-der Langfchencklichte str nach seiner Zurückkunfft mit List gefangen, und ließ

König Anno 1272. bis izo?.

Unter diesem tapffern und klugen Könige erholteßch Engelland wieder von seinen bisherigen Trübsalen.Bald Anfangs schrieb er der lurnäiÄion der Bischöffcgewisse Grentzen für, und entzog den Klöstern ihre bis-herigcn allzugrvssen Freyheiten.

Der Fürst der Provintz ^slli8, Nahmens rroi.mv8,verweigerte ihm die Huldigung , ward aber in einerSchlacht erschlagen, und damit war diß Land mit derCrone vereiniget, und der Cron-Printz von der Zeit mitdem Titul davon bemercket-

^nno 1289. starb ^11. König in^

ihn nicht ehender wieder los, bis er ihm 45000. MarckSilber zur Rantzion gezahlet hakte.

Bey Gelegenheit dieser Gcfangenschafft setzten sichPommern, Mecklenburg, Lübeck, Hamburg und Dan-tzig in die Freyheit, der Graf Adolph von Schaum-burg nahm Holstein und Stormarn, dieCreutz-Her-ren aber Liefland weg; und ob er gleich nach der Zeitdiese Lande wieder zu erobern suchte, so war er doch fastüberall unglücklich, und muste also die Straffe seinesungetreuen und ehebrecherischen Gemüths gautz offen-bar erfahren, m)

Von diesein ist derDanebrogs-oder

Schottland ohne Erben, und LDV^Kl)V8 als Ober-D-meborgs-Orden ./Znno 1219. gcstifftet worden.Lehns-Herr dieses Königreichs ernenneke io»LEia Man erzehlet, es sey in einer gefährlichen Schlacht

zum Nachfolger, welcher auch den Lehns.Eyd ablcgete, nachmahls aber sich seiner Pflicht entzie-hen wclte, worüber ein hefftiger Krieg entstund, derdoch vor kvV^KOVki so glücklich abiieff, daß sich «Ll.-Liorvs und sein Reich änno 1296. auf vilcrerwn er-geben mustcn.

LLl-riorv; ward nach dem lover in Londen ge-bracht: es fand sich aber bald ein anderer Rebelle inSchottland, welcher vn.NLr>iv8 ^rrer8 hieß, undsich hinter den Pabst »o^ir^civra viu. steckte, welchereben mit KVV?c8l)0 wegen der 1un;chÄ>on überEn-gelland in weltlichen Dingen zu streiten hatte. Eskam auch eine Bulle von Rom , welche dem Königebefahl, sich wegen Schottlands dein Auöspruchedessogenannten Apostolischen Stuhls zu unterwerffen. Al

dieses Königes gegen die Ungläubigen in Liefland eineFahne mit einem meisten Creutzc vom Himmel gefallen,wodurch die Liefländer erschrecket, die Dänen aber er-muntert worden den Sieg zu befechten; daher die Fah-ne Danebrog oder Daneborg, das ist, der Dänen-Burg, betitelt worden. Die Fahne ist ^nno 1 5vo.iniKriege wider die Dithmarsen verlohreu gegangen,wor-auf auch der Orden nach und nach ins Vergessen gera-then, bis ihn LH8I8H/VdIV8 V. ^mao 1671. wiedererneuert. Die Ordens-Kekte ist von den Buchstaben^ und L 5. wechsels-weise zusammen gesetzek. Da«OrdenS-Zeichen ist ein güldenes weiß emsillirreS Creutzmit einem rothen Rande, an einem weissen gewässer-ten und mit rothen Streiffen eingefasseren Bande,wor«zu noch ein silberner achteckigter Stern aufder rechten

lein das Englische Parlament antwortete dem DabssVrusi mit einem silbernen roth eingefassecen Creutzemit derben Worten: IhrRönigftp aufkeinewri-! und

se schuldig, weder wegen seiner Rechte auf Schor

s). ,n. 1:50. p 8?2. leq. k). sn. 1264. i).Ȋ sn. 1265.1-8-, VVH 8 'I'dt 0 d;?- 8 'v. k >0

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