mit Eutyche und deßen Freunden. z
Stück ist keine Veränderung hier nothwendig.Unleugbar sind die Begebenheiten eben so wich-tig, nur mehr an der Zahl, und verwikelter.Und eben so sind auch die Lehrsaze, welche in densämtlichen zur eutychianischen Historie gehdsrenden Streitigkeiten, behauptet, verworfen,vertheidiget, zum Theil kirchlich entschieden wor-den, noch zahlreicher und, sehr wenige Neben-fragen ausgenommen, auch heutzutage bey demgelehrten Vortrag und Vertheidigung der Lehrevon der Person Christi unserer Aufmerksamkeitwürdig. .
Anm. Der hier gelieferten kurzen Wiederholung und nö-thigen Erweiterung der beyden Borbereitungsanmerikungen, welche wir im fünften Theil dieser Rexelchi'stocieS- 289. U. f- der nestorLaniftben Historie vorgesMhaben, finden wir zu der zweyten nichts hinzuzufügen,wol aber zu der ersten, in welcher wir den historischenZusammenhang der entxckmnrsthen, und nestorianr-sclien Streitigkeiten aufzuklaren gesuchet, jedoch mitVorbehalt des Beweises dieser Angaben in unserer Er-zehlung. Es ist daraus die Folge gezogen worden, daßeine genaue Kantnis der wahren Beschaffenheit der Leh-re von der Person Christi, nach ihrer dogmatischen undpolemischen Seite, wie sie just eben durch die nestoria-rnschen Streitigkeiten entstanden, denen ganz unentbehr-lich sey, welche die eutychianischen mit allen ihren Fol-gen genau einsehen wollen. Vielleicht scheinet diese Vor-erinnerung sehr üherfirißig, wenigstens algcmein bckantzu seyn. Das leztere hat nur seine Richtigkeit, insofernals wol noch Niemand von Emyche wird geredet haben,ohne den Umstand zu bemerken, daß er durch seinen Ei-fer gegen die Nestorianer, auf den entgegenstehendenJrtum verleitet worden. Es ist daher nichts gewöhnli-cher, als bey der Empfehlung der Klughcirsregel, inBestreitung eines Abweges von der Wahrheit, sich de-stosorgfaitiger vor den entgegenstehenden Abweg zu hü-ten, den Entychem. als ein lehrreiches Beyspiel diesesA 4 . Fehl-