16 Geschichte der Streitigkeiten
die darauf erfolgte abwechselnde Schiksaale derMonophysiten im römischen Reich bis aüf dieZeiten K. Juftmiam des Ersten: die unter die-sem ausgebrochene Streitigkeiten über die dreyKapitel, die zu gleicher Zeit vorgefallene glukli-che Bemühungen des Jacob Baradat, oderZanzali, durchweiche die Pärchen der Mono-Physiken, als eine abgesonderte Parthei ihrerechte Gestalt erhalten, und die Forts zung derHauptstreitigkeit bis auf K. Heraklium, end-lich die unter diesem leztern entstandene Streitig-keit mit den Monotholerm. Denn nach diesensind keine besondere hieher gehörige nette Strei-tigkeiten mit den, oder über die Monophysitenausgebrochen, und wenn gleich einige neuereSchriftsteller, den Bilderkrieg auch hieher rech-nen, so ist doch dazu der angegebene Grund,wenn er auch noch so erweislich seyn solte , alser nicht ist, nicht hinreichend. In die zweiteKlaße würden wir ebenfals nach der Zeitord-nung, auf Seiten der Gönner des chalcedoni-schen Concilii, die vom B. Felix zu Rom erreg-te Händeswegen des B. Akacrr, und die Strei-tigkeiten mit den TheopafMen , wie sie imsechsten Jahrhundert durch die scylhischenMün-che erreget worden; auf Seiten der Monophy-slten aber, die Streitigkeit über die Verwes-lichkett, oder Unverweslichkeir der Menschenna-tur Christi, übcrChrisMach der MenschennaturNnwißenheit, über die Auferstehung, und dieStreitigkeiten mit den TritheMN, rechnen. Außerdiesen werden zwar noch vielmehr einzelne Haufen,