mir Euryche und deßen Freunden, z z
Änm. Auch dieser Umstand hat einen sehr großen Emstusin die Geschichte der eutyckianisthen Kezerei. Der vonLutsche so heftig vertheidigte Ausdruk von einer Na-tur war nicht blos Widerspruch gegen Nestorium, son-dern auch gegen die Morgenländer, die ihn Unleidlichfanden. Die persönliche Freundschaft zwischen Eurycheund Lyrillo ist daher immer unserer Allfmerksrrnftit wür-dig. Die historische» Beweise sind in der vorstehende»Anmerkung Nun,. r.und z. schon angezeiget , werdenaber durch die unten anzuführende Stellen bestätiget, indenen Lurches, um seine Saze mit dem Ansehen desLyrilli zu untcrstüzen, von diesem mit außerordentlicherHochachtung spricht.
VM. Natürlicher Weise hatte daher deeMann noch Mehrere Freunde, unter denen wirhier nur den kaiserlichen Minister Chrysaphium,und den römischen Bischof Leo vor besonoersmerkwürdig Halten.
Änm. i. Mie weit Lhrysaphius an Eukychis Schiksää«len, nach den entstandenen Bewegungen» Anchcil ge-nommen- und aus was vor Gründe» er dieses gechan,untersuche» wir ebenfals noch nicht- uns lieget nur ander historischen Beobachtung- daß Lhcysaphius undEptyches vorheto Mit einander in Verbindung gestan-den- Und dahin gehöret die Erzehlung des Liberacr,der sonst aus guten Quellen geschöpfte, daß Eurycbe«des Lbrysaphii Taufpathe gewesen, per ckryLpdium
eupUcdum, guem Lut)-clie» liilceperst <le lscro dspkilins-tc, brevisr. ca-v. XI, p 675. Hieraus läßet sich erklären,warum eben dieser Schriftsteller ca^. XII. p. 676. denMinister des Euyckis Sohn genennst.
Änm. 2. Leo, der nachhero des Eutychis größter Feindgewesen, scheinet allerdings vorher» ihn gekannt undhochgeachtet zu haben. Man schließet dieses nicht alleinaus der Art, wie er an ihn selbst geschrieben xx.p 7 Z 7 - sondern auch aus den Ausdrüken von Lutrcbe,in den ersten Briefen, au LtavianuM Xxm.( llän. XX.) p. 76;. und an den K. Theovosium epi/r.XXVI. (<käu. XXI.) p. 267. die nach dem entstandenenVI. Theil. C reu»