Band 
Sechster Theil.
Seite
80
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82 Geschichte der Streitigkeiten .

Minister um Nachricht, ob dieses wirklich vomKaiser befoleu worden?mnd warum? Cr wlße,fährt er fort, wol, daß er viele Sünden began-gen, sey sich aber keiner Verbrechen wider dieKirche, oder algemeine Ruhe bewust. DerAufenthalt zu Cyr sey ihm gar nicht unange-nehm, vielmehr ziehe er diese den grdsten Städ-ten vor, weil ihm Gott das Amt gegeben, allemder Zwang sey ihm lästig und gebe nur den Ver-folgern Anlaß, verwegener zu werden, und sei-ne Ermahnungen zu verachten. Solte es wirk-lich der Wille des Kaisers seyn, so werde derMinister diestm vorstellen, daß er nicht alle Lä-sterungen glaube, und nur die Kläger höre.Solte es der Kaiser ungnädig genommen haben,daß er die Zerrüttung (xa^a-XE) der Kirchenvon Phoenicien beklaget, so könne-ihm nichtverwehret werden, über ein Schiksaal zu klagen,welches den Juden Freude, den Christen Thrä-nen verursache. Mir männlichem Muth erklä-ret er seine Standhaftigkeit und Gewißenhaf-rigkeit.

Anm. ezM t-XXIX. /om. III. oper. Y49, te<^.

- 2. An Eutychium, eilten kaiserlichen Statt-halter. Theoöoret redet wiederum von großenLeiden, die den Kirchen in Phoenicien und inPalästina widerfahren und von seiner Verban-nung in seine bischöfliche Stadt, auf einen kaiser-lichen Befthl,. den er selbst eimükt, von schongemeldetem Inhalt. Mir großem Nachdrnkklaget er, daß er, nachdem er fünf und zwanzig

Jahr