Band 
Sechster Theil.
Seite
436
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4z6 Geschichte der Gtreirigkeiteir ' !

nichts weiter ausrichten, als daß Theodoretus !sich gefallen laßen mus, als Kläger in der Ver- ^samtung mit dem Bischof Eusebio vor, Dort)- ilaum einen besondern Plaz einzunehmen.

Anm. S. F- l-V. erste -Handl V. Tillemont p. 642. undLUnesNell, liist. X. in leon, §. Ganz offenbar ist es,

Laß nicht wenig, sondern viele Vischöffe der Ztilaßungdieses Mannes heftig widersprochen, und daß das ihnenbekantgcinachte günstige Urtheil des B. Leo ste nicht be«wogen, ihren Verdacht gegen Theodorerum fahren zltlaßen.

III. Bey dem allen kömmt Theodoretus

nie als Ankläger des Dwskuri vor, vielmehrwohnet er den darauffolgenden Zusammenkünf-ten bey. Sein Nahme stehet im Protocoll deranwesenden Bischdffe, nicht aber bey allen Ge-legenheiten seine Stimme, daher es wahrschein-lich, daß er sich derselben, z. E. bey der Verdam-mung des Dioskuri enthalten. Hingegen hat !er allerdings Antheil an der Vertheidigung des !Briefs Leo. !

Anm. Diesen Umstand, daß Tbeodsretus den folgendes .Dersamlungen beygewohnet, bemerket schon Lacundus§. IVIII. VI und likr. II. cs/>. l.x. 44^. Vergl. Tillenmonr r«. XV. g. zo 8 .

IV. Hingegen finden wir, daß in der achtenHandlung Theodoretus aufs neue angegriffenwurde« Die wahre Veranlaßung dieses gewistraurigen Auftritts wißen wir nicht, denn dieNachricht fanget damit an, daß die versamletenBischöffe gerufen: Theovorekus solle d'em Ne-storio das Anathema sagen. Daraus lernen