mir Emyche und deßen Freunden. 46z
' ^Dichtigkeit, eine Frage, die in der Historiedieser Synode nicht Übergängen werden kan. Siewus aber auch, wenn wir die Akten und andereDuellen gelten laßen wollen, schlechterdings ver-neinet werden. Man findet auf der Kirchenver-samlung weder Kläger, noch Vertheidiger desgroßen Mannes, weder Untersuchung, nochStimmen, noch Schlus. Alles daher, wasvon den Gegnern der Drey Kapitel der Syn-ode zu Chalcedon zur Last gelcget worden, be-ü'ift die gnaue Verbindung, in welcher die Los-Iprechung des V. Iba mit der Genehmigung derSchriften des Theodors stand. Unten wirdstch zeigen, daß beyde Theile dieses zugaben, undbeyde allein darauf den Grund so wol ihrer Kla-gen, als ihrer Vertheidigung der chalcedonischenVersamlung gebanet.
Anni. Und so und nicht anders, stellet die Sache Lacun-dus §. I.VIH. VI. vor.
Ul. Endlich können wir nicht verschweigen,baß in den folgenden Zeiten den Vatern zu Chal-tedon der harte Vorwurf gemacht worden, daßste sich bestechen laßen, und viele ihre beifälligeStimmen mit Geld erkaufen laßen.
In Leomii gpolvA. concilü Liislcoclon. die ManstNi erst denken laßen, findet sich tom. VIl. p. 8'^ dieserVorwurf: „die meisten, die zu Chalcevon ihre Einwil-»ligung gegeben, haben es deswegen gethan, weil ihnen„Geld gegeben und von ihnen dieses angenommen wor-„den. Sie haben daher eben" den Fluch verdienet, in„den Simon der Zauberer verfallen. " Dieser Dor-wvrf von sehr heftigen Feinden würde an sich sehr ver-dächtig seyn und nichts beweisen. Allein Leomii. eines
Man-