Band 
Sechster Theil.
Seite
468
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468 Geschichte der Sweirigkeiren

Vss. Von dem ganzen übrigen Häufen derBischdffe war kein einziger, dem man einen gros-sen Einflnö in die Unterhandlungen beilegen ton-te. Der gröste Theil bestand aus Nachfolgernder herrschenden Parchei, und das nicht ohne al-le Niederträchtigkeit. Unterdeßm ist. es offen-bar, daß einige Muth gnug gehabt, nicht alleinanders zu denken, sondern auch, was sie daclnten, öfentlich zu sagen. Man siehet das vorneM-lich bey dreierlei Gelegenheiten: einmal, da>aViele den B. Theodoretum so schlechthin vor denorthodoxen Mann nicht erkennen wollen, der ernach des B. Leo , nach des B. Anarolii undnach des Hofes Urtheil seyn solle: zweytens, vaebenfals viele des B. Leo Sprache nnd Bestim-mungen in die Lehrvorschrift des Concilii aufzu-nehmen, sich weigerten: drittens, in der Sa-che von den Vorzügen des Stuhls zu Constanti-nopes. Man wird aber wol bemerken, wennund warum dieser Männer freimüthige Aeuße-rungen Beyfall gefunden, oder nicht.

. Vlll. So stelle ich mir die Personen vor, diean diesem Concilio Antheil genommen. Wasnun die Sachen betriff, so müßen wir auch hierdie Haupkangelegenheit von den Nebensachenbillig unterscheiden. Jene war freilich die vorkurzen entstandene Unruhen über den Entsi-chern: und die gänzliche Zernichtung deßen, wasZu Ephelus vorgegangen, der Hauptzwek. Mansahe dieses als eine-Sache an, in der der HostB. Leo und Anatolius übereinstimmten, ob-gleich wol nicht im ganzen Umfang. DroM