Band 
Sechster Theil.
Seite
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mir Euryche und besten Freunden. 47 r

aber nur airf der Kirchenveriamlung; machteaber nachher» unter dem Nahmen der Mono-! PhysitM desto größere Unruhen. DieVerwer-^ fung des Ausdmks: aus zwey Naturen wardas, was stc suchte, und nicht erhalten konte.D-zweyte verlangte, dein Nsftorio so zu wi-dersprechen, daß man nicht zugleich CyMiüber-l triebene Widersprüche billigte. Diese verlangtei die Bestätigung des Ausdruks, aus Zwey Na-turen, mithin die Verwerfung der einen Na-tur. Sie machte wol den großen Haufen aus,und scheinet Anawlium allerdings gewonnen zuhaben. Die dritte endlich machten die römi-schen Abgeordneten aus. Ihr einziger Wunschwar, daß des Leo Brief zur Vorschrift angenom-Wen werde. Diesen waren alle, auchÄNüW-lius , entgegen. Es war gar nicht die Frage,ob B. Leo Brief orthodox sey: das leugnete ieztNiemand ; sondern, ob er so allem orthodox sey,daß wenn man von der Person Christi nicht völ>lig so redete, wie Leo, schlechthin nicht orthodoxseyn könne. Dieses Urtheil wünschten die römi--j schen Abgeordneten durch einen Concilienschlus

! öu erhalten. Und just, dieses walten nun wol

! die wenigsten. Beyde Theile wehsten anfangs! einen Weg, gar keine Glaubensformel aufs neueZu entwerfen; hernach aber, da es doch gesche-hen muste, so suchte die gröste Parthei eine For-mel durchzusezen, von welcher wir nur dieseswißen, daß des Leo Absichten ganz gewis wärenvereitelt worden, wenn sie geblieben wäre. NunWar alles im Feuer, und in der That nur mora-Gg 4 lische