Band 
Sechster Theil.
Seite
472
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472 Geschichte der Streitigkeiten

lische Gewalt, der Ministers Wille, verschiffteden römischen Abgeordneten einen Sieg, der dochnicht ohne Einschränkung war.

X. Man kan nun hieraus leicht begreifen, >daß das Concüium die wahre Ruhe nm-t herstel-len konte und nicht hergestellet habe, und nur ei-ner Parchei eine größere Starke verschaffet. VoNden Nebenfragen haben wir nichts zu erinnern.

Anm. Da wir nun hier dicsctl wichtigen Theil unsektkeutrckianiscben Geschichte schließen, so haben wir nurbey',,!lügen. daß die neuern Schriftsteller von der K'ftchenvecsamlimg zu Chalcedon, in dem Enrw. derftorie der Rrrcbenr'eLsrml. S ziz. u. s schon angezei-get worden, mit denen nur die bishero angeführte"Schriftsteller G.ue,»ell, BastraZe, Lacciari und dieLallerini zu verbinden.

^ §. L.XXVI.

Wir haben versprochen, in diesem Abschnitt,drittens die unmittelbaren Folgen der Kirchen-versamlmigjzu Chalcedon zu erzehlen, die sichvon ihr nicht trennen laßen und eben nicht, alsneue Auftritte in der eutychianischen Geschichteansehen laßen. Dahin rechnen wir dreierleiNachrichten. Einmal ermangelte der kaiserli-che Hof nicht, nach dem Beyspiel der vorherge-henden Kaiser in solchen Fällen, durch bürger-. liche Geseze die SMüße der Ktrchenversarnlungzu unterstuzen und zu bestätigen. Wir wollesterst diese Geseze und ihren Inhalt anzeigen.

I. Der beyden Kaiser, Valentiniani undMarciam Gesez: Nach einem Eingang von dem

durch