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mit Emychs und deßen Freunden. 47 z
durch die Kirchenversamlung zuChalcedon, denkaiserlichen Wünschen gemäß wieberhergestellrenFrieden und Einigkeit, indem die auf kaiserli-chem Befehl daselbst versamiele Väter durch ei-ne klare Entscheidung ftstgesezt, was man in derReligion zu beobachten, wird erstlich verboten,daß Niemand von diesen Religionsfragen mehrtanken, und davon dfentlich bey angestellten Ver-samluuZrn mehr Untersuchungen vortragen, oderdadurch Unruhen veranlaßen sol; zweytens einedoppelte Ursach angezeiget, einmal, weil da-durch dem Urtheil der Synode eine Ungerechtig-keit wiederfahre, indem man ihre Vorschriften nochin Zweifel ziehe, welche dock mit der Lehre derApostel und dem »Manischen Glaubensbekant-nis übereinstimme; hernach, weil dadurch denAeyden und Juden Gelegenheit gegeben werdeüber die christliche Religionsgeheimnrße zu spot,ten; Drittens, die Strafen ftstgesezt: emGeist-licher, der sich unterstehet, öftntlrch von der Re-ligion zu zanken, sol abgeftst werden: ein Sol-dat, seinen Gürte! verlieren, oder vorn Regi-went gejaget, ein jeder anderer, aber mit Ver-weisung aus Constantinopel, md andern Stra-fen beleget werden: endlich eiw uneingeschränktte Beobachtung der chalcedonichen Vorschrif-ten befolen.
Än,n. i. Dieses Gesez ist unterzeichnet, ?o,>sranrmopek,den 7. Februar ( vermuthlich 452.)
Anm. 2- Es stehet in SÄ. concil. Liisjc. III. cap. s.bey Mansi tom. vil. p. 476.
Amn. z. Es ist ein Theil dieses GesezeS dr ftrstinrani-schen Samlung r.. z. e. cle 8. trinit. ct Uc cskk. ein-