480 Geschichte der Streitigkeiten
l. Daß Eutyches von K.Marciano, nachdem Antritt seiner Regierung, aus Constantsinopel verwiesen, von B. Leo aber in eineniSchreiben an die Kaiserin Pulcheriam deßenweitere Entfernung begehret worden, ist von unsschon erzehlet.
Anm. S. K. un. m.
.11. Ob aber der Kaiser dieses Begehren be-williget, wißen wir nicht; es ist aber wegen desfolgenden unwahrscheinlich, hingegen gewis, daßEutyches in Person zu Chaleeöon nicht anwe-send gewesen. Diejenigen urrheiien zu voreilig/die daraus schließen, daß der alte Abt schon mtkTod abgegangen.
Anm. Ihnen widerspricht TLllemont p. 722 mit Recht-
III. Vielmehr lebte er noch, da K- Mak-cian in dem angeführten Gesez verbot, dem Man"den ehemals gehabten Titel eines Presbyterszugeben.
Anm. §. NXXVI. IV.
IV. Nun haben wir liur noch eine Nachricht/die seine Person angebet, in einem Schreiben desB. Leo an den K. Marcianum. B. Julian,schreibet Leo, habe ihm gemeldet, EMychevsey zwar nach Verdiensten verwiesen, er fahreaber fort, an dem Ort, wo er sich zur Straftaufhalte, gegen die reine Lehre das Gift seinerLästerungen verwegen auszuspeien und wasdoch in ihm die ganze Well verabscheuet und ver-dammt habe, mit großer Unverschämtheit, uni
Unschul-