mit Eutyche und deßen Freunden. 49z
Zehlen und prüfen: viertens die Streitfragenund ihre Beantwortung nach unserer Einsichtvortragen: endlich noch mit einigen andern hi-storischen Umständen diese beschließen.
Anm. Da nichts gewißer ist, als daß dieser theologisch«Streit nur eine Fortsezung der nestoriamschen Unruhe»ist, so werden wir ein Recht haben, die in dem fünftenTheil von uns schon gelieferte Untersuchung und Erklä-rungen der Streitfragen so zu nuzen, daß wir uns dar-auf beziehen, wenn wir das einmal gesagte nur wieder-holen würden.
§. L.XXXt.
Bey dem ersten Stük, oder der Samsungder vorhandene« Nachrichten von den Lehrsäzmder beyden streitenden Theile geben wir billig ieztEurychi und seinen Freunder: die erste Stelle.Wir bedienen uns hier eines Ausdruks, über denwir uns vorher» erklären müßen. Aus der hi-storischen Erzehlung wird erinnerlich seyn, daßnicht allein zu eben der Zeit, da man Eutychemwegen irriger Lehrfäze anklagete, verschiedenePersonen sich seiner angenommen und zwar so,daß sie eben diese Lehrsäze und Ausdrüke billig-ten , sondern auch noch vorhero in den Morgen-ländern dergleichen Lehren ausgestreuet, auchwol vertheidiget worden, und besonders Didsktkvus geschäftig gnug gewesen, die cyrillische Ter-minologie zu vertheidigen und diejenigen, die sichdagegen sezren, unter dem verhaßten Nahmender Neftortaner zu verkezem. Eben so ist auchgewiß, daß andere widersprochen, wie Theodo-rctus, deßen ganzes Schiksaal zuEphesus und
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