8rr Geschichte
dig ist: weil der Kaiser sie nicht verboten; son-nur nicht als symbolisch angesehen wißenwolle.
V. War der Friede an sich, und zwar alsFriede zwischen zweien Partheien, gut? Rechtfthr gut! Und K. Zeno verdienet Lob, daßer einen solchen Frieden zu stiften suchte.
VI. Waren aber die Bedingungen so be-schaffen, daß sie zur Erreichung dieses heilsa-men Zweks dienlich waren? Hier müßen wirmehrere Antworten geben. Da sie mit gutemGewißen von beiden Theilen hatten angenom-men werden können, so würde, wenn dieses ge-schehen wäre, die Absicht freilich erreichet wor-den seyn, und zwar dadurch, daß der SteinDes Anstoßet, und zwar durch Nachgeben aufbeiden Theilen, gehoben worden. Es ist auchdieser Friede deswegen sehr schiklich gewesen,weil er nicht auf Schrauben, und die Vereini-gung nicht in der Uebereinstimmung in einerzweydeutigen Religionösprache, die beide Thei-le reden und jeder anders verstehen können, son-dern wirklich in der Uebereinstimmung des sehedeutlich und bestimmt vorgetragenen Lehrbegrifsgesezt worden. Und dieses bestätiget endlich derErfolg, da wirklich der gröste Theil.der Ale--xandriner sich unter einander vereiniget. Hin-gegen wenn man die Sache nach den damali-gen Umstanden, wie sie waren, und nicht, wiesie seyn sollen, betrachtet und denn fraget, obK.Zeno vernünftig hoffen können, durch diesenFrieden eine wahre Vereinigung der getrenneten