der monophpsirischen Streitigkeiten. 8Z7
VI. Außer diesem sind eigentlich keine Perso-nen uns betaut, die daran Antheil genommenhätten. So viel ist es gewis, daß die Freundeund Feinde der Synode von Chalcedon, daßbeyde Theile unter den übrigen Bischdffen, an-dern gottesdienstlichen Personen/ München unddem Pdbel ihre Anhänger gehabt; doch werdenwir nicht irren, daß der gröste Theil der Bischöffevor die Synode gesinner war, hingegen dürftenwol von den rnorgenlandischen München dergrdste Theil der andern Parthei ergeben gewe-sen seyn.
§ m.
Die allererste Folge der Bekantmachnng desHenotikons waren denn diejenigen Veränderun-gen zu Alexandrien^ die man dadurch zu be-wirken suchte, von denen Und ihren Folgen bisauf des K. Zcno Tod dieses zu. merken:
I. Aus dem vorhergehenden ist klar, daßJohann Talaja auf kaiserlichen Befehl verle-get werden sollen, dieser Beschimpfung aberdurch die Flucht zuvorgekommen, daß PeterMongUs, nachdem er das Henotikon ange-nommen , daselbst Bischof worden: daß Ma-cius völlig mit ihm und seinen bisherigen An-hängern die gottesdienstliche Gemeinschaft her-gestellet.
2lnm. S. im vorhergehenden Abschnir §. XVLll.und xxv.
II. Peter that denn auch, was er nicht al-lein versprachen, sondern auch nach den Grrrnd-
Ggg z säzen